<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>www.der-pflege-blog.de</title>
	<atom:link href="http://www.der-pflege-blog.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.der-pflege-blog.de</link>
	<description>Informationen für Pflegende</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 Sep 2010 22:26:09 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Einen ven&#246;sen Zugang legen &#8211; Schritt f&#252;r Schritt</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/17/einen-venoesen-zugang-legen-schritt-fuer-schritt/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/17/einen-venoesen-zugang-legen-schritt-fuer-schritt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 18:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Braunüle]]></category>
		<category><![CDATA[Venenverweilkatheter]]></category>
		<category><![CDATA[venöser Zugang]]></category>
		<category><![CDATA[Viggo legen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=913</guid>
		<description><![CDATA[Das Legen eines ven&#246;sen Zuganges (auch Viggo oder Braun&#252;le legen genannt) ist in Deutschland meist nur eine T&#228;tigkeit die von &#196;rzten durchgef&#252;hrt wird. Auf Intensivstationen sind auch Pflegefachkr&#228;fte f&#252;r diese T&#228;tigkeit zust&#228;ndig. Im europ&#228;ischen Umland so wie auch in vielen anderen L&#228;ndern ist das Legen eines ven&#246;sen Verweilkathethers beinahe durchg&#228;ngig eine T&#228;tigkeit die von Pflegekr&#228;ften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Legen eines <strong>ven&ouml;sen Zuganges</strong> (auch <strong>Viggo </strong>oder <strong>Braun&uuml;le </strong>legen genannt) ist in Deutschland meist nur eine T&auml;tigkeit die von &Auml;rzten durchgef&uuml;hrt wird. Auf Intensivstationen sind auch Pflegefachkr&auml;fte f&uuml;r diese T&auml;tigkeit zust&auml;ndig. Im europ&auml;ischen Umland so wie auch in vielen anderen L&auml;ndern ist das Legen eines ven&ouml;sen Verweilkathethers beinahe durchg&auml;ngig eine T&auml;tigkeit die von Pflegekr&auml;ften durchgef&uuml;hrt wird. Deshalb ist es mit Sicherheit sinnvoll, trotz unklarer Aufgabenverteilung von medizinischer Verantwortung, zumindest theoretisch dar&uuml;ber bescheid zu wissen. Durch die Anordnung eines Arztes und dem Einverst&auml;dnis des Patienten sind auch Pflegefachkr&auml;fte in Deutschland in die Lage versetzt das Legen eines Venenverweilkatheters durchzuf&uuml;hren.</p>
<p>&nbsp; <img alt="" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/799px-Placement_of_intravenous_cannula_2.jpg" style="width: 513px; height: 384px;" /></p>
<p>Im dem nun folgenden Artikel werde ich in einem ein Tutorial erkl&auml;ren wie das Legen einer Verweilkan&uuml;le durchgef&uuml;hrt wird.</p>
<p><span id="more-913"></span></p>
<p><em>Inhaltsverzeichnis</em></p>
<p><a href="#heading1">1. Vorbereitung der Materialien</a></p>
<p><a href="#heading2">2. Durchf&uuml;hrung</a></p>
<p><a href="#heading3">3. Worauf weiterhin zu achten ist&#8230;</a></p>
<p><a href="#heading4">4. Diskussion wer darf was&#8230;</a></p>
<h2 id="heading1"><span style="font-size: 12px;"><strong>1. Vorbereitung der Materialien</strong></span></h2>
<p>Zum Legen einer Viggo werden folgende Materialien ben&ouml;tigt:</p>
<p><strong>Ein geeigneter peripherer Venenkatheter</strong> &#8211; Unterschiede finden Sie unter folgendem Link </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peripherer_Venenkatheter">http://de.wikipedia.org/wiki/Peripherer_Venenkatheter</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="350" width="425"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vVx4DCnxNyc" /><embed height="350" src="http://www.youtube.com/v/vVx4DCnxNyc" type="application/x-shockwave-flash" width="425"></embed></object></p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/06/07/greencard-ein-amerikanischer-traum-wird-wahr-pflege-in-den-usa/" rel="bookmark" class="crp_title">Greencard &#8211; ein amerikanischer Traum wird wahr &#8211; Pflege in den USA</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/02/epilepsie-ist-doch-eine-seltene-erkrankung-oder/" rel="bookmark" class="crp_title">Epilepsie &#8211; ist doch eine seltene Erkrankung oder ?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/06/obesitas-schwerwiegende-probleme-meist-ohne-ein-zuruck/" rel="bookmark" class="crp_title">Obesitas &#8211; schwerwiegende Probleme meist ohne ein &#8220;Zur&#252;ck&#8221;</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/05/als-gefangen-im-eigenen-korper/" rel="bookmark" class="crp_title">ALS -Gefangen im eigenen K&#246;rper</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/05/psychose-mann-ist-das-irre/" rel="bookmark" class="crp_title">Psychose &#8211; Mann, ist das irre&#8230;</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/17/einen-venoesen-zugang-legen-schritt-fuer-schritt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Burnout Syndrom &#8211; wenn es einfach nicht mehr weitergeht !?</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/04/burnout-syndrom-wenn-es-einfach-nicht-mehr-weitergeht/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/04/burnout-syndrom-wenn-es-einfach-nicht-mehr-weitergeht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 23:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout Syndrom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=842</guid>
		<description><![CDATA[Sie f&#252;hlen sich ausgebrannt&#8230; fix und fertig&#8230; v&#246;llig ersch&#246;pft&#8230; doch wollen Sie das auf keinen Fall zugeben weder in ihrem Umfeld noch sich selbst. Weiterhin glauben sie das ihre pers&#246;nliche Schw&#228;che vor&#252;bergeht. Schliesslich lassen sich ja auch die Anzeichen eines Burnouts lange Zeit mit vielen Mitteln bek&#228;mpfen. Doch Betroffene befinden sich in einem Teufelkreis, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie f&uuml;hlen sich ausgebrannt&#8230; fix und fertig&#8230; v&ouml;llig ersch&ouml;pft&#8230; doch wollen Sie das auf keinen Fall zugeben weder in ihrem Umfeld noch sich selbst. Weiterhin glauben sie das ihre pers&ouml;nliche Schw&auml;che vor&uuml;bergeht. Schliesslich lassen sich ja auch die Anzeichen eines <strong>Burnouts </strong>lange Zeit mit vielen Mitteln bek&auml;mpfen. Doch Betroffene befinden sich in einem Teufelkreis, der schleichend &uuml;ber Monate ja manchmal sogar Jahre hinweg andauern kann und in einer geistigen, k&ouml;rperlichen sowie auch emotionalen andauernden Ersch&ouml;pfung endet. Betroffene sind eines Tages nicht mehr f&auml;hig eine allt&auml;gliche Arbeitsleistung zu vollbringen geschweige den ihr Privatleben zu meistern. Im schlimmsten folgt eine schwere Depression.</p>
<p><a href="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/800px-Leerer_Tetrapak_Eistee.jpg"><img alt="" class="alignnone size-medium wp-image-844" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/800px-Leerer_Tetrapak_Eistee-300x225.jpg" style="width: 473px; height: 310px;" title="800px-Leerer_Tetrapak_Eistee" /></a></p>
<p>Viele f&uuml;hlen sich vielleicht wie eine leere Verpackung die einfach auf der Strasse entsorgt wurde. Das Gef&uuml;hl der Niedergeschlagenheit und der Wertlosigkeit dominieren den Alltag eines <strong>Burnout </strong>Betroffenen am Ende seines Syndroms.<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><span id="more-842"></span></p>
<p><em>Inhaltsverzeichnis</em></p>
<p><em><a href="#heading1">1. Welche Symptome hat ein Burnout Syndrom ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading2">2. Fallbeispiel eines Burnout Syndrom</a></em></p>
<p><em><a href="#heading3">3. Ursachen f&uuml;r ein Burnout Syndrom</a></em></p>
<p><em><a href="#heading4">4. Pr&auml;vention &amp; Therapie</a></em></p>
<p><em><a href="#heading5">5. Neuigkeiten</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="heading1"><span style="font-size: 12px;"><strong>1. Welche Symptome hat ein Burnout Syndrom ?</strong></span></h2>
<p>Wer viel arbeitet ist logischerweise auch m&uuml;de und ersch&ouml;pft. Das kennt jeder der t&auml;glich arbeitet also ist es auch normal. Jeder von uns regeneriert dann nach solchen anstrengenden Phasen auf unterschiedlichste Weise so z. B. durch Ausschlafen, Urlaub machen, Hobbies betreiben usw. . <em>Wann wird dabei ein <strong>Burnout Syndrom </strong>erkennbar ? </em><br />
	Im Grunde f&auml;ngt es an gef&auml;hrlich zu werden, wenn alle eben genannten Freizeitaktivi&auml;ten nicht zur erw&uuml;nschten Erholung f&uuml;hren. <em>Dabei entstehen folgende Symptome:</em></p>
<p><strong>Chronische M&uuml;digkeit / fortlaufende Ersch&ouml;pfung </strong>- der Betroffene ist fortlaufend ersch&ouml;pft trotz wahrgenommener Freizeit</p>
<p><strong>K&ouml;rperliche Beschwerden</strong> &#8211; Schlafst&ouml;rungen, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Kopf- und Gliederschmerzen, Schwindel, Blutdruckschwankungen, Herzrasen Tinitus, erh&ouml;hte Anf&auml;lligkeit f&uuml;r Krankheiten an sich</p>
<p><strong>Psychische Ver&auml;nderungen</strong> &#8211; erh&ouml;hte Reizbarkeit, innere Unruhe, das Gef&uuml;hl der inneren Leere, Verzweilung, Lustlosigkeit, Sinnlosigkeit, Langeweile, Abstumpfung, Resignation, Rastlosigkeit, die Unf&auml;higkeit nach einem Arbeitstag abschalten zu k&ouml;nnen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Kognitiver Leistungsverlust </strong>- Konzentrationsst&ouml;rungen, Unf&auml;higkeit Entscheidungen zu treffen zu k&ouml;nnen</p>
<p><strong>Verhaltens&auml;nderungen &nbsp;&nbsp; </strong>- Isolation, Hyperaktivit&auml;t, Vernachl&auml;ssigung der pers&ouml;nlichen Freizeit, Konsum von suchtf&ouml;rdernden Substanzen</p>
<p><strong>Verh&auml;ltnis zur Arbeit</strong>&nbsp;&nbsp; &#8211; Distanz zur aktuellen T&auml;tigkeit des Betroffenen entsteht, so z. B. ist das Streben nach Erfolg nicht mehr da, vielmehr wird die Arbeit vom Betroffenen selber entwertet bis hin zum Wunsch den Beruf wechseln zu wollen</p>
<p>Da alle die eben genannten Symptome recht unspezifisch sind und so ziemlich jeder schon mal ein paar von jenen hatte, ist es sinnvoll ein Fallbeispiel anzuf&uuml;hren.</p>
<h2 id="heading2"><span style="font-size: 12px;"><strong>2. Fallbeispiel eines Burnout Syndrom</strong></span></h2>
<p>Bevor wir nun zu einem Fallbeispiel kommen m&ouml;chte ich noch ein paar Dinge vorweg feststellen. <strong>Burnout </strong>wird auch als Krankheit der Ehrgeizigen von vielen Psychoanalytikern bezeichnet,da die meist pflichtbewussten und erfolgsorientierten Menschen in unserer Gesellschaft zu Betroffenen werden k&ouml;nnen. Dennoch kann es auch z. B. Hausfrauen, Arbeitslose, Rentner oder sogar schon Sch&uuml;ler treffen. Jedoch zielt die aktuelle Forschung eher auf die erwerbst&auml;tige Bev&ouml;lkerung hin.<br />
	Der Bekanntheitsgrad vieler Erkrankungen steigt wenn Prominente betroffen sind und beim Thema Burnout Syndrom gibt es dort eine ganze Menge Betroffene. So z. B. erlitt Tim M&auml;lzer ( wer ihn nicht kennt ein bekannter TV-Koch und Buchautor ) oder auch der Skispringer Sven Hannawald so wie auch viele andere Prominente ein <strong>Burnout Syndrom</strong>. Der zunehmende Leistungsdruck in unserer Gesellschaft l&auml;sst immer mehr Menschen erkranken. Vor allen Dingen aber sind folgende Berufsgruppen gef&auml;hrdet: Manager, Unternehmer, Lehrer, &Auml;rzte, Pflegepersonal, Justizvollzugsbeamte, Sozialarbeiter. Auch andere Berufsgruppen k&ouml;nnen nicht ausgeschlossen werden, jedoch sind bereits genannte in Studien insbesondere aufgefallen.<br />
	Dabei ging es nicht um die Arbeitszeit, wie man annehmen k&ouml;nnte, es ging um die Wechselwirkung zwischen Arbeitsbedingungen und individueller Voraussetzungen so z. B. im Falle des Pflegepersonals um psychische Belastungen und die Zeit in denen diese bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen. Insgesamt sind bereits laut Studie 7% der erwerbst&auml;tigenen Bev&ouml;lkerung betroffen Tendenz steigend. Manche Studien sagen sogar aus das mittlerweile jeder 6 Deutsche sogar betroffen sei.</p>
<p><strong>Fallbeispiel eines Burnout Syndroms</strong></p>
<p>	<em>Tim D.: Betroffener aus einem sozialen Beruf</em></p>
<p>	Tim geh&ouml;rte in der Ausbildung zum Krankenpfleger zu den besten Absolventen (Staatexamen mit sehr gut insgesamt bestanden) seines Kurses. Seine erste Arbeitsstelle war eine Intensivstation eines gro&szlig;en Krankenhauses, welche ihm sofort eine zeitnahe Weiterbildung zum Fachpfleger (An&auml;sthesie und Intensivpflege) erm&ouml;glichte. Diese Weiterbildung schloss er auch erfolgreich nach 2 Jahren ab und fing nebenbei an noch Pflegewissenschaft zu studieren. Er arbeitete Vollzeit und studierte per Fernhochschule mit wenig Pr&auml;senztagen. Er bekam von vielen bescheinigt ein hervorragende Pers&ouml;nlichkeit zu sein, so<br />
	z. B. auch von seinen Dozenten und Professoren. Seine Arbeit war f&uuml;r ihn eher wie eine Berufung und f&uuml;r andere Dinge wie Freunde oder Partnerschaft blieb nicht viel Zeit. Eine 50 &#8211; 70 Stundenwoche war v&ouml;llig normal und finanziell gab es auch keine Probleme.</p>
<p>	T. nahm sich fest vor in der Schweiz arbeiten gehen zu wollen und begann nebenbei noch damit seine Englisch- und Franz&ouml;sischkenntnisse in der Volkshochschule aufzupolieren. Dann eines Tages hatte Tim Nachtdienst auf der Intensivstation. Die Station war knapp besetzt und er ist f&uuml;r einen erkrankten Kollegen eingesprungen. Er hatte tags&uuml;ber bereit seit 8.00 UHr morgends Programm hinter sich gebracht so z. B. eine Vorlesung und gegen sp&auml;ten Nachmittag hin den Franz&ouml;sischkurs. <br />
	Der Dienst begann gegen 21.00 h und sollte gegen 6.15 h enden. In dieser Wache verstarben auf der Intensivstation 3 Patienten. Tim gab sich f&uuml;r alle F&auml;lle die Schuld, weil er f&uuml;r alle Patienten zust&auml;ndig gewesen war. Es lief zum ersten Mal &auml;u&szlig;erst kritisch in seiner Karriere und er bezog diese Vorf&auml;lle auf sich. Schlussendlich kam im nach hinein heraus das der zust&auml;ndige Arzt vers&auml;umt<br />
	hatte Anordnungen zu &auml;ndern und deshalb diese Menschen auch verstorben waren (und weil sie nat&uuml;rlich schwer erkrankt waren). Dennoch waren die Vorgesetzten mit Tim&acute;s Handlungen in dieser Nachtwache nicht zufrieden und kritisierten ihn auf das sch&auml;rfste. Vor allen Dinge seine autonome Arbeitsweise und das zu sp&auml;te hinzuziehen eines Arztes waren schwerwiegende Kritikpunkte. Dabei hatte er das Gegenteil erwartet, da ihn seine Stationsleitung bis dato immer unterst&uuml;tzt und ihn sogar als Stellvertreter vorgesehen hatte.</p>
<p>Seit diesem Zeitpunkt fing die Arbeit an ein qualvoller t&auml;glicher Vorgang zu werden, den Tim wollte sich keine Fehler mehr erlauben. Wenn es darum ging einzuspringen war er weiterhin der erste weil er sich keine Bl&ouml;sse geben wollte, vor allen Dingen nicht vor der Leitung. Seine morgendliche M&uuml;digkeit versuchte er mit Koffeintabletten und seine h&auml;ufig auftreten Kopfschmerzen mit Schmerztabletten in den Griff zu bekommen. Immer mehr hatte er das Gef&uuml;hl nur funktionieren zu m&uuml;ssen (wie eine Maschine). Dabei konnte er nachts nicht mehr einschlafen, sondern lag nachdenkend und unruhig in seinem Bett. Da er jedoch der Typ ist der nicht aufgibt, behielt er seine Probleme f&uuml;r sich und meint diese durch einfach durchhalten bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen. Seine Devise war weiterhin keine Schw&auml;che zu zeigen.&nbsp;Nachdem sich auch noch seine Lebensabschnittsgef&auml;hrtin von ihm trennte (weil sie meinte er sei sowieso nur noch auf der Arbeit), versp&uuml;rte er tats&auml;chlich eine Erleichterung da eine Belastung f&uuml;r ihn wegfiel.</p>
<p>Nach 2 Wochen ging Tim zu einer Teamsitzung zur seiner Stationsleitung nach Hause. Alle Kolleginnen und Kollegen waren dort versammelt, um einfach mal zu Grillen und einen netten Tag miteinander verbringen zu wollen. Tim ging schon unter dem Vorwand hin sich dort nur blicken lassen zu wollen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.<br />
	Pl&ouml;tzlich brach Tim mitten in der Versammlung zusammen und fand sich auf der Intensivstation seines Krankenhauses wieder nachdem er das Bewusstein wieder erlangte hatte. Bei ihm wurde eine Exsikose (Fl&uuml;ssigkeitsmangel) und Herzrhytmusst&ouml;rungen festgestellt, wobei alle von einem Infarkt vorher ausgegangen waren.<br />
	Er wusste nun das sein Leben so nicht mehr weitergehen konnte&#8230;&nbsp;</p>
<h2 id="heading3"><span style="font-size: 12px;"><strong>3. Ursachen f&uuml;r ein Burnout Syndrom</strong></span></h2>
<p>Um auf ein prominentes Fallbeispiel zur&uuml;ck kommen zu wollen erw&auml;hne ich hier eine Aussage von Tim M&auml;lzer, die ich pers&ouml;nlich sehr pr&auml;gnant f&uuml;r das Burnout Syndrom finde. Im Spiegel vom 22.03.2009 &auml;u&szlig;erte er sich folgender Ma&szlig;en zu seinem Burnout:</p>
<p>&quot;Ich war komplett &uuml;berarbeitet. Totaler Burnout. Es sei so gewesen als h&auml;tte man ihm ein Stromkabel durchgeschnitten.&quot;</p>
<p>Den kompletten Artikel finden Sie &uuml;brigens hier:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,614762,00.html">http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,614762,00.html</a></p>
<p>Diese Aussage verdeutlicht im Grunde den Versuch seitens Hr. M&auml;lzer&nbsp; zu erkl&auml;ren warum einem der Antrieb pl&ouml;tzlich fehlt.<br />
	Dabei bei einem <strong>Burnout Syndrom</strong> meistens die Ersch&ouml;pfungssymptome ignoriert und verharmlost, so da&szlig; die fehlende Selbsterkenntnis eine Hauptursache darstellt. Weiterhin ist chronischer Stress nach wissenschaftlichen Studien in diverser Form als ausl&ouml;sender Faktor auszumachen.<br />
	Hierbei wird der Stress der auf einen Betroffenen einwirkt unterteilt in Faktoren von au&szlig;en die auf ihn einwirken und Faktoren die er aufgrund von Pers&ouml;nlichkeitsmerkmalen bereits inne hat. So k&ouml;nnen z. B. bestimmte Gegebenheiten auf der Arbeit bezogen auf r&auml;umlichen Gegebenheiten, bestehende Hierachien, zwanghafte Administration und ein ungleiches Belohnungs- so wie auch<br />
	Wertsch&auml;tzungsprinzip zur Belastung werden. Vielmehr k&ouml;nnen aber auch alle sozialen Interaktionen wie das Miteinander der Kollegen untereinander oder private Probleme mit dem Partner auch potenziell Ursache f&uuml;r ein <strong>Burnout-Syndrom</strong> sein.<br />
	<em>Folgende Faktoren als Ursache f&uuml;r &auml;u&szlig;eren Stress sind z. B. auch noch festzustellen:</em></p>
<ul>
<li>zu hohe Arbeitsmenge, sehr hoher Termindruck, viel Verantwortung mit wenig zur Verf&uuml;gung stehendem&nbsp; Personal, zu wenig finanzielle Mittel zur Vef&uuml;gung, Wissensdefizite</li>
<li>geringf&uuml;gige Selbstbestimmung im Rahmen der eigenen Arbeit, in Entscheidungsprozessen sind sie&nbsp; nicht eingebunden</li>
<li>zu intensiver Kontakt zu Kunden ( zu h&auml;ufig, zu lang )</li>
<li>Rollenkonflikte, Wertedisput</li>
<li>drohender Verlust der Arbeitsstelle</li>
<li>keine Unterst&uuml;tzung von Kolleginnen und Kollegen</li>
<li>fortlaufend schlechtes Feedback von Vorgesetzten</li>
</ul>
<p>Die Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale eines Macher-Typen oder auch Erfolgsmenschen beg&uuml;nstigen einen <strong>Burnout</strong>.</p>
<p><em>Hier nun folgend die auff&auml;lligsten Eigenschaften und Merkmale:</em></p>
<ul>
<li>das Verlangen es jedem recht machen zu wollen und dabei sich nicht abgrenzen (also auch mal&nbsp; nein sagen ) zu k&ouml;nnen</li>
<li>ein zu hohen eigenen Leistungsanspruch an sich zu legen, das st&auml;ndige Streben nach Perfektion,Idealismus, Angst vor dem Versagen</li>
<li>Selbst&uuml;bersch&auml;tzung bezogen auf die F&auml;higkeit ohne das Mitwirken von anderen Menschen auskommen&nbsp; zu wollen</li>
<li>berufsspezifische Erwartungen sind zu hoch und unrealistisch, das Bed&uuml;rfnis nach Geltung und Anerkennung steht zu weit im Vordergrund</li>
<li>die Arbeit ist alles im Leben und abschalten ist ein Fremdwort</li>
</ul>
<p>Schlussendlich sind besonderes engagierte Pers&ouml;nlichkeiten meist betroffen. Ein Burnout-Syndrom erh&auml;lt ein Betroffener schleichend durch &Uuml;berforderung im Alltag. Auf seinen K&ouml;rper und sich selber zu h&ouml;ren sind meistens Eigenschaften die verlernt wurden sind bzw. nie zu ihren St&auml;rken z&auml;hlten.</p>
<h2 id="heading4"><span style="font-size: 12px;"><strong>4. Pr&auml;vention &amp; Therapie</strong></span></h2>
<p>Es gibt nun unterschiedliche Wege mit einem Burnout Syndrom umzugehen. Vor allen Dingen sollte es nicht so weit kommen, zum &quot;<strong>ausgebrannt sein</strong>&quot; wie es auch so sch&ouml;n &uuml;bersetzt heisst. Vorbeugend sollten Sie Stressfaktoren f&uuml;r sich individuell begutachten und gegebenfalls Ma&szlig;nahmen einleiten um eine negative Entwicklung zu vermeiden. Weiterhin k&ouml;nnen Ver&auml;nderungen in ihrem Arbeitsbereich Faktoren beheben und sie pers&ouml;nlich sollten sich effektivere Bew&auml;ltigungsstrategien aneignen. Leichter gesagt als getan drum gibt es hier noch ein paar weitere Anhaltspunkte zur Therapie&nbsp;eines Burnout Syndroms:</p>
<ul>
<li>Achten Sie auf sich und ihren K&ouml;rper ern&auml;hren sie sich gesund und ausgewogen</li>
<li>Sorgen Sie f&uuml;r Bewegung (nachweislich dazu geeignet Stress abzubauen)</li>
<li>Lernen Sie sich selber richtig einzusch&auml;tzen und nicht zur &uuml;bersch&auml;tzen</li>
<li>Besprechen Sie Probleme mit Vertrauten und seien sie geduldig im Bezug auf L&ouml;sungen</li>
<li>Gestehen Sie sich ein Fehler machen zu d&uuml;rfen und erlauben sie es anderen auch</li>
<li>Fangen Sie an anderen Menschen wieder zu vertrauen, den jene haben auch Erwartungen und W&uuml;nsche wie sie ja auch welche haben</li>
<li>Entwickeln Sie neues sog. Copingstrategien (Stressbew&auml;ltigungsstrategien) z. B. Kommunizieren Sie viel objektiver &uuml;ber Probleme insbesondere mit Konfliktpartnern</li>
<li>Versuchen Arbeiten zu delegieren und im Team zu l&ouml;sen</li>
<li>Unberechtigte Kritik zur&uuml;ckweisen</li>
<li>R&uuml;ckmeldung / Feedback zur eigenen Arbeit immer wieder erfragen</li>
<li>Knappe Termine besser organisieren, um Aufschub bitten etc.</li>
<li>Erfahrene Kolleginnen und Kollegen zu Rate ziehen nei Schwierigkeiten</li>
<li>bei unklaren Arbeitsauftrag ein kl&auml;rendes Gespr&auml;ch f&uuml;hren</li>
<li>bei st&auml;ndigen Unterbrechungen z. B. durch das Telefon gesch&uuml;tzte Zeitfenster zum Verrichten von Arbeiten einrichten</li>
</ul>
<h2 id="heading5"><span style="font-size: 12px;"><strong>5. Neuigkeiten</strong></span></h2>
<p><strong>Eisenmangel oder Burnout Syndrom ?</strong></p>
<p>	M&uuml;digkeit, Ersch&ouml;pfung, Leistungsverlust&#8230; Schnell denkt man hierbei an ein Burnout, doch verursacht der Eisenmangel &auml;hnliche Symptome wie das Syndrom.</p>
<p>	Eine <strong>Eisenmangelan&auml;mie </strong>- die Blutarmut (Mangel) &#8211; der Eisenmangel entsteht durch das fehlende Blut</p>
<p>	<strong>Eisenmangelsyndrom </strong>- ist keine An&auml;mie vorhanden wird ein sogenanntes Eisemangelsyndrom festgestellt</p>
<p>	<em>Der Unterschied zum Burnout liegt im Detail:</em><br />
	- Haarausfall / Restless Legs(unruhige Beine) / gest&ouml;rte W&auml;rmeregulation / Atemnot / blasse Haut / Unterschenkel&ouml;deme (Wasser in den Beinen)<br />
	&nbsp;!!! sind in ihrer Deutlichkeit zum Burnout durchaus gut zu unterscheiden !!!</p>
<p><strong><span style="font-size: 9px;">Hier noch ein paar B&uuml;cherempfehlungen: <br />
	</span></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3897498723?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3897498723">30 Minuten gegen Burn-out</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3897498723" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Frank Berndt</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3589234245?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3589234245">Pocket Business: Wege aus dem Burnout: M&ouml;glichkeiten der nachhaltigen Ver&auml;nderung</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3589234245" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von J&ouml;rg-Peter Schr&ouml;der</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498045164?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3498045164">Brief an mein Leben: Erfahrungen mit einem Burnout</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3498045164" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Miriam Meckel</p>
<p><strong><span style="font-size: 9px;">Hier auch noch ein paar DVD Empfehlungen:<br />
	</span></strong></p>
<p><iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B0018OCIUC&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px;"></iframe></p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/01/borderline-syndrom-das-spiel-mit-dem-feuer/" rel="bookmark" class="crp_title">Borderline Syndrom &#8211; Das Spiel mit dem Feuer</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/rauchen-aufhoren-bist-du-auch-dem-blauen-dunst-verfallen/" rel="bookmark" class="crp_title">Rauchen aufh&#246;ren &#8211; bist Du auch dem blauen Dunst verfallen ?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/" rel="bookmark" class="crp_title">Fu&#223;reflexzonenmassage &#8211; Die Fu&#223;sohlenmassage und ihre Wirkungsweise</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/" rel="bookmark" class="crp_title">COPD &#8211; wenn die Lunge nicht mehr mitspielt !</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/10/schlafstorungen-die-mudigkeit-kennt-keine-grenzen/" rel="bookmark" class="crp_title">Schlafst&#246;rungen &#8211; die M&#252;digkeit kennt keine Grenzen</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/04/burnout-syndrom-wenn-es-einfach-nicht-mehr-weitergeht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Primary Nursing &#8211;  Pflege mit System</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/12/primary-nursing-pflege-mit-system/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/12/primary-nursing-pflege-mit-system/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bezugspflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege mit System]]></category>
		<category><![CDATA[Primäre Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[primary nursing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=802</guid>
		<description><![CDATA[Jeder der regelm&#228;&#223;ig an Fort- und Weiterbildung teilnimmt wird oft &#252;ber die Begrifflichkeit primary nursing gestolpert sein. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter und wie wird das aus den Vereinigten Staaten stammende Pflegesystem hier zu Lande angewendet ? 
	In diesem Artikel versuche ich diesbez&#252;glich Antworten zu geben so wie auch einen Systemvergleich darzustellen.

Alle Systeme funktionieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder der regelm&auml;&szlig;ig an Fort- und Weiterbildung teilnimmt wird oft &uuml;ber die Begrifflichkeit <strong>primary nursing</strong> gestolpert sein. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter und wie wird das aus den Vereinigten Staaten stammende Pflegesystem hier zu Lande angewendet ? <br />
	In diesem Artikel versuche ich diesbez&uuml;glich Antworten zu geben so wie auch einen Systemvergleich darzustellen.</p>
<p><img alt="" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/Nurses_in_the_1940s.jpg" style="width: 531px; height: 418px;" /></p>
<p>Alle Systeme funktionieren zumeist mit Hierachien und Zuordnungen so wie auch diese jungen Damen der U.S. Navy 1940 in ihrem Krankenschwesterndasein solche Dinge zum damaligen Zeitpunkt&nbsp; neu erfahren durften. Warum dies nicht nur im milit&auml;rischen Einrichtungen n&uuml;tzlich war sondern auch im zivilen Bereich umgesetzt wurde beschreibe ich in den nun folgenden Abschnitten.</p>
<p><span id="more-802"></span></p>
<p><em>Inhaltsverzeichnis</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a href="#heading1">1.Wie entstand das System primary nursing ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading2">2. Wo liegt der Unterschied zu anderen Pflegesystemen ?</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="heading1"><span style="font-size: 12px;"><strong>1.Wie entstand das System primary nursing ?</strong></span></h2>
<p>In den Vereinigten Staaten gab es eine Phase seit 1920 in der die Pflege einen Prozess durchmachte, die Krankenschwestern zur Autonomie (selbstverantwortliche T&auml;tigkeit), weitesgehend ohne die vorgegebene Hierachien / Handlungsanweisungen von z. B. Stationsleitungen, bef&auml;higte ihre T&auml;tigkeit &auml;hnlich einer Hebamme auszu&uuml;ben.<br />
	Dabei fand die eigentliche Pflege zumeist ambulant statt so wie auch mit der Freiheit sich den Bedarf und die Zeit eigenst&auml;ngig einsch&auml;tzen und einteilen zu k&ouml;nnen. <br />
	Durch die Verlagerung der Pflege in Krankenh&auml;user ging diese Autonomie laut Marie Manthey verloren. Es entstanden Hierachien mit verschiedenen Qualifikationen, die den ganzheitlichen Aspekt der Krankenpflege in Aufgabenbereiche einteilte.<br />
	Im Jahr der Mondlandung (1969) wurde von M. Manthey primary nursing an der University of Minnesota Hospital entwickelt, um der eben beschriebenen Entwicklung entgegen zu wirken. Insbesondere ging es darum einer Pflegefachkraft (in unserem Fall das examinierte Personal) die umfassende Verantwortung f&uuml;r einen Patienten zu &uuml;bertragen.</p>
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>2. Wo liegt der Unterschied zu anderen Pflegesystemen ?</strong></span></p>
<p>Um den Unterschied feststellen zu k&ouml;nnen umschreibe ich zun&auml;chst die anderen g&auml;ngigen Systeme die in Pflegeeinrichtungen Anwendung finden im einzelnen:</p>
<p>	<strong>Funktionspflege</strong></p>
<p>	Wie aus der Namensbedeutung schon hervorgeht, geht es um die &Uuml;bernahme von einzelnen Funktionen. So z. B. ist eine Pflegekraft den ganzen Tag z.B. f&uuml;r das Messen des Blutdruckes und der Temperatur zust&auml;ndig f&uuml;r alle Patienten. Vielmehr werden alle Aufgaben (Funktionen) entsprechend der vorherrschenden Hierachie verteilt so das z. B. Pflegehilfskr&auml;fte nur Betten machen und Grundpflege, w&auml;hrend Pflegefachkr&auml;fte (also examiniertes Personal) das Stellen und Verabreichen von Medikamenten &uuml;bernimmt. Nach Erfahrungswerten leidet in diesem System die Kommunikation mit den Patienten. Jedoch bei Personalengp&auml;ssen verbleibt vor allen Dingen auf gr&ouml;&szlig;eren Stationen die anstehende Arbeit eher leistbar als bei anderen aufwendigeren Systemen.</p>
<p>	<strong>Bereichspflege / Gruppenpflege</strong></p>
<p>	Im Rahmen der Bereichspflege wird eine feste Patientengruppe von einer Pflegekraft f&uuml;r die Zeit einer Schicht &uuml;bernommen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( meist 8 Stunden ) und an den n&auml;chsten Kollegen der kommenden Schicht weitergegeben.<br />
	Hierbei werden alle notwendigen Pflegema&szlig;nahmen von ihr &uuml;bernommen meist werden Gruppen nach baulichen Gegebenheiten eingeteilt, um Laufwege einzusparen. Die mit diesem System erworbenen Erfahrungen sind &uuml;berwiegend positiv daher ist die Bereichspflege sehr weit verbreitet in deutschen Krankenhaussystemen.<br />
	Dabei muss jedoch ein hoher Anteil an Pflegefachkr&auml;ften vorhanden sein und der Kontakt zum Patienten gestaltet sich mit h&ouml;herer psychischer Belastung da er intensiver ist. Informationen &uuml;ber Patienten die nicht im &quot;Bereich&quot; liegen gehen dabei meist f&uuml;r die einzelne Fachkraft unter und auch die Bereitschaft zur Hilfe f&uuml;r andere Kollegen leidet durch die Eingrenzung auf eine Gruppe.</p>
<p><strong>Primary Nursing / Bezugspflege / Prim&auml;re Pflege</strong></p>
<p>	Im Rahmen des System primary nursing wird von der Aufnahme bis zur Entlassung die Verantwortung von einer Pflegekraft f&uuml;r einen Patienten &uuml;bernommen. Jene erstellt die Pflegeplanung und begleitet alle Prozesse. Wenn die primary nurse nicht im Dienst ist wird die Pflege von der sogenannten associate nurse (zugeordneten Pflegekraft) &uuml;bernommen. Dabei h&auml;lt sich die zugeordnete Kraft an die Vorgaben der primary nurse und weicht nur von diesen ab wenn es einen akuten Handlungsbedarf daf&uuml;r gibt. <br />
	Stationsleitungen arbeiten im Rahmen dieses Systems nicht in der Pflege mit und &uuml;bernehmen rein organisatorische Aufgaben. Weiterhin haben sie im Bestfall aber auch nichts mit den Planungen zu tun und &uuml;bernehmen nur die Einteilung der Patienten an die Kolleginnen und Kollegen, um eine homogene Belastung besser gew&auml;hrleisten zu k&ouml;nnen. <br />
	<u>Folgende Schwerpunkte der Pflege werden f&uuml;r die Pflegefachkraft im System gef&ouml;rdert:</u></p>
<ul>
<li>Die umfassende pflegerische Verantwortung f&uuml;r einen Patienten und den zu erf&uuml;llenden Pflegeleistungen</li>
<li>Eine direktere Kommunikation mit allen Behandlungsbeteiligten</li>
<li>Nach Zuteilung eines Falles erh&auml;lt die Pflegeperson mehr Akzeptanz und Verantwortung f&uuml;r seine Entscheidungen</li>
<li>Eine Zuteilung findet nach der Fallmethode ( nach Kompetenzen und F&auml;higkeiten der Pflegekraft) statt</li>
</ul>
<p>Die Bezugspflege gilt zur Zeit als das beste und anzustrebende System f&uuml;r alle Krankenh&auml;user in Deutschland im Rahmen der Verbesserung von Qu&auml;lit&auml;t und Leistung. Eine bessere individuellere Versorgungstruktur f&uuml;r den Patienten ist hiebei die Zielsetzung.</p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/19/der-pflegenotstand-immer-mehr-schwachsinn-im-krankenhaus/" rel="bookmark" class="crp_title">Der Pflegenotstand &#8211; immer mehr Schwachsinn im Krankenhaus</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/04/burnout-syndrom-wenn-es-einfach-nicht-mehr-weitergeht/" rel="bookmark" class="crp_title">Burnout Syndrom &#8211; wenn es einfach nicht mehr weitergeht !?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/06/08/usa-wie-viel-dollar-ist-den-amerikanern-ihre-pflege-wert/" rel="bookmark" class="crp_title">USA &#8211; Wie viel Dollar ist den Amerikanern ihre Pflege wert ?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/06/obesitas-schwerwiegende-probleme-meist-ohne-ein-zuruck/" rel="bookmark" class="crp_title">Obesitas &#8211; schwerwiegende Probleme meist ohne ein &#8220;Zur&#252;ck&#8221;</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/17/einen-venoesen-zugang-legen-schritt-fuer-schritt/" rel="bookmark" class="crp_title">Einen ven&#246;sen Zugang legen &#8211; Schritt f&#252;r Schritt</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/12/primary-nursing-pflege-mit-system/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>COPD &#8211; wenn die Lunge nicht mehr mitspielt !</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 22:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimbeatmung / ausserklinische Intensivpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Chronic Obstructive Pulmonary Disease]]></category>
		<category><![CDATA[Chronisch obstruktive Lungenerkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[COPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=725</guid>
		<description><![CDATA[COPD steht f&#252;r Chronic Obstructive Pulmonary Disease und bedeutet nichts anderes als das die Atemwege ihrer Lunge dauerhaft krankhaft verengt sind.&#160; Diese Verengung f&#252;hrt zu Anfang h&#228;ufig zu Atemnotanf&#228;llen, die bedingt am Anfang durch sogenannte Dosieraerosole (Inhaliersprays oder sogenannte Haler) medikament&#246;s behandelt werden k&#246;nnen. Doch auf Dauer m&#252;ssen sie lernen mit dieser Erkrankung zu leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>COPD </strong>steht f&uuml;r <strong>C</strong>hronic <strong>O</strong>bstructive <strong>P</strong>ulmonary <strong>D</strong>isease und bedeutet nichts anderes als das die Atemwege ihrer Lunge dauerhaft krankhaft verengt sind.&nbsp; Diese Verengung f&uuml;hrt zu Anfang h&auml;ufig zu Atemnotanf&auml;llen, die bedingt am Anfang durch sogenannte Dosieraerosole (Inhaliersprays oder sogenannte Haler) medikament&ouml;s behandelt werden k&ouml;nnen. Doch auf Dauer m&uuml;ssen sie lernen mit dieser Erkrankung zu leben wie Diabetiker z. B. lernen m&uuml;ssen das sie sich selbstdiszipliniert an individuelle Ern&auml;hrungspl&auml;ne halten sollen, muss der COPD-Erkrankte lernen Ursachen der Verschlechterung abzustellen, um nicht im schlimmsten Fall irgendwann von einer Beatmungsmachine abh&auml;ngig werden zu m&uuml;ssen worauf es in F&auml;llen leider hinausl&auml;uft.</p>
<p><strong>Doch welche Ursachen hat die COPD ?&nbsp;</strong></p>
<p><img alt="" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/Copd(1).jpg" style="width: 510px; height: 317px;" /></p>
<p>Das passiert mit den Lungenbl&auml;schen z. B. bei einer COPD und vieles mehr&#8230;</p>
<p><span id="more-725"></span></p>
<p><em>Inhaltsverzeichnis</em></p>
<p><em><a href="#heading1">1. Die Ursachen und Zahlenfakten f&uuml;r eine COPD</a></em></p>
<p><em><a href="#heading2">2. Verlauf einer COPD&nbsp;</a></em></p>
<p><em><a href="#heading3">3. Symptome einer COPD</a></em></p>
<p><em><a href="#heading4">4. Welche Therapien gibt es ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading5">4.1. Was ist bei einer fortgeschrittenden COPD noch m&ouml;glich ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading6">4.2. Ab wann ist eine Heimbeatmung den notwendig im Rahmen einer COPD ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading7">5. Auf was sollten Pflegende insbesondere im Rahmen einer Heimbeatmung bei COPD-Erkrankten achten ?</a></em></p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2 id="heading1"><span style="font-size: 12px;"><strong>1. Die Ursachen und Zahlenfakten f&uuml;r eine COPD</strong></span></h2>
<p>Die ins deutsch &uuml;bersetzte &quot;Chronisch obstruktive Lungenerkrankung&quot; ist eine Volkskrankheit. &Uuml;ber 15 % aller 40 j&auml;hrigen Erwachsenen in Deutschland sind erkrankt bei den &uuml;ber 70 j&auml;hrigen Erwachsenen sind es sogar 30 %. Hauptursache der Erkankung ist das Rauchen !!! Ca. 90 % aller COPD-Patienten haben geraucht. Beim Schweregrad der Erkrankung spielen zwar die t&auml;gliche Konsummenge und die Gesamtzeit der Nikotinabh&auml;ngigkeit eine Rolle, doch sind mittlerweile Frauen und M&auml;nner gleicherma&szlig;en betroffen. Auch Menschen die z. B. in staubigen Umgebungen st&auml;ndig arbeiten m&uuml;ssen so z. B. im Bergbau haben ein erh&ouml;htes Risiko an einer COPD zu erkranken.</p>
<h2 id="heading2"><span style="font-size: 12px;"><strong>2. Verlauf einer COPD </strong></span></h2>
<p>Also wir haben festgestellt das Rauchen von Tabakwaren (insbesondere die t&auml;glichen Zigaretten) die Hauptursache sind f&uuml;r eine COPD. Aber was passiert den beim Rauchen ? Die Zigarette enth&auml;lt Schadstoffe die auf die Lunge einwirken. Diese verursachen beim Inhalieren der Zigarette immer wieder eine Reizung von Atemwegen und den darin befindlichen Schleimh&auml;uten (merkt man auch am Reizhusten oder Raucherhusten). Diese immer wiederkehrende Prozedur (rauchen tut man ja schliesslich t&auml;glich oder ?) verursacht im weiteren Verlauf des Lebens (denn: so eine COPD entsteht meist in Jahren) eine chronische Entz&uuml;ndung der Atemwege. Weiterhin verkrampft immer wieder die Bronichialmuskulatur und die Bronchien verengen zunehmend. Ein typisches Symptom f&uuml;r eine COPD ist der sogenannte Luftstau: Der Erkrankte klagt &uuml;ber ein Engegef&uuml;hl im Brustraum und hat das Gef&uuml;hl der Atemnot. Diese ist einfach zu erkl&auml;ren, den durch die Verengung der Bronchien kann der Betroffene die eingeatmete Luft nicht mehr vollst&auml;ndig ausatmen, was weiterhin dazu f&uuml;hrt das zuviel Luft in der Lunge verbleibt. Es kann also keine Frischluft mehr eingeatmet werden. Ohne das Abstellen der Ursachen (das Aufh&ouml;ren mit dem Rauchen) und dem Beginn einer geeigneten Therapie ensteht folgendes Schaubild:</p>
<p><img alt="" src="../wp-content/uploads/Schaubild%20COPD%20Teufelskreis.jpg" style="width: 581px; height: 395px;" /></p>
<p>Wenn Ihnen bis jetzt die Lust am Rauchen noch nicht vergangen ist,&nbsp; habe ich hier noch einen weiteren Artikel auf meinem Blog zu Thema Rauchen aufh&ouml;ren verfasst. Vielleicht kann der Ihnen hoffentlich weiterhelfen&#8230;&nbsp; siehe auch hier:</p>
<p><a href="http://www.der-pflege-blog.de/?p=399 ">Rauchen aufh&ouml;ren &#8211; Bist Du auch dem blauen Dunst verfallen ?</a></p>
<p>Dennoch machen wir hier auch mal weiter.</p>
<h2 id="heading3"><span style="font-size: 12px;"><strong>3. Symptome einer COPD</strong></span></h2>
<p>Um die Symptome von <strong>COPD </strong>zu umschreiben gibt es den AHA- Effekt. Viele Raucher die bereits mehrfach versucht haben aufzh&ouml;ren werden jetzt sagen:&quot;Den hab ich schon oft gehabt&quot; und sie haben recht, den AHA steht f&uuml;r folgendes&#8230;</p>
<p><strong>A</strong> &#8211; Auswurf (hervorgebrachter Schleim beim Husten)<strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; H</strong> &#8211; Husten vor allen Dingen am fr&uuml;hen Morgen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>A</strong> &#8211; Atemnot die zun&auml;chst nur bei k&ouml;rperlicher Belastung da ist, jedoch sp&auml;teren Verlauf in Ruhe vorhanden ist</p>
<p>Die <strong>COPD </strong>ist im Grunde nur ein Sammelbegriff f&uuml;r die chronisch obstruktive Bronchitis (Lungenentz&uuml;ndung) und das Lungenemphysem (irreversible &Uuml;berbl&auml;hung der Lungenbl&auml;schen siehe auch Anfangsbild des Artikels). Wichtig ist wie wir bereits festgestellt haben, das Wort Obstruktion welches nichts anderes als Verengung bedeutet.</p>
<p>bWeiterhin geht dieser Erkrankungsprozess &uuml;ber Jahre einher und schleichend erhalten sie ihre pers&ouml;nliche <strong>COPD</strong>. Die Lunge gilt als sehr belastbares Organ und hat sehr viele Reserven, die eben die Dauer bis zu einer Erkrnakung und einer Beschwerdezunahme erkl&auml;ren. Vielmehr tr&auml;gt vor allen Dingen die Verharmlosung der Betroffenen bezogen auf die Symptome dazu bei, das eine ernsthafte Erkrankung irgendwann unweigerlich eintreten wird. Es gibt sogar <strong>COPD</strong>-Erkrankte die trotz schlimmster Atemnotzust&auml;nde, welche nur noch mit Hilfe eines Beatmungsger&auml;tes zum &Uuml;berleben f&auml;hig sind (weil Ihnen sonst der Tod durch Atemstillstand droht), weiterhin rauchen und die Sucht somit ihr Leben immer weiter bestimmt. Hier auch ein Bericht auf youtube &uuml;ber <strong>COPD</strong>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="350" width="425"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/p3V8xDrDTsY" /><embed height="350" src="http://www.youtube.com/v/p3V8xDrDTsY" type="application/x-shockwave-flash" width="425"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="heading4"><span style="font-size: 12px;"><strong>4. Welche Therapien gibt es ?</strong></span></h2>
<ul>
<li>Als Zielsetzung der Therapie sollten folgende Faktoren im Vordergrung stehen:</li>
<li>Verbesserung der Lebensqualit&auml;t</li>
<li>Linderung von Beschwerden</li>
<li>Erleichterung des Alltags</li>
<li>Weniger Exazerbationen der Erkrankung</li>
</ul>
<p>
	<strong>Die medikament&ouml;se Therapie</strong></p>
<p>	Hier kommen Bronchodilatatoren zum Einsatz. Diese werden mit einem Inhalator oder als Pumpaerosol zum Einsatz gebracht und wirken auf die Bronchien weitend (also: dilatativ). Die folgenden Wirkstoffen k&ouml;nnen enthalten sein: Anticholinergikene oder Beta-2-Sympathokomimetika. <br />
	Die Medikamente werden auch bei Allergikern eingesetzt und kommen bei Bedarf (also: bei Atemnot oder Luftstaugef&uuml;hl) zum Einsatz. Sie gelten als Basistherapie bei einer COPD. <br />
	Weiterhin k&ouml;nnen auch Kortison haltige Aerosole eingesetzt werden, insbesondere bei besonders schlimmer Atemnot. Auch intraven&ouml;se Gaben k&ouml;nnen in schlimmen F&auml;llen sofort die akute Atemnot beseitigen.</p>
<p>	<strong>Die Therapie mit Beatmungsger&auml;ten</strong><br />
	&nbsp;</p>
<h2 id="heading5"><span style="font-size: 12px;"><strong>4.1. Was ist bei einer fortgeschrittenden COPD noch m&ouml;glich ?</strong></span></h2>
<p>Jetzt beginnt der Punkt an dem die Lunge nicht mehr mitspielt. In diesem Fall kommen sogenannte CPAP &#8211; Beatmungsger&auml;te zun&auml;chst zum Einsatz die auch bei Schlafapnoe Verwendung finden. CPAP bedeutet continious positive airway pressure und beschreibt im Grunde nur das der Betroffene meistens erst einmal &uuml;ber die Nacht einen fortlaufenden positiven Luftdruck mittels einer Maske durch das Ger&auml;t zugef&uuml;hrt bekommt. Zielsetzung ist hierbei die die Atemwege und die Lunge zu entlasten. Tags&uuml;ber hat der Betroffene dann mehr Leistungsf&auml;higkeit &uuml;brig und kann seinen Alltag besser bew&auml;ltigen. Solche Atemmasken k&ouml;nnen &auml;u&szlig;erst unteschiedlich aussehen. Ich werde diesbez&uuml;glich noch einen Atikel &uuml;ber die non-invasive Beatmung verfassen.</p>
<h2 id="heading6"><span style="font-size: 12px;"><strong>4.2. Ab wann ist eine Heimbeatmung den notwendig im Rahmen einer COPD ?</strong></span></h2>
<p>Den Anfang habe ich bereits unter 4.1. beschrieben. Bereits dann kann es m&ouml;glih sein das der Betroffene von der Pflege anderer abh&auml;ngig wird. Es geht jedoch noch schlimmer. Wenn die Erkrankung sich ihrem Endstadium n&auml;hert, bleibt vielen Betroffenen der Aufenthalt auf einer Intensivstation bedingt durch die schlimmen Atemnotzust&auml;nde und die dann dort stattfindende Tracheostomie nicht erspart. Danach wird der Betroffene ein vollwertiges Heimbeatungsger&auml;t erhalten und abh&auml;ngig von der Technik dieser Maschine werden. Durch diese Prozedur ist ein &Uuml;berleben &uuml;ber mehrere Jahre gesichert, jedoch sind deutliche Lebensqualit&auml;tseinbu&szlig;en insbesondere in den Bereichen Mobilit&auml;t und Selbstst&auml;ndigkeit hinzunehmen. Eine pflegerische Betreuung ist nun unbedingt erforderlich und kann heutzutage problemlos bei stabilisiertem Zustand &uuml;berwiegend bis zum Lebensende zu Hause stattfinden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<h2 id="heading7"><span style="font-size: 12px;"><strong>5. Auf was sollten Pflegende insbesondere im Rahmen einer Heimbeatmung bei COPD-Erkrankten achten ?</strong></span></h2>
<p><span style="font-size: 12px;"><strong>COPD </strong>- Betroffene</span> haben aufgrund ihrer Erkrankung einen fortlaufend erh&ouml;hten CO2 Gehalt im Blut, welcher ma&szlig;geblich mit zur Steuerung der physiologischen Atmung beitr&auml;gt. Die Atmung wird im medulla oblongata (Atemzentrum) durch Rezeptoren geregelt, welche sich an die eben erw&auml;hnte Erh&ouml;hung des Gehaltes gew&ouml;hnen.&nbsp; Weiterhin messen andere Chemorezeptoren auch den Anteil des gel&ouml;sten Sauerstoff im Blut. Dieser wird normalerweise bei gesunden Menschen vom Atemzentrum nicht als Messwert zum Steuerungsantrieb verwendet, jedoch aber bei <strong>COPD</strong>-Erkrankten durch die chronische Erh&ouml;hung schon. Im Rahmen einer Erkrankung wird es jedoch immer wieder notwendig sein eine Sauerstofftherapie durchzuf&uuml;hren, um Atemnotsituation zu regulieren, da die Erkrankten immer wieder Sauerstoffs&auml;ttigungsprobleme haben werden. Wird diese Therapie zu hochdosiert angesetzt (z. B. es wird 4 l Sauerstoff / min. ), nimmt das dem Betroffenen den &uuml;brig gebliebenen&nbsp; physiologischen Atemantrieb und die Handlungsverantwortlichen riskieren das Ableben des Patienten.</p>
<p>Weiterhin sind bei <strong>COPD </strong>Patienten keine Leistungssteigerungen oder eine Genesung zu erwarten. Die pflegerische Arbeit sollte sich also eher Ressourcen erhaltend gestalten und nicht auf irgendeine Gesundung des Patienten abzielen. Vielmehr zum Ende der Erkrankung hin wird es notwendig sein den Betroffenen palliativ zu betreuen.</p>
<p>Vielen Dank f&uuml;rs Lesen !</p>
<p><span style="font-size: 9px;">Hier noch ein B&uuml;cherempfehlungen</span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3871853763?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3871853763">100 Fragen zum Thema COPD: Ein Ratgeber f&uuml;r Patienten und Angeh&ouml;rige</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3871853763" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Jan Baltsch</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3131329521?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3131329521">Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der COPD</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3131329521" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Peter Kardos</p>
<p><span style="font-size: 9px;">Hier auch noch ein paar DVD Empfehlungen</span></p>
<p><iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B000LC46P2&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px;"></iframe> <iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B000H5U57Q&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px;"></iframe></p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/rauchen-aufhoren-bist-du-auch-dem-blauen-dunst-verfallen/" rel="bookmark" class="crp_title">Rauchen aufh&#246;ren &#8211; bist Du auch dem blauen Dunst verfallen ?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/" rel="bookmark" class="crp_title">Fu&#223;reflexzonenmassage &#8211; Die Fu&#223;sohlenmassage und ihre Wirkungsweise</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/10/schlafstorungen-die-mudigkeit-kennt-keine-grenzen/" rel="bookmark" class="crp_title">Schlafst&#246;rungen &#8211; die M&#252;digkeit kennt keine Grenzen</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/04/wachkoma-ein-andere-form-des-bewusstsein/" rel="bookmark" class="crp_title">Wachkoma &#8211; eine andere Form des Bewusstsein</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/06/07/heimbeatmung-auserklinische-beatmung-was-ist-das-den/" rel="bookmark" class="crp_title">Heimbeatmung / au&#223;erklinische Beatmung &#8211; Noch nie geh&#246;rt ?</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wachkoma &#8211; eine andere Form des Bewusstsein</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/04/wachkoma-ein-andere-form-des-bewusstsein/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/04/wachkoma-ein-andere-form-des-bewusstsein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 21:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimbeatmung / ausserklinische Intensivpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Apallisches Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Wachkoma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=651</guid>
		<description><![CDATA[Das apallische Syndrom (lat. Coma vigile) oder auch Wachkoma genannt ist eine schwere neurologische Erkrankung. Durch schwerste Sch&#228;digungen des Gehirn eines Betroffenen z. B. durch ein traumatisches Ereignis wie bei einem Unfall werden die Gro&#223;hirnfunktionen meist vollst&#228;ndig und endg&#252;ltig funktionell beeintr&#228;chtigt, so das die / der Betroffene im Wachkomazustand verbleibt. Weitere Hirnfunktionen die vom Hirnstamm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>apallische Syndrom </strong>(lat. Coma vigile) oder auch <strong>Wachkoma </strong>genannt ist eine schwere neurologische Erkrankung. Durch schwerste Sch&auml;digungen des Gehirn eines Betroffenen z. B. durch ein traumatisches Ereignis wie bei einem Unfall werden die Gro&szlig;hirnfunktionen meist vollst&auml;ndig und endg&uuml;ltig funktionell beeintr&auml;chtigt, so das die / der Betroffene im Wachkomazustand verbleibt. Weitere Hirnfunktionen die vom Hirnstamm, Zwischenhirn und R&uuml;ckenmark ausgehen bleiben &uuml;berwiegend meist vollst&auml;ndig erhalten. Durch den Erhalt der Funktionen wirken die Betroffenen wach, sind jedoch nicht mehr zur &quot;verbalen&quot; Kommunikation f&auml;hig.</p>
<p><strong>Doch wo ist das Bewusstsein hin ? </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="350" width="425"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tVmeLuDslcg" /><embed height="350" src="http://www.youtube.com/v/tVmeLuDslcg" type="application/x-shockwave-flash" width="425"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-651"></span></p>
<p><em>Inhaltsverzeichnis</em></p>
<p><em><a href="#heading1">1. Definition zum apallischen Syndrom / Wachkoma</a></em></p>
<p><em><a href="#heading2">2. Ursachen f&uuml;r einen Wachkomazustand</a></em></p>
<p><em><a href="#heading3">3. Die Lappen beinhalten z. B. folgende Funktionen</a></em></p>
<p><em><a href="#heading4">4. Wo ist das Bewusstsein hin ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading5">4.1 Wieviele Menschen sind in Deutschland von einem appallischen Syndrom betroffen ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading6">4.2. Wie wird z. B. in den U.S.A. mit Wachkomapatienten verfahren ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading7">4.3 Koma oder Wachkoma das ist hier die Frage ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading8">4.4 Welche weiteren Methoden gibt es um das Bewustsein im Koma zu bewerten ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading9">5. Hier noch ein paar Anhaltspunkte / Hilfestellungen f&uuml;r Pflegende im Umgang mit Wachkomapatienten</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um diese Frage nun ansatzweise beantworten zu k&ouml;nnen sollten wir tiefer in die Problematik einsteigen&#8230;</p>
<h2 id="heading1"><span style="font-size: 12px;"><strong>1. Definition zum apallischen Syndrom / Wachkoma</strong></span></h2>
<p>Die &quot;Multi-Society-Task-Force on persistent vegetative state&quot; der American Academy of Neurology der Universit&auml;t in Minneapolis begann 1991 durch durchgef&uuml;hrte Fallstudien von Betroffenen damit einige Leitsymptome und somit eine Definition von Wachkoma zu erstellen. Vorher gab es bereits Annahmen und Beschreibungen des Zustandes doch eine klare Abgrenzung zum Koma gab es nicht. Nach drei Jahren kamen 1994 die Beteiligten dieser Forschung zu folgendem Ergebnis: Das apallische Syndrom beinhaltet den vollst&auml;ndigen Verlust von Bewu&szlig;tsein &uuml;ber sich selbst oder die Umwelt so wie auch den Verlust zur F&auml;higkeit von Kommunikation.</p>
<ul>
<li>Der Verlust des Sprachverst&auml;ndnis und der Sprachprodukion (Aphasie).</li>
<li>Verlust der F&auml;higkeit zu willk&uuml;rlicher oder sinnvoller Verhaltens&auml;nderungen bei externer Stimulation.</li>
<li>Es besteht eine dauerhafte Harnblasen- und Stuhlinkontinenz.</li>
<li>Der Schlaf- / Wachrhytmus ist fortlaufend gest&ouml;rt.</li>
<li>Weitesgehend erhalten sind autonome, hypothalamische und spinale Reflexe so wie auch Hirnstammfunktionen.</li>
</ul>
<p>Die Begrifflichkeit &quot;vegetative state&quot; beschreibt im Grunde nur das die basalen Funktionen des Lebens so z. B. Atmung, Kreislauf, Verdauung etc. vom vegetativen Nervensystem weiterhin aufrechterhalten werden.</p>
<h2 id="heading2"><span style="font-size: 12px;"><strong>2. Ursachen f&uuml;r einen Wachkomazustand</strong></span></h2>
<p>Wie bereits erw&auml;hnt muss bei einem apallischen Syndrom eine schwere Sch&auml;digung des Gehirn vorliegen. Die h&auml;ufigsten Ursache hierf&uuml;r sind entweder ein Kreislaufstillstand mit anschliessendem Sauerstoffmangel(Hypoxie) oder ein Sch&auml;del-Hirn-Trauma z. B. durch einen Unfall hervorgerufen. Weitere Ursachen sind aber auch z.B. der Schlaganfall, die Meningitis / Enzelphalitis, ein oder mehrere Hirntumore oder auch z. B. das Parkinson-Syndrom. Im Grunde ist die Auswirkung aller Ursachen eigentlich immer die gleiche. Die Sch&auml;digung geht &uuml;berwiegend im Gro&szlig;hirn des Betroffenen einher und f&uuml;hrt zum pl&ouml;tzlich Absterben der Gro&szlig;hirnrinde bestimmter Hirnregionen und somit zum Funktionsverlust der betroffenen Region. Das Gehirn ist wissenschaflich gesehen in sogenannte Lappen eingeteilt. Hier nochmals ein Schaubild:&quot;Alle dargestellten Lappen bis auf das Kleinhirn und das Stammhirn geh&ouml;ren zum Gro&szlig;hirn: <img alt="" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/669px-Gehirn,_lateral_-_Lobi_+_Stammhirn_+_Cerebellum_deu_svg.png" style="width: 533px; height: 413px;" /></p>
<h2 id="heading3"><span style="font-size: 12px;"><strong>3. Die Lappen beinhalten z. B. folgende Funktionen:</strong></span></h2>
<p><strong>Frontallappen </strong><em>(gelb)</em> &#8211; Der Stirnlappen steuert wichtige motorische Funktionen und soll auch grundlegende Merkmale der Pers&ouml;nlichkeit beinhalten. <strong>Parietallappen </strong><em>(rot) </em>- Der Scheitellappen nimmt alle Formen von haptischen Reizen wahr, bedeutet z. B. das F&uuml;hlen von Gegenst&auml;nden oder das Ausl&ouml;sen von Schmerzreizen <strong>Okzipitallappen </strong><em>(lila) </em>- Der Hinterhauptslappen ist Zentrum des Sehens, alle optischen Wahrnehmungen werden hier verarbeitet <strong>Temporalllappen </strong><em>(gr&uuml;n)</em> &#8211; Der Schl&auml;fenlappen ist Sitz des H&ouml;rzentrums nimmt also alle akustischen Reize auf und verarbeitet diese <strong>Stammhirn </strong><em>(blau)</em> -&nbsp; Dieser Teil des Gehirns ist elementar wichtig f&uuml;r die Steuerung des Herzschlags und die Atmung. Weiterhin werden z. B. auch das Schlucken und das Kauen so wie auch die Darmperistaltik gesteuert <strong>Kleinhirn </strong><em>(rosa)</em> &#8211; Hier findet Steuerung von Bewegungen statt. Auch visuelle Reize werden hier durch Augenbewegung gesteuert.</p>
<h2 id="heading4"><span style="font-size: 12px;"><strong>4. Wo ist das Bewusstsein hin ?</strong></span></h2>
<p>Aus medizinisch wissenschaftlicher Hinsicht haben Wachkomapatienten sehr wahrscheinlich kein Bewusstsein mehr, da der Sitz des Bewusstsein im Gro&szlig;hirn liegt und dies im Rahmen eines apallischen Syndrom irreparabel gesch&auml;digt wurde. Die Kommunikation ist, wie wir bereits vorher festgestellt haben, au&szlig;erordentlich eingeschr&auml;nkt und das Leben f&uuml;r Menschen im Wachkoma ist ab dem Zeitpunkt des traumatischen Ereignis v&ouml;llig neu. Die Form des Leben &auml;ndert sich dramatisch und die / der Betroffene ist automatisch abh&auml;ngig von der Pflege anderer. Von au&szlig;en betrachtet sieht es so aus als ob ein Wachkomabetroffener in einem dauerhaften D&auml;mmerzustand ist, mimisch zeigt er keine gro&szlig;artigen Regungen, w&auml;hrend sie gefangen sind in einem nicht mehr voll funktionf&auml;higen K&ouml;rper. Dennoch schlafen Betroffene und manche reagieren zeitweilig sogar auf Reize.</p>
<h2 id="heading5"><span style="font-size: 12px;"><strong>4.1 Wieviele Menschen sind in Deutschland von einem appallischen Syndrom betroffen ?</strong></span></h2>
<p>In Deutschland gibt es zur Zeit ca. 10000 Wachkomapatienten. Etwa 3000 bis 4500 Menschen kommen jedes Jahr hinzu. Einige erwachen auch wieder aus diesem Zustand, dazu habe ich noch folgendes Video-Angebot von youtube gefunden: <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="350" width="425"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mlrFcXlbR_I" /><embed height="350" src="http://www.youtube.com/v/mlrFcXlbR_I" type="application/x-shockwave-flash" width="425"></embed></object></p>
<h2 id="heading6"><span style="font-size: 12px;"><strong>4.2. Wie wird z. B. in den U.S.A. mit Wachkomapatienten verfahren ?</strong></span></h2>
<p>
	Erst vor kurzem hat es in den Vereinigten Staaten einen Fall gegeben, wo ein Wachkomapatientin durch den Entzug von Nahrung nach vielen Jahren ihres Daseins im Wachkomazustand get&ouml;tet wurden ist im Rahmen von aktiver Sterbehilfe. Ihr Ehemann beteuerte dabei immer wieder das es ihr &auml;u&szlig;erst schlecht gegangen sei, w&auml;hrend ihre Eltern dies nicht so best&auml;tigen konnten. Ob es nach dem Tod eine Beendigung ihres Leidensweg war oder vielmehr ihr Ehemann sein eigenes Leid als Betroffener beenden wollte kann keiner mit Gewissheit sagen. <br />
	&nbsp;</p>
<h2 id="heading7"><span style="font-size: 12px;"><strong>4.3 Koma oder Wachkoma das ist hier die Frage ?</strong></span></h2>
<p>Beide Zust&auml;nde werden auf einer Intensivstation festgestellt. Das haben beide Zust&auml;nde gemein. Der Begriff Koma (alt griechisch: tiefe Ohnmacht) bezeichnet den Zustand des minimalsten Bewusstein. Der Unterschied kann nur durch diverse neurologische Untersuchungen festgestellt werden z. B: <br />
	durch ein CT &#8211; Untersuchung(Computer-Topographie) vom Kopf auch CCT genannt(Cranium Computer&#8230;) oder <br />
	durch ein MRT &#8211; Untersuchung (Magnet-Resonanz-Topgraphie) vom Kopf und<br />
	durch ein EEG(Elektro-Enzelophalogramm) einer Messung bzw. Aufzeichnung der Hirnstr&ouml;me<br />
	Bei einem Wachkomazustand k&ouml;nnen durchaus noch Aktivit&auml;ten (deutlich abgeschw&auml;cht und ver&auml;ndert) im Breich des Gro&szlig;hirns festgestellt werden, w&auml;hrend im komat&ouml;sen Zustand keine Aktivit&auml;ten mehr feststellbar sind. <br />
	&nbsp;</p>
<h2 id="heading8"><span style="font-size: 12px;"><strong>4.4 Welche weiteren Methoden gibt es um das Bewustsein im Koma zu bewerten ?</strong></span></h2>
<p>Zum einem gibt es die Glasgow-Coma-Scale die z. B. auf der neurologischen Intensivstation zur Bewertung des Bewusstsein zum Einsatz kommt. Die Skala ist eine einfache Methode um festzustellen in weit die / der Betroffene ein SHT (Sch&auml;del-Hirn-Trauma) und mit welchem Schweregrad erlitten hat. Wer diesbez&uuml;glich n&auml;her f&uuml;r diese Skala interessiert sollte sich diesen wikipedia-Beitrag dazu anschauen:</p>
<p>	<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glasgow_Coma_Scale">http://de.wikipedia.org/wiki/Glasgow_Coma_Scale</a></p>
<p>	Weiterhin wird nach l&auml;ngerem Zustand im Koma damit begonnen, z. B. nach Entlassung in eine neurologische Fr&uuml;hrehabilitationeinrichtung den Betroffenen in eine Remissionphase &quot;einzustufen&quot;. Hierbei gibt es 7 Phasen:</p>
<p>	<strong>Phase 1 </strong>- Koma &#8211; tiefe Bewu&szlig;tlosigkeit / keine &Ouml;ffnen der Augen beim ausl&ouml;sen eines Schmerzreizes</p>
<p>	<strong>Phase 2</strong> &#8211; Wachkoma &#8211; keine emotionale Reakion / meist lange Schlafphasen und kurze Wachphasen / Augen sind f&uuml;r l&auml;ngere Zeit ge&ouml;ffnet / Reflektorische Primitivmotorik ist vorhanden / Spastiken / orale Mechanismen, Wischbewegungen m&ouml;glich</p>
<p>	<strong>Phase 3 </strong>- primitiv-psychomotorische Phase &#8211; undifferenziertes &auml;ngstliches Verhalten / &auml;ngstlicher Ausdruck in Mimik und Gestik m&ouml;glich / Wachphasen beginnen sich nach Tageszeit zu orientieren / kurze Blickkontakte so wie auch das kurzzeitige Fixieren von Gegenst&auml;nde z. B. durch Drehen des Kopfes ist m&ouml;glich / Esstraining ist m&ouml;glich / Muskeltonus wird besser (keine Haltungsspastik mehr)</p>
<p><strong>Phase 4 </strong>- Phase des Nachgreifens &#8211; ungeduldiges Verhalten w&auml;hrend der Grundpflege (Betroffener dreht den Kopf weg / schliesst die Augen) / L&auml;cheln, Schmollen sind mimisch sichtbar / sicheres optisches Fixieren und das optische Verfolgen von Gegenst&auml;nden und Personen im Gesichtsfeld des Betroffenen ist zu beobachten / alles m&ouml;gliche wird in den Mund gesteckt ohne absehbare Absicht / Unmutsbrummen, Lallen / gezieltere motorische Aktivit&auml;ten &#8211; das &Ouml;ffnen &amp; Schliessen der Hand ohne Kontrolle &uuml;ber Loslassen und Festhalten / weiteres Nachlassen des Hypertonus (Spastik) / Betroffener reagiert noch nicht auf verbale Aufforderungen / keine sprachliche Verst&auml;ndigung so wie auch Verst&auml;ndnis / optisches Verfolgen ausserhalb des Gesichtfeldes sind noch nicht m&ouml;glich</p>
<p>	<strong>Phase 5</strong> &#8211; Die Kl&uuml;ver-Bucy-Phase &#8211; rasch wechselndes Affektverhalten mit zornigen Reaktionen und anschlie&szlig;endem Schmeichel-, Streichelverhalten sind zu beobachten / Gef&uuml;hle wie Freude und sp&auml;ter auch Trauer werden differenzierter /&nbsp; Code-Sprache ist m&ouml;glich somit besteht ein bedibgtes Sprach- und Situationsverst&auml;ndnis / Personen k&ouml;nnen bereits unterschieden und wiedererkannt werden /zunehmender Einsatz von Sprache &#8211; ja/nein &#8211; bei manchen Patienten ist/ beherrschte F&auml;higkeiten setzen langsam wieder ein/ Koordination und Kraftdosierung werden sicherer und gezielter / E&szlig;sucht/ fehlendes Schamgef&uuml;hl kann beobachtet werden/ dem Patienten fehlt noch die Orientierung zu Zeit, Personen, Ort/ fehlendes Realit&auml;tsbewusstsein &amp; fehlende Kritikf&auml;higkeit/&nbsp; Inkontinenz/&nbsp; Patient kann eigene F&auml;higkeiten und M&ouml;glichkeiten noch nicht richtig einsch&auml;tzen</p>
<p>	<strong>Phase 6</strong> &#8211; Die Korsakow-Phase &#8211; Bewu&szlig;twerden der eigenen Stimmung &#8211; das Gef&uuml;hlsleben erwacht wieder: es kann nun auch Trauer gef&uuml;hlt werden/ Personen k&ouml;nnen nun auch benannt werden; ebenso werden erste W&uuml;nsche konkret benannt/ Aufbau der Sprache (hier ist die logop&auml;dische Unterst&uuml;tzung sehr wichtig) Orientierungsphase euphorisch-depressive Stimmungslage/ Bewu&szlig;twerden der eigenen Situation (Suizidgefahr!)/ <br />
	freies Laufen/ Einsch&auml;tzen der eigenen Situation und damit Zukunftsperspektive gelingt dem Patienten noch nicht/ h&auml;ufig starke Diskrepanz zwischen der geistigen und motorischen Leistungsf&auml;higkeit &#8211; letztere beeintr&auml;chtigt durch erhebliche Beuge- und Streckspasmen</p>
<p>	<strong>Phase 7</strong> -&nbsp; Das Integrationsstadium &#8211; Die Orientierung ist weitgehend vorhanden und ein sinnvolles Handeln ist m&ouml;glich. Der Patient kann&nbsp; Auftr&auml;ge befolgen und somit ist eine sehr gute Mitarbeit in der Therapie m&ouml;glich/ Im Rahmen seiner motorischen F&auml;higkeiten wird der Patient zunehmend unabh&auml;ngiger / In den meisten F&auml;llen ist der Patient sowohl harn- als auch stuhl-kontinent/ Die Einstellung zu sich selbst und zur eigenen Behinderung ist wieder &quot;positiver&quot; / Es k&ouml;nnen eine Reihe von Problemen bestehen bleiben, die f&uuml;r den Patienten in weiterer Folge<br />
	hinderlich sein k&ouml;nnen:</p>
<ul>
<li>Ged&auml;chtnis- und Merkf&auml;higkeitsst&ouml;rungen</li>
<li>Konzentrationsschw&auml;che</li>
<li>hochgradige Sehst&ouml;rungen bzw. Blindheit</li>
<li>andere k&ouml;rperliche Behinderungen</li>
<li>Distanz- und Kritikschw&auml;che des Patienten</li>
<li>leichte Reizbarkeit &amp; Ablenkbarkeit</li>
<li>mangelnder Antrieb</li>
<li>geringe Flexibilit&auml;t</li>
</ul>
<p>Mischformen zwischen zwei anliegenden Phasen sind st&auml;ndig m&ouml;glich. Auch der Verbleib bis zum Lebensende in einer Phase ist meist wahrscheinlich. Viele Betroffene m&uuml;ssen sogar eine ausserklinische Beatmung erfahren aufgrund der wechselnden neurologischen Situation welche sich zu jedem Zeitpunkt immer wieder verschlechtern aber auch verbessern kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Diese Phasenbeschreibung im &Uuml;berblick ist in Anlehnung an F. Gerstenbrand und an die Internetseite:</em></p>
<p><a href="http://www.baerchen-jannik.de/page2/remissionsphasen.htm">http://www.baerchen-jannik.de/page2/remissionsphasen.htm</a>&nbsp; <em>entstanden. Besten Dank f&uuml;r diese hervoragenden Informationen. <br />
	</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="heading9"><span style="font-size: 12px;"><strong>5. Hier noch ein paar Anhaltspunkte / Hilfestellungen f&uuml;r Pflegende im Umgang mit Wachkomapatienten</strong></span></h2>
<p>Menschen im Wachkoma sind nicht &quot;halbtod&quot; !!! ( Habe ich leider schon oft von vielen Pflegenden und sogar Angeh&ouml;rigen geh&ouml;rt <img src='http://www.der-pflege-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':-?' class='wp-smiley' />  )Sie befinden sich in einem anderen Bewusstseinszustand und LEBEN !!! &#8230; halt nur in einem anderen Bewu&szlig;tsein was eine Kommunikation im klassischer Sinne leider nicht m&ouml;glich macht. Lernen Sie und alle Beteiligten mit diesem Zustand umzugehen.</p>
<p>Ein Wachkomapatient kommuniziert verst&auml;rkt mit seinem K&ouml;rper bedeutet: Achten Sie auf k&ouml;rperliche Anzeichen verst&auml;rkt, wie z. B. Allergie oder Schmerzreize. Bereits eine un&uuml;blich erh&ouml;hte Pulsfrequenz ist bereits Anhalt f&uuml;r das Unwohlsein des Betroffenen.</p>
<p>Der Zustand indem sich ein Apalliker befindet ist eine andere Form und Art von Leben die es gilt f&uuml;r alle Beteiligten zu akzeptieren. Auf medizinische Wunder zu warten bringt nichts !!!</p>
<p>Bei der morgendlichen Grundpflege sollten Pflegende darauf achten den Wachkomapatienten in eine sitzende Position im Bett zu bringen um ihm zu signalisieren, das wir mit der Pflege gleich starten werden. Auch die Vereinbarung einer Initialber&uuml;hrung im Team so z. B. das Ber&uuml;hren des rechten Oberarm f&uuml;r 1 Minute vor der Grundpflege des Betroffenen kann hilfreich sein. Weiterhin sollten Sie dem Betroffenen beim Waschen miteinbeziehen bedeutet ihn den Waschlappen z. B. mit F&uuml;hrung der Hand selber benutzen lassen oder ihm vorher mitteilen welchen Teil des K&ouml;rpers sie gleich waschen werden.</p>
<p>W&auml;hrend der Pflege sollten Sie auch z. B. das Radio im Hintergrund auf Zimmerlautst&auml;rke laufen lassen, was auch eine ritualisierende Effekt haben kann. Bitte ziehen Sie niemals einem Wachkomapatienten Kopfh&ouml;rer auf !!! Warum ? Es soll m&ouml;glich bleiben f&uuml;r den Betroffenen auch andere akustische Reize aufnehmen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Unterfordern / &Uuml;berfordern Sie den Betroffenen nicht !!! Achten Sie als Pflegeperson auf ein gesundes Gleichgewicht zwischen Aktivit&auml;t (z.B. Therapie, Unterhaltung etc.) und Ruhephasen. Weiterhin sollten Sie zu ritualisierten Alltagsabl&auml;ufen auch immer wieder f&uuml;r Abwechslung oder sogar Highlights sorgen. Ein Besuch im Tierpark, Fu&szlig;ballstadion, etc. ist auch mit einem Apalliker m&ouml;glich. Nur vergessen Sie den Grundsatz der &Uuml;berforderung nicht&#8230; Das t&auml;gliche TV Programm ist keine abwechslungsreiche Aktivit&auml;t, lassen Sie sich was anderes einfallen !!!</p>
<p>Jegliche Form von Bewegung sollten Pflegende mit sogenanntem &quot;Wiegeln&quot; ( eine Art schaukelnde Bewegung ) vorank&uuml;ndigen und durchf&uuml;hren.</p>
<p>Die Kenntnis &uuml;ber die Remissionsphasen kann Erkenntnis dar&uuml;ber bringen, wo die / der Betroffene sich zur Zeit befinden. Ein langer Atem und vor allen Dingen ein gesunder Realismus bei allen Beurteilungen m&ouml;gen alle Beteiligten zu einem besseren Umgang mit der meist schlimmen Situation helfen. Geben Sie die Hoffnung nicht auf, doch Akzeptieren vieles so wie es ist&#8230;</p>
<p>Hier noch eine wie ich finde sehr gute Brosch&uuml;re zum Thema Wachkoma als pdf:<br />
	<a href="http://www.wachkoma.it/projekte/pdf/broschuere.pdf">http://www.wachkoma.it/projekte/pdf/broschuere.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank f&uuml;rs Lesen des Artikels !!!</p>
<p><span style="font-size: 8px;"><em><span style="font-size: 10px;">B&uuml;cherempfehlungen</span></em>:<br />
	</span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3437270818?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3437270818">Wachkoma: Betreuung, Pflege und F&ouml;rderung eines Menschen im Wachkoma</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3437270818" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Peter Nydahl</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938304243?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3938304243">Kopfzerbrechen: Notizen aus meinem Koma und der Zeit danach</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3938304243" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Susanne Rafael</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3769112431?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3769112431">Wachkoma: Medizinische, rechtliche und ethische Aspekte</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3769112431" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Adam Geremek</p>
<p><span style="font-size: 10px;"><em>DVD Empfehlungen:<br />
	</em></span></p>
<p><iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_top&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=derpflegeblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=B001LLH6UE" style="width: 120px; height: 240px;"></iframe></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=derpflegeblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=B003IKMVSI" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/" rel="bookmark" class="crp_title">COPD &#8211; wenn die Lunge nicht mehr mitspielt !</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/" rel="bookmark" class="crp_title">Fu&#223;reflexzonenmassage &#8211; Die Fu&#223;sohlenmassage und ihre Wirkungsweise</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/01/borderline-syndrom-das-spiel-mit-dem-feuer/" rel="bookmark" class="crp_title">Borderline Syndrom &#8211; Das Spiel mit dem Feuer</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/10/schlafstorungen-die-mudigkeit-kennt-keine-grenzen/" rel="bookmark" class="crp_title">Schlafst&#246;rungen &#8211; die M&#252;digkeit kennt keine Grenzen</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/rauchen-aufhoren-bist-du-auch-dem-blauen-dunst-verfallen/" rel="bookmark" class="crp_title">Rauchen aufh&#246;ren &#8211; bist Du auch dem blauen Dunst verfallen ?</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/04/wachkoma-ein-andere-form-des-bewusstsein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Borderline Syndrom &#8211; Das Spiel mit dem Feuer</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/01/borderline-syndrom-das-spiel-mit-dem-feuer/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/01/borderline-syndrom-das-spiel-mit-dem-feuer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 12:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Borderline Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverletzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=191</guid>
		<description><![CDATA[Wenn in der Psychiatrie &#252;ber ein Borderline-Syndrom gesprochen wird, kommen meist Menschen mit solchen Verletzungen zu einer Aufnahme&#8230; 
Erfahrene Mitarbeiter aus der Psychiatrie ob Pflegepersonal oder &#196;rzte w&#252;rden die gezeigte Selbstverletzung bereits als &#34;ordentlich&#34; und ernst zu nehmende ansehen, wissen jedoch aber auch das ein Borderline-Syndrom noch viel schlimmere Selbstverletzungen durch&#160; Handlungen des Betroffenen m&#246;glich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn in der Psychiatrie &uuml;ber ein Borderline-Syndrom gesprochen wird, kommen meist Menschen mit solchen Verletzungen zu einer Aufnahme&#8230; </strong><a href="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/799px-Borderline.jpg"><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-192" height="226" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/799px-Borderline.jpg" title="799px-Borderline" width="302" /></a></p>
<p>Erfahrene Mitarbeiter aus der Psychiatrie ob Pflegepersonal oder &Auml;rzte w&uuml;rden die gezeigte Selbstverletzung bereits als &quot;ordentlich&quot; und ernst zu nehmende ansehen, wissen jedoch aber auch das ein Borderline-Syndrom noch viel schlimmere Selbstverletzungen durch&nbsp; Handlungen des Betroffenen m&ouml;glich machen. Ja sie haben richtig gelesen, die Menschen f&uuml;gen sich selber mit scharfen Gegenst&auml;nden diese Schnittwunden zu&#8230; <span id="more-191"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Inhaltsverzeichnis</em></p>
<p><em><a href="#heading1">1. Symptome eines Borderline-Syndrom</a></em></p>
<p><em><a href="#heading2">2. Warum Spiel mit dem Feuer ? </a></em></p>
<p><em><a href="#heading3">3. Ursachen f&uuml;r ein Borderline-Syndrom</a></em></p>
<p><em><a href="#heading4">3.1. Umweltfaktoren f&uuml;r ein Borderline-Syndrom</a></em></p>
<p><em><a href="#heading5">3.2.&nbsp; Zahlen und Annahmen zu den Ursachen f&uuml;r ein Borderline-Syndrom</a></em></p>
<p><em><a href="#heading6">3.3.&nbsp; Geschichtliche Aspekte des Borderline Syndrom </a></em></p>
<p><em><a href="#heading7">3.4.&nbsp; Die f&uuml;nf wichtigsten Faktoren im Zusammenhang mit Borderline </a></em></p>
<p><em><a href="#heading9">4. Welches sind derzeit g&auml;ngisten Therapien ?</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch beginnen wir mal das <strong>Borderline-Syndrom</strong> von vorne&nbsp; zu betrachten.</p>
<p>Was bedeutet eigentlich diese Bezeichnung ?</p>
<p>Borderline (englisch) hei&szlig;t &uuml;bersetzt Grenzlinie und ein Syndrom bezeichnet einige typische Symptome die f&uuml;r eine Erkrankung zu treffen m&uuml;ssen. Grenzlinie ? &#8230; Symptome ?&nbsp; Schauen wir uns die Symptome doch als erstes Mal an:</p>
<h2 id="heading1"><span style="font-size: 12px;"><strong>1. Symptome eines Borderline-Syndrom</strong></span></h2>
<ul>
<li>Selbst verletzende Handlungen / Selbstmorddrohungen / Selbstmordversuche</li>
<li>ein gest&ouml;rtes / verzerrtes oder instabiles Selbstbild</li>
<li>selbst sch&auml;digendes Verhalten in Form von Fressanf&auml;llen, r&uuml;cksichtsloses Auto fahren, Sexualit&auml;t, Substanzmi&szlig;brauch (legale und illegale Drogen), hohe Verschuldung (Geld ausgeben), Ladendiebstahl etc.</li>
<li>instabile ausgepr&auml;gte Stimmungsschwankungen von Euphorie, &Auml;rger, Angst so wie auch Reizbarkeit</li>
<li>h&auml;ufige Wutausbr&uuml;che ( Unf&auml;higkeit Wut zu kontrollieren)&nbsp; bis hin zu Pr&uuml;geleien</li>
<li>fortlaufendes Gef&uuml;hl der Wertlosigkeit (&quot;Leere&quot;)</li>
<li>zwischenmenschliche Beziehungen werden als gut oder schlecht angesehen ein &quot;zwischen drin&quot; ist nicht mehr vorhanden man spricht auch von &Uuml;beridealisierung und Abwertung</li>
<li>ein fortlaufend bestehendes Gef&uuml;hl nicht allein sein zu wollen bzw. fortlaufende &quot;Verlassens&auml;ngste&quot; und der st&auml;ndige Kampf mit allen Mitteln Aufmerksamkeit zu erlangen</li>
<li>dissoziative Zust&auml;nde ( Hypnose / Trance &auml;hnlich Zust&auml;nde die durch den Betroffenen durch Autostimulation erreicht werden) mit meist lebensgef&auml;hrlichen selbst verletzenden Handeln</li>
</ul>
<p>Bei selbst verst&uuml;mmelnden Verletzungen jeglicher Art ist immer erst einmal von einer Gefahr einer Wiederholung auszugehen, was bedeutet das einmal eine Hemmschwelle (Borderline: Grenzlinie) &uuml;berschritten wurden ist und die / der Betroffene unbedingt in psychiatrische Behandlung geh&ouml;rt. &Uuml;ber die Art der Behandlung ob ambulant oder station&auml;r entscheidet die behandelnde Einrichtung. Die Erkrankung wird &uuml;bergeordnet in der Psychiatrie als Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung angesehen. Ein <strong>Borderline Syndrom</strong> ist somit das Spiel mit dem Feuer ?!</p>
<h2 id="heading2"><span style="font-size: 12px;"><strong>2. Warum Spiel mit dem Feuer ? </strong></span></h2>
<p>Zumeist werden bei <strong>Borderline </strong>Erkrankten am Anfang Schnitte an den Unterarmen zumeist an der Innenseite festgestellt. Diese sind h&auml;ufig erst einmal oberfl&auml;chlich. Je l&auml;nger dieses selbst verst&uuml;mmelnde Verhalten anh&auml;lt, desto tiefer werden die Schnitte so wie auch die Schnittstellen. Dabei k&ouml;nnen selbstverst&auml;ndlich auch lebensgef&auml;hrliche Verletzungen entstehen, wenn im Arm befindliche Gef&auml;sse durchtrennt werden oder &quot;unsaubere&quot; Gegenst&auml;nde zum schneiden verwendet werden. Die Gefahr sehr viel Blut zu verlieren und / oder eine Sepsis (Blutvergiftung) zu erwerben ist erh&ouml;ht und kann selbstverst&auml;ndlich auch t&ouml;dlich enden.</p>
<p>Auf alle Symptome eingehen zu wollen ist utopisch und stellt im Alltag in der Psychiatrie gewisse Erfahrungswerte im Umgang mit Erkrankten voraus. Oft wird von Kolleginnen und Kollegen das &quot;Spalten&quot; beschrieben z. B. die Aufteilung der Mitarbeiter eines Pflegeteams in gut und b&ouml;se. Dabei werden bestimmte Personen bevorzugt als Ansprechpartner gew&auml;hlt (zumeist die Personen die besonders einf&uuml;hlsam und viel Zeit in den Betroffenen investieren) und Mitarbeiter die mit Unverst&auml;ndnis auf z. B. das selbst verletzende Verhalten reagieren werden vermehrt ignoriert oder sogar als schlecht / b&ouml;se abgestempelt. Hier auch ein guter Bericht &uuml;ber Borderline (Teil 1) auf youtube: <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="350" width="425"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xjM2uKDUpCY&amp;feature" /><embed height="350" src="http://www.youtube.com/v/xjM2uKDUpCY&amp;feature" type="application/x-shockwave-flash" width="425"></embed></object></p>
<p><em>Der Videobeitrag geht &uuml;ber 10 Teile und stammt aus einer Fernsehreportage, die ich pers&ouml;nlich als ganz gut empfunden habe. Die restlichen Teile findet ihr dann bei <a href="http://www.youtube.com/v/xjM2uKDUpCY&amp;feature">youtube</a>&#8230; <br />
	</em></p>
<h2 id="heading3"><span style="font-size: 12px;"><strong>3. Ursachen f&uuml;r ein Borderline-Syndrom</strong></span></h2>
<p>Wie bereits beschrieben gehen wir bei einem Borderline-Syndrom von einer Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung aus. Bei jeder St&ouml;rung gibt es jedoch aber auch einige gesunde Anteile der Pers&ouml;nlichkeit, die einen Betroffenen genauso wie seine kranken Anteile ausmachen. Die Entwicklung der pers&ouml;nlichen Merkmale und deren St&ouml;rung eines Menschen beginnen nach neuesten wissenschaftlichen Studien bereits im Mutterleib.</p>
<p>	Dabei spielen bei einer Entwicklung eines Menschen sowohl genetische als auch erfahrungsbedingte Faktoren eine Rolle. Im Rahmen von Erfahrungen und deren Aufnahme und Verwertung im Gesamtleben verbleibt die Verarbeitung jener Informationen als wichtigster Bestandteil jedes Individuum.</p>
<p>	Bei einem Borderline-Syndrom geht die aktuelle Forschung davon aus, das belastende Ereignisse z. B. traumatische Erfahrungen wie sexueller Mi&szlig;brauch, Gewalt, etc. ma&szlig;geblich zu dieser psychiatrischen Erkrankung f&uuml;hren. Weiterhin leidet die / der Betroffene sein Leben lang an dieser Gef&uuml;hlserfahrung. Dabei empfindet sie / er seine Umwelt und sich selber als fortlaufende Belastung.&nbsp; </p>
<p>	Dennoch muss hier erw&auml;hnt werden, das die Wissenschaft bezogen auf das Borderline-Syndrom noch am Anfang steht, insbesondere die Wechselwirkung zwischen Genetik und Erfahrung bereitet hierbei das gr&ouml;&szlig;te Problem Betroffenen ad&auml;quat helfen zu k&ouml;nnen. </p>
<p>	<strong>Die Faktoren nochmal im &Uuml;berblick</strong><br />
	<em>Umweltfaktoren </em>- z. B. Traumata<br />
	<em>Genetische Faktoren </em>- der Antrieb bzw. auch als Temperament bezeichnet<br />
	<em>Wechselwirkung </em>zwischen beiden genannten Faktoren </p>
<p>	Zusammenfassend, bevor ich zu Einzelheiten der Faktoren komme, kann also folgendes festgestellt werden: Wenn ein Mensch in seinem Leben ein oder mehrere Traumata erfahren musste und er genetische Faktoren so wie auch ein entsprechendes Temperament besitzt, welches eine Borderline-Erkrankung beg&uuml;nstigt, ist es m&ouml;glich das er eine solche Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung erwerben kann. Die Betonung liegt auf m&ouml;glich.<br />
	&nbsp;</p>
<h2 id="heading4"><span style="font-size: 12px;"><strong>3.1. Umweltfaktoren f&uuml;r ein Borderline-Syndrom</strong></span></h2>
<p>Es gibt 3 Typen von Umweltfaktoren:</p>
<p><strong>Typ 1</strong><br />
	Traumatische Kindheitserfahrungen &#8211; Trennung und Scheidung der Eltern wobei die Erwachsenen ihrem Kind keine Einf&uuml;hlsamkeit entgegnen k&ouml;nnen bezogen auf seine empfundene / einwirkene Trennungsbelastung.</p>
<p>	<strong>Typ 2</strong><br />
	Verbale und emotianale Mi&szlig;handlungen &#8211; Die / der Betroffene wurden fortlaufend vernachl&auml;ssigt. Auch st&auml;ndige und fortlaufende Beschimpfung und Entwertung (Runtermachen) so wie auch eine psychiatrische Erkrankung der Eltern sind m&ouml;gliche Ursache.</p>
<p>	<strong>Typ 3</strong><br />
	Physiologische Mi&szlig;handlung &#8211; hierzu geh&ouml;rt der sexuelle Mi&szlig;brauch oder Gewalt in der Kindheit. Jedoch auch die fortlaufende psychiatrische Erkrankung der Eltern oder Drogenprobleme k&ouml;nnen traumatischen Eindruck auf die / den Betroffenen haben. Es herrscht v&ouml;lliges Desinteresse / Gleichg&uuml;ltigkeit bezogen auf den Betroffenen und seiner Opferrolle. </p>
<p>	Insgesamt ist festzustellen, das Borderline Erkrankte eine &quot;schwere Kindheit&quot; in ihrem Leben erfahren mussten und meist Opfer von Mi&szlig;handlung oder Mi&szlig;brauch geworden sind. Weiterhin ist es auch die schl&uuml;ssigste Erkl&auml;rung f&uuml;r eine solch tiefgreifende St&ouml;rung der psychischen Befindlichkeit eines Menschen, die einen bleibenden Schaden bzw. Wunden in ihm hinterlassen.&nbsp;&nbsp;</p>
<h2 id="heading5"><span style="font-size: 12px;"><strong>3.2.&nbsp; Zahlen und Annahmen zu den Ursachen f&uuml;r ein Borderline-Syndrom</strong></span></h2>
<ul>
<li>ca. 85 % aller Borderline-Erkrankten berichten von einer emotionalen Vernachl&auml;ssigung in ihrer Kindheit</li>
<li>nahe zu 75 % geben an sexuell mi&szlig;braucht wurden zu sein</li>
<li>etwa 50 % geben an k&ouml;rperliche Gewalt erfahren zu haben</li>
<li>bei 50 % aller sexuell Mi&szlig;brauchten wurde das Trauma durch ein Mitglied der Familie vollzogen &uuml;ber Monate / Jahre</li>
<li>Frauen gaben an ihre traumatischen Erfahrungen meist vor dem 12. Lebensjahr gemacht zu haben</li>
</ul>
<h2 id="heading7"><span style="font-size: 12px;"><strong>3.3 Geschichtliche Aspekte des Borderline Syndrom</strong></span></h2>
<p>Borderline wurde erstmalig von einem englischen Arzt (Thomas Sydenham) bereits im 17. Jahrhundert umschrieben. Dabei erw&auml;hnte er bereits den hohen Leidensdruck unter denen die Betroffenen leiden m&uuml;ssen vor allen Dingen die gesteigerten Wutattacken so wie auch die empfundene Angst. Die Begrifflichkeit &quot;borderline&quot; an sich stammt von Adolph Stern, einem amerikanischen Psychoanalytiker der die St&ouml;rung als Wechselzustand zwischen Psychose und Neurose umschreibt. Durch die Vielf&auml;ltigkeit der auftretenden Symptome ist es bis heute recht schwierig eine Diagnose eines Borderline Syndroms mit Gewissheit zu stellen. Aufgrund dieser Tatsache z&auml;hlt das Borderline-Syndrom heute zu den Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen so wie auch Manie, Depression als psychiatrische Erkrankungsbilder z. B. dazu z&auml;hlen.</p>
<h2 id="heading1"><span style="font-size: 12px;"><strong>3.4 Die f&uuml;nf wichtigsten Faktoren im Zusammenhang mit Borderline</strong></span></h2>
<p><strong>3.4.1. Fr&uuml;h bereits in der Kindheit erworbene St&ouml;rungen</strong></p>
<p>St&ouml;rungen dieser Art sind grundlegend Ursache f&uuml;r ein Borderline Syndrom. Folgende St&ouml;rungen sind gemeint:</p>
<ul>
<li>Unterdr&uuml;ckte Gef&uuml;hle und Gedanken &#8211; z. B. bei Jungen &quot;Du darfst nicht weinen&#8230;&quot;</li>
<li>Bindungsst&ouml;rungen &#8211; z. B. Eltern die ihre Kinder nicht in den Arm nehmen k&ouml;nnen (somit nicht k&ouml;rperlich ihre Liebe und Zuneigung ausdr&uuml;cken k&ouml;nnen)</li>
<li>Gest&ouml;rte Individualit&auml;t &#8211; das Kind muss Vorstellungen seiner Eltern erf&uuml;llen so z.B. Modell werden oder Klavier spielen etc.</li>
<li>Invalidierende Umgebung &#8211; Kinder bekommen fortlaufend das Gef&uuml;hl von ihren Eltern vermittelt das sie Ihnen gleichg&uuml;ltig sind. Sie werden weder ernst genommen noch wird das Kind einf&uuml;hlsam behandelt. Vielmehr werden jene Kinder ausgelacht und bekommen oft das Gef&uuml;hl vermittelt unerw&uuml;nscht oder falsch zu sein. Als Folge m&uuml;ssen Kinder immer extremere Reaktionen zeigen um aus sich aufmerksam zu machen (z.B. sich in die Arme ritzen).</li>
</ul>
<p><strong>3.4.2. Die genetische Veranlagung zum Borderline-Syndrom</strong></p>
<p>	Hierbei geht es um die Vererbung einer Veranlagung der Eltern auf ihre Kinder. Dabei geht man davon aus das es ein sogenanntes Borderline-Gen gibt welches jedoch bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Jedoch k&ouml;nnen z. B. bestimmte Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale wie die emotionale Instabilit&auml;t oder die Impulsivit&auml;t die ma&szlig;geblich Symptome einer Borderline-Erkrankung sein k&ouml;nnen vererbt werden. Auch eine Vererbung einer Suchterkrankung wird als sogenannte genetische Disposition vermutet. <br />
	Da die Vererbung an sich eine Veranlagung nicht ausreichend belegt, gehen die Erfahrungswerte dahingehend weiter das zumindest ein Temperament genetisch vererbt wird. Folgende Grundtypen wurden bisher festgelegt:</p>
<ul>
<li>hyperthym &#8211; besonders lebhaft, &uuml;berschwenglich</li>
<li>depressiv &#8211; im Antrieb stark vermindert</li>
<li>reizbar &#8211; explosiv (erkl&auml;rt denke ich von selbst)</li>
<li>zyklothym &#8211; launisch, explosiv, reizbar Gef&uuml;hle werden auf extreme Art ausgedr&uuml;ckt</li>
</ul>
<p>Der h&auml;ufigste Typ im Rahmen eines Borderline-Syndroms scheint zyklothym zu sein.</p>
<p><strong>3.4.3. Das gest&ouml;rte Verh&auml;ltnis zu den Eltern<br />
	</strong></p>
<p>Beinahe jeder Betroffene berichtet davon zu einem Elternteil oder sogar zu beiden ein gest&ouml;rtes Verh&auml;ltnis zu haben. Oft wird angegeben das es st&auml;ndig Streit, Kritik und Chaos gab in der Kindheit und das eine schlechte Erziehung in der Kindheit erfahren wurde. Insbesondere ist das Verh&auml;ltnis meist zur Mutter gest&ouml;rt und es besteht eine gro&szlig;e Distanz zu ihr. Auch der Erziehungsstil der meist in irgendeiner Weise zu extrem ausf&auml;llt so z. B. das Kind jeden Tag verh&auml;tschelt wird oder im Gegensatz dazu gar keine Hilfe erf&auml;hrt, ist ma&szlig;geblich als Ursache festgestellt wurden.</p>
<p>	<strong>3.4.4. Scheidung oder Trennung &#8211; Verlust einer elterlichen Bezugsperson</strong></p>
<p>
	60 % aller Borderline Erkrankten geben an ein Elternteil verloren zu haben (z.B. pl&ouml;tzlicher Tod, abgehauen, etc.) oder eine Scheidung beider Parteien miterlebt zu haben. Meist geschah dies in den ersten Jahren ihrer Kindheit. Der dauerhafte Zustand einer Trennung / Scheidung unterscheidet nach statitsischen Erhebungen die Ursache eines Erwerbs des Borderline Syndrom von anderen psychiatrischen Erkrankungen so z.B. einer Psychose.<br />
	Ein Bericht &uuml;ber Psychose findest du auch hier im Blog: <a href="http://www.der-pflege-blog.de/?p=324">Psychose &#8211; Mann, ist das irre&#8230;</a></p>
<p><strong>3.4.5. Der k&ouml;rperliche, seelische oder sexuelle Mi&szlig;brauch </strong></p>
<p>	Mit Mi&szlig;brauch ist die Handlung eines &Uuml;berlegenden gegen&uuml;ber seinem Opfer gemeint die dem Betroffenen mit seiner Handlung einen dauerhaften seelischen Schaden zuf&uuml;gen. Z. B. ein Mann einer Frau, eine Mutter oder ihrem / seinem Kind,usw. .<br />
	&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Der k&ouml;rperliche Mi&szlig;bauch</strong> &#8211; es geht um Gewalt in Form von Faustschl&auml;gen, Tritten , Bissen, mit Messern oder anderen Gegenst&auml;nden etc.</li>
<li><strong>Der sexuelle Mi&szlig;brauch </strong>- der Zwang sexuelle Handlungen gegen den Willen des Bertroffenen durchf&uuml;hren zu m&uuml;ssen. Z. B. der erzwungene Geschlechtsverkehr ( Vergewaltigung), das Einf&uuml;hren von Gegenst&auml;dnen, Ber&uuml;hrungen, K&uuml;ssen, Folter, etc.</li>
<li><strong>Der seelische Mi&szlig;brauch</strong> &#8211; es geht um den bewussten Entzug von Liebe, h&auml;ufiges alleine lassen, st&auml;ndiges Verspotten, Einsperren, Gleichg&uuml;ltigkeit etc.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SOLLTEN SIE OPFER EINES MISSBRAUCH</strong> in eben gelesener Form sein, wenden Sie sich bitte an eine Vetrauensperson oder gehen sie direkt zur Polizei, Jugendamt oder zu einer Beratungsstelle in ihrer N&auml;he.<br />
	<em>Hier noch ein paar links zur Hilfe:</em></p>
<p><a href="http://www.polizei-beratung.de/rat_hilfe/opferinfo/opferhilfe/">http://www.polizei-beratung.de/rat_hilfe/opferinfo/opferhilfe/</a></p>
<p><a href="http://www.weisser-ring.de/internet/index.html">http://www.weisser-ring.de/internet/index.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und vergessen Sie niemals, SIE TRAGEN KEINE SCHULD F&Uuml;R DAS WAS SIE ERLEBT HABEN, egal was ihnen angetan wurden ist.</p>
<h2 id="heading9"><span style="font-size: 12px;"><strong>4. Welches sind derzeit g&auml;ngisten Therapien ?</strong></span></h2>
<p><strong>4.1. Die Dialektisch Behaviorale Therapie (kurz:DBT)</strong></p>
<p>Die von M. Linehan entwickelte Therapie (in den 90er Jahren) war damals speziell f&uuml;r immer wieder suizid gef&auml;hrdete Borderline-Erkrankte entwickelt wurden. Sie leitete sich von der kognitiven Verhaltenstherapie ab und verblieb im Verlauf der Behandlung immer wieder anpassbar und somit flexibel. <br />
	Dabei liegt das Hauptaugenemerk der dialektisch behavioralen Therapie im Erkennen der Problematik, der Recherche von Ausl&ouml;sern der Krankheit und der direkten Konfrontation mit dem Schwarz-Weiss Denken des Betroffenen. Dies geschieht sowohl in Einzel- als auch in Gruppensitzungen bzw. Gepr&auml;chen. Das DBT Programm ist in folgende sogenannte Module (Themenschwerpunkte) unterteilt:<br />
	Achtsamtkeit, Bewusster Umgang mit Gef&uuml;hlen, Selbstwert, Stresstoleranz, Zwischenmenschliche Fertigkeiten <br />
	Hierzu auch folgender link:<br />
	<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dialektisch-Behaviorale_Therapie ">http://de.wikipedia.org/wiki/Dialektisch-Behaviorale_Therapie <br />
	</a><strong><br />
	4.2. Die Psychotherapie in verschiedener Form</p>
<p>
	4.3. Die handlungsorientierten Verfahren<br />
	</strong></p>
<p>
	Im Rahmen der Behaviorismustheorie (also wie verh&auml;lt der Mensch sich bei bestimmten Reizen) werden ausl&ouml;sende Faktoren erkannt und weiterf&uuml;hrend mit Verhaltenstherapie bearbeitet. Es geht um das Erkennen von bestimmten Abl&auml;ufen die zu einer Borderline-Attacke (z.B. selbstverletzendem Verhalten) f&uuml;hren k&ouml;nnen. Es werden Handlungabl&auml;ufe immer wieder besprochen und reflektiert.</p>
<p>	<strong>4.4. Die Verhaltenstherapie</strong></p>
<p>
	In der Verhaltenstherapie geht es darum, heraus zu bekommen welche Ausl&ouml;ser f&uuml;r das Fehlverhalten eines Borderline Erkrankten bestehen. Weiterhin soll in Einzel- und Gruppensitzungen falsches Verhalten vor Augen gef&uuml;hrt werden und durch richtiges (meist (wieder) neu erlerntes im Rahmen der Therapie) Verhalten ersetzt werden. Dies geschieht z. B. mit Rollenspielen, Einstudieren von L&ouml;sungen, Konfrontation mit &Auml;ngsten oder auch durch eine Desensibilisierung.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong><br />
	4.5. F&uuml;r Krisenzeiten: Der Notfallplan bei zu gro&szlig;em Druck<br />
	</strong></p>
<p>Im Rahmen einer Borderline Erkrankung kommt es h&auml;ufig dazu das der Betroffene einen Druck versp&uuml;rt sich selber sch&auml;digen zu wollen. Hierbei sollte ein(e) Betroffene(r) immer wieder ein Notfallkonzept anwenden welches im Rahmen einer Therapie f&uuml;r sich erarbeitet hat.<br />
	&nbsp;</p>
<p><u><em>Zum Druckabbau und mehr K&ouml;rpergef&uuml;hl wiederherzustellen:</em></u><br />
	Sauere od. scharfe Bonbons, Pfefferminz&ouml;l (ein paar Tropfen auf Handr&uuml;cken z. B. Vorsicht nicht in den Augen vereiben),Chilli(Vorsicht Augen !), eine harte B&uuml;rste, Kieselsteine (bei Bedarf in Schuh legen), Kaugummis, Knetball, Brause -tabltetten/ -pulver, Gummi f&uuml;r das Handgelenk, Coolpack (Erfrierungsgefahr ! lokale Hautpartien), extra scharfer Senf&nbsp; <br />
	&nbsp;</p>
<p><u><em>Hier noch ein paar Ablenkungsideen:</em></u><br />
	Mp3-Player mit Lieblings- oder Entspannungsmusik, Telefonnummern von Freunden, Stofftier, Parf&uuml;m, Schokolade(in Ma&szlig;en), Duschen, Eincremen, Fotos, R&auml;tsel, TV, etc. </p>
<p>	Die Borderline Referenz schlecht hin im Netz findet ihr unter folgendem link:</p>
<p><a href="www.borderline-borderliner.de/">http://www.borderline-borderliner.de/<br />
	</a></p>
<p>Vielen Dank f&uuml;rs Lesen&#8230;</p>
<p><span style="font-size: 8px;"><em><span style="font-size: 10px;">B&uuml;chermepfehlungen</span></em>:<br />
	</span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3466307198?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3466307198">Ich hasse dich &#8211; verlass mich nicht: Die schwarzwei&szlig;e Welt der Borderline-Pers&ouml;nlichkeit</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3466307198" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Dr. Jerold J.Kreisman</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442169763?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442169763">Zerrissen zwischen Extremen: Leben mit einer Borderline-St&ouml;rung &#8211; Hilfe f&uuml;r Betroffene und Angeh&ouml;rige</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3442169763" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Dr. Jerold J. Kreisman</p>
<p><span style="font-size: 10px;"><em>DVD Empfehlungen:<br />
	</em></span></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3898488691&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B000056FLQ&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/04/burnout-syndrom-wenn-es-einfach-nicht-mehr-weitergeht/" rel="bookmark" class="crp_title">Burnout Syndrom &#8211; wenn es einfach nicht mehr weitergeht !?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/" rel="bookmark" class="crp_title">COPD &#8211; wenn die Lunge nicht mehr mitspielt !</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/04/wachkoma-ein-andere-form-des-bewusstsein/" rel="bookmark" class="crp_title">Wachkoma &#8211; eine andere Form des Bewusstsein</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/05/psychose-mann-ist-das-irre/" rel="bookmark" class="crp_title">Psychose &#8211; Mann, ist das irre&#8230;</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/" rel="bookmark" class="crp_title">Fu&#223;reflexzonenmassage &#8211; Die Fu&#223;sohlenmassage und ihre Wirkungsweise</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/01/borderline-syndrom-das-spiel-mit-dem-feuer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alkoholismus &#8211; Die Volkssucht &#8211; Sind wir nicht alle Alkoholiker ?</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/23/alkoholismus-die-volkssucht-bist-du-auch-ein-alkoholiker/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/23/alkoholismus-die-volkssucht-bist-du-auch-ein-alkoholiker/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholismus]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholsucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=567</guid>
		<description><![CDATA[Die Sucht nach Alkohol ist mit einer der am meist verharmlosten Abh&#228;ngigkeitserkrankungen auf der ganzen Welt. Wer trinkt nicht schon Mal gern ein Glas Bier oder Wein ?! Nach dem Essen darf es auch mal ein Absacker meist irgendein Schnaps sein. Ach ja und die leckeren &#34;mon cheri&#34; essen wir ja alle gern. Ja so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sucht nach Alkohol ist mit einer der am meist verharmlosten Abh&auml;ngigkeitserkrankungen auf der ganzen Welt. Wer trinkt nicht schon Mal gern ein Glas Bier oder Wein ?! Nach dem Essen darf es auch mal ein Absacker meist irgendein Schnaps sein. Ach ja und die leckeren &quot;mon cheri&quot; essen wir ja alle gern. Ja so ein &quot;mon cheri&quot; (eine Praline mit Alkohol und Kirsche wer sie nicht kennt&#8230;) bedeutet f&uuml;r Betroffene, also einen Alkoholiker, tats&auml;chlich eine R&uuml;ckfallgefahr. Nun verbleibt die entscheidene Frage: Wann beginnt der Genuss von Alkohol zur Sucht zu werden ?&nbsp;</p>
<p><img alt="" height="600" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/487px-Sammunut_suomalainen_tampereella.jpg" width="487" /></p>
<p><em>Dies ist ein typisches Foto von einem Menschen der mit Sicherheit Alkoholiker ist und dringend eine Therapie ben&ouml;tigen w&uuml;rde.</em></p>
<p>Wenn es so weit gekommen ist, das dein Alltag nicht mehr ohne den Konsum von Alkohol stattfindet, solltest Du dir ernsthaft Gedanken machen ob du nicht einen Entzug in Betracht ziehen solltest. Auch die notwendigen &Auml;nderungen deines Alltagslebens solltest Du dann unbedingt in Angriff nehmen. Doch nun trinkt beinahe jeder ( allein in Deutschland dem Land des Bier und Schnaps ) immer wieder Alkohol in unterschiedlichster Form und Menge.&nbsp; Wenn es zu sp&auml;t ist, erfahren Alkoholiker eigentlich immer einen sozialen Abstieg und eine Isolation aus der Gesellschaft.</p>
<p><span id="more-567"></span></p>
<p><em>Inhaltsverzeichnis</em></p>
<p><em><a href="#heading1">1. Doch wann ist der Konsum wirklich bedenklich ? Wann solltest Du merken das es ernst wird ?</a></em></p>
<p><em><a href="#heading2">1.1. Alkoholismus &#8211; Der Anfang vom Ende deines bisherigen Lebens</a></em></p>
<p><em><a href="#heading3">1.2. Die kritische Phase deines Alkoholiker Daseins</a></em></p>
<p><em><a href="#heading4">1.3. Oh je ! Jetzt bist Du bereits chronischer Alkoholiker</a></em></p>
<p><em><a href="#heading6">2. Die genetische Disposition (Vererbung)</a></em></p>
<p><em><a href="#heading7">2.1. Der Alkohol ver&auml;ndert den Stoffwechsel des Gehirn&acute;s</a></em></p>
<p><em><a href="#heading8">3. Psychische Ursachen f&uuml;r den Mi&szlig;brauch von Alkohol</a></em></p>
<p><em><a href="#heading9">4. Die 5 Typen Alkoholiker nach Elvin Morton Jellinek</a></em></p>
<p><em><a href="#heading10">5. Warum ist Alkoholismus eine Volkssucht ?</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="heading1"><span style="font-size: 12px;"><strong>1. Doch wann ist der Konsum wirklich bedenklich ? Wann solltest Du merken das es ernst wird ?</strong></span></h2>
<p>Um zu erkennen wann Menschen ein Alkoholproblem haben, wird die Sucht in Phasen eingeteilt. Am besten erkennst Du dein Problem so fr&uuml;h wie m&ouml;glich selbst oder reagierst auf Hinweise von Angeh&ouml;rigen, Freunden oder Bekannten die sich Sorgen um dich und dein Wohlergehen machen. Der Konsum von Alkohol im &uuml;brigen ist jederzeit bedenklich und sollte sich nicht an gesellschaftlich anerkannten Ma&szlig;st&auml;ben richten. Vielmehr bist Du selber gefragt ob und wieviel Alkohol in deinem Leben notwendig sind ?!<br />
	Ein Alkoholproblem an Mengen und Ma&szlig;einheiten festzumachen ist wirklich schwierig jedoch habe ich versucht exemplarisch mal ein paar Angaben gemacht zur Orientierung f&uuml;r &quot;Mengenfreaks&quot;. Vielleicht helfen Dir auch nun folgenden Phasenumschreibungen weiter um dein Alkoholproblem zu erkennen:<br />
	&nbsp;</p>
<h2 id="heading2"><span style="font-size: 12px;"><strong>1.1. Alkoholismus &#8211; Der Anfang vom Ende deines bisherigen Lebens</strong></span></h2>
<p>Bevor Du selber merkst das Du ein Problem mit deinem Konsum hast, merken eigentlich alle anderen das dein eigener Konsum zu viel f&uuml;r dich ist. Dennoch wird es dir zun&auml;chst keiner sagen, da Alkohol im Grunde h&auml;ufig in der Gesellschaft verzerrt dargestellt ist und mit dem &quot;Trinken&quot; an sich eigentlich Spa&szlig; und gute Laune verbunden wird ( &quot;die Werbung f&uuml;r Alkohol zeigt diese Gegebenheit jeden Tag aufs neue !!!&quot;). Vielmehr ist gerade die enthemmende Wirkung von Alkohol sehr w&uuml;nschenswert, da Du dadurch oftmals Entspannung und Freude empfindest. Eine Gefahrenlage f&uuml;r eine Abh&auml;ngigkeit bleibt dabei meist unerkannt, da es Dir immer wieder gelingt auch Verwandten und sogar besten Freunden zu erkl&auml;ren das Du alles im Griff hast und jeder Zeit auf den Alkohol verzichten kannst. Da sie dich nicht verletzten wollen und auch gerne Mal einen mit Dir trinken wird keiner auf Idee kommen dir dein Problem zu offenbaren. Aber gerade in dieser Phase sind die Erfolgsaussichten am gr&ouml;&szlig;ten f&uuml;r dich eben kein Alkoholiker zu werden.<br />
	( um eine Ma&szlig;einheit zu nennen reden wir in dieser Phase von mindestens 2 &#8211; 3 Mal die Woche z. B. mehrere Gl&auml;ser Bier + kleinere Schn&auml;pse )<br />
	&nbsp;</p>
<h2 id="heading3"><span style="font-size: 12px;"><strong>1.2. Die kritische Phase deines Alkoholiker Daseins</strong></span></h2>
<p>Die Anfangsphase h&auml;lt schon seit mehreren Monaten an. Der Mensch ist ein &quot;Gewohnheitstier&quot; leider&#8230;&nbsp; was bedeutet das Du und dein K&ouml;rper sich an den st&auml;ndigen Verzehr von Alkohol adaptiert hast und deinen Alltag bereits auf diese schlechte &quot;Gewohnheit&quot; umgestellt hast. Eigentlich kommst Du ganz gut zurecht und Probleme werden h&auml;ufig mit Alkohol bet&auml;ubt und dann nicht ganz n&uuml;chtern besprochen. Mittlerweile trauen sich Mitmenschen (Angeh&ouml;rige, Freunde, Bekannte) Dir zu sagen das Ihnen dein &uuml;bertriebener Konsum aufgefallen ist, was Du jedoch geschickt weisst zu verharmlosen. Du machst ja schlie&szlig;lich Trinkpausen, was Dir selber weiterhin die Illusion vermittelt alles im Griff zu haben. Dein Konsum hat bei Gelegenheiten z.B. beim Besuch einer Disco schon h&auml;ufiger dazu gef&uuml;hrt das Du eine Alkoholvergiftung hattest. So eine Vergiftung bedeutet das Du dich &uuml;bergeben musstest und auch schon sogenannte Black out &#8211; Situationen hattest ( Phasen von denen Du selber keine Kenntnis mehr hast ), was jedoch nicht dazu bewegt hat am n&auml;chsten Tag nicht wieder feiern zu gehen und die &quot;Tassen&quot; hoch zu heben. Die Erfolgsaussichten mit dem falschen Lebenswandel aufzuh&ouml;ren sind immer noch gut, also unternehme endlich was.<br />
	( um auch hier eine Ma&szlig;einheit angeben zu wollen, reden wir hier von beinahe t&auml;glichen Konsum und das Trinken von mehr als z. B. 10 Flaschen Bier und / oder 1 Flasche Schnaps bereitet Dir keine Probleme )<br />
	&nbsp;</p>
<h2 id="heading4"><span style="font-size: 12px;"><strong>1.3. Oh je ! Jetzt bist Du bereits chronischer Alkoholiker</strong></span></h2>
<p>Du trinkst t&auml;glich Alkohol. Bereits zum Fr&uuml;hst&uuml;ck gibt es einen Schnaps. Gesundheitliche Probleme haben sich eingestellt. Du sp&uuml;rst z. B. wenn Du keinen Alkohol trinkst eine innere Unruhe. Wenn du auf deine Arme schaust gelingt es Dir nicht sie ruhig zu halten. Du hast schon mehrfach deine Unterw&auml;sche nass und schmutzig gemacht und weisst gar nicht mehr wann das passiert ist. Bei Trinkgelagen bist Du schon mehrfach aggressiv aufgefallen und / oder Du bist bereits von der Polizei vom Platz verwiesen wurden. Igitt schon wieder Kotze auf dem T-Shirt !?! Freunde, was f&uuml;r Freunde die Spielverderber haben sich von Dir abgewendet&#8230; Es ist das aufgetreten was ich bereits zu Anfang des Artikels erw&auml;hnte. Du bist isoliert&#8230; Du stehst kurz davor obdachlos zu werden oder in eine andere Einrichtung eingewiesen zu werden z. B. in die Ausn&uuml;chterungszelle oder in die Psychiatrie (geschlossene Station) auf Grund deiner nicht mehr vorhandenen Gesellschaftstauglichkeit. Dennoch ist es immer noch nicht zu sp&auml;t. Eine Therapie kann jetzt immer noch dein Leben retten.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<h2 id="heading5"><span style="font-size: 14px;"><strong>Alkoholsucht &#8211; Ursachenforschung</strong></span></h2>
<h2 id="heading6"><span style="font-size: 12px;"><strong><strong><strong><strong>2. Die genetische Disposition (Vererbung)</strong></strong></strong></strong></span></h2>
<p>Es gibt mehrere Forschungen die belegen das es regelrechte Alkoholikerfamilien gibt. Dabei ist<br />
	aufgefallen das insbesondere Endorphinspiegel, Serotoninhaushalt und auch der zum Abbau von Alkohol in der Leber befindliche Stoff Salsolinol wichtige Komponenten f&uuml;r eine Suchtentstehung darstellen k&ouml;nnen. So z.B. ist der Salsonlinolspiegel bei vielen asiatisch und j&uuml;disch st&auml;mmigen Menschen geringer vorhanden, was zur Folge hat das jene nicht sehr viel Alkohol vertragen ohne Vergiftungserscheinungen vom Konsum zu erleiden.<br />
	Insbesondere wenn Eltern ihren Kindern bereits vorleben, das der Konsum von Alkohol zum Alltag dazu geh&ouml;rt, vererben sie praktisch die Affinit&auml;t zum Suchtstoff.<br />
	Die Amygdala (der Kern des emotionalen Zentrum des Gehirns) ist bei Jugendlichen mit alkoholabh&auml;ngigen Eltern weniger aktiv, was zur Folge hat das diese Personengruppe ein erh&ouml;htes Risiko zum exzessiven Trinken vorweist. <br />
	&nbsp;</p>
<h2 id="heading7"><span style="font-size: 12px;"><strong><strong><strong><strong>2.1. Der Alkohol ver&auml;ndert den Stoffwechsel des Gehirn&acute;s</strong></strong></strong></strong></span></h2>
<p><em>Hierbei gibt es zwei grundlegende Theorien:</em></p>
<p>	<strong>Der Konsum von Alkohol soll die Stresshormone senken<br />
	</strong><br />
	Der Alkoholspiegel sinkt die Unruhe steigt. Was passiert in deinem K&ouml;rper ? <br />
	Dein Noradrenalinspiegel und ACTH (Adrenokortikotropes Hormon)-Spiegel sind erh&ouml;ht. Das verursacht den Stress / die Unruhe.<br />
	Weiter geht es mit dem Glutamatspiegel der deine Nervenzellen im gesamten K&ouml;rper &uuml;berreizt bedeutet noch mehr Unruhe und Stress. Nun reagiert eigentlich dein K&ouml;rper eigentlich damit Gamma-Aminonbutters&auml;ure (kurz: GABA) zu produzieren als Puffer f&uuml;r die bereits genannten Hormone, was jedoch durch den dauerhaften Konsum von Alkohol nicht mehr so ganz funktioniert. Schlecht der GABA-Spiegel ist praktisch dein nat&uuml;rliches Beruhigungsmittel, was nun nicht mehr f&uuml;r ausreichende Ergebnisse sorgen kann. Dadurch bedingt wird dann eine Entzugsbehandlung mit Medikamentenunterst&uuml;tzung (z.B. die Gabe von Diazepam und Distraneurin) unabdingbar, da die R&uuml;ckfallgefahr steigt aufgrund des Bed&uuml;rfnis nach Beruhigung bedeutet Du musst zwangsl&auml;ufig Alkohol trinken, um ruhig zu werden.</p>
<p>	<strong>Durch den Alkohol willst Du positive Gef&uuml;hle herstellen<br />
	</strong><br />
	Funktioniert auch tats&auml;chlich kurzfristig immer wieder, den durch das Trinken von Alkohol werden Serotonin, Dopamin und Opoidpeptide gesteigert produziert. Bei langfristigem Alkoholkonsum sinkt die Gesamtmenge der Produktion jedoch und irrt&uuml;mlich denkt der Abh&auml;ngige das er durch den weiteren Konsum wieder angenehme Erfahrungen mit dem Trinken bewirken kann.</p>
<h2 id="heading8"><span style="font-size: 12px;"><strong><strong><strong><strong>3. Psychische Ursachen f&uuml;r den Mi&szlig;brauch von Alkohol</strong></strong></strong></strong></span></h2>
<p>Menschen die eine genetische Disposition f&uuml;r eine Alkoholsucht haben, werden im Grunde deswegen nicht abh&auml;ngig. Die vorherrschenden Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Suchterkrankung liegen in psychischen Faktoren. Insbesondere sind Bew&auml;ltigungsstrategien von Problemen von jeglichen Lebensphasen f&uuml;r eine Suchterkrankung insbesondere f&uuml;r den Alkoholismus entscheidend. Vor allen Dingen sind Menschen mit Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen, Depressionen, affekt gest&ouml;rte Menschen oder auch impulsive Pers&ouml;nlichkeiten besonders gef&auml;hrdet abh&auml;ngig zu werden. <br />
	Alkohol wird hierbei auch als Selbstmedikation eingesetzt so wie auch andere Drogen, bevor eine Therapie in Betracht gezogen wird.<br />
	Auch Betroffene mit niedrigen Selbstwertgef&uuml;hlen z. B. Menschen mit sozialen &Auml;ngsten und Hemmungen nutzen die enthemmende Wirkung des Alkohol&acute;s, um sich freier bewegen zu k&ouml;nnen. Der Alkohol l&ouml;st diese Blockaden und st&auml;rkt das Ego des Konsumenten. <br />
	Eine geringe Frustationtoleranz (bedeutet die F&auml;higkeit zu haben Entt&auml;uschungen ohne Aggressionen oder Depressionen zu verarbeiten) kann Ursache f&uuml;r ein erh&ouml;htes Suchtpotential darstellen.<br />
	Menschen die unter fortlaufenden und schnellen Stimmungswechsel leiden (Affektst&ouml;rung) werden h&auml;ufig von ihren Gef&uuml;hlen bestimmt, was h&auml;ufig dazu f&uuml;hrt auch zum Alkohol als Hilfsmittel zu greifen. Schlussendlich sind Alkoholiker auch immer&nbsp; selbstentwertend und selbstzerst&ouml;rerisch in ihren &Auml;u&szlig;erungen was sich auch auf ihr aktuelles Dasein wiederspiegelt. R&uuml;ckf&auml;lle sind dadurch immer wieder vorprogrammiert.</p>
<h2 id="heading9"><span style="font-size: 12px;"><strong><strong><strong><strong><strong>4. Die 5 Typen Alkoholiker nach Elvin Morton Jellinek</strong></strong></strong></strong></strong></span></h2>
<p>Der aus New York stammende E. Jellinek (Biologe und Physiologe), der an der Stanford University in den U.S.A. eine Erkrankungsmodell nach Typen auf Basis von Statistiken erarbeitete, erfand ein Alkoholismusmodell, welches heute noch in der &quot;Suchtarbeit&quot; f&uuml;r Grundlagen f&uuml;r das Verst&auml;ndnis der Suchterkrankung von Behandlern sorgt. Hier sein Modell stichwortartig dargestellt.<br />
	&nbsp;&nbsp; &nbsp;<strong><br />
	<strong>Der Alpha Trinker &#8211; Der Konflikttrinker</strong> </strong></p>
<ul>
<li>es wird Alkohol getrunken um Stress, Frustration, Langeweile, Spannungen und Depressionen abzubauen</li>
<li>eine physische Abh&auml;ngigkeit ist nur geringf&uuml;gig ausgepr&auml;gt</li>
<li>Kontrolle &uuml;ber das &quot;Trinken&quot; an sich besteht noch ausreichend</li>
<li>ein Mi&szlig;brauch von Alkohol besteht bereits</li>
</ul>
<p><strong><strong><strong><strong><br />
	<strong>Der Beta Trinker &#8211; Der Gelegenheitstrinker</strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li>es wird getrunken wenn bestimmte Umst&auml;nde z. B. Geburtstage gefeiert werden, Party am Wochenende stattfindet, Firmenfeste stattfinden</li>
<li>der Verzehr ist exzessiv und findet in bestimmten Kreisen statt z. B. Sch&uuml;tzenfest, Kegeln etc.</li>
<li>es liegen keine Abh&auml;ngigkeitsmerkmale vor und auch kein Kontrollverlust</li>
</ul>
<p><strong><strong><strong><strong><strong>Der Gamma Trinker &#8211; Der s&uuml;chtige Trinker</strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li>kompletter Kontrollverlust &uuml;ber den Konsum liegt vor</li>
<li>es wird getrunken bis kein Alkohol mehr vorhanden ist oder bis der Betroffene betrunken ist</li>
<li>zeitweiliges Einhalten von Abstinenzphasen t&auml;uscht dem S&uuml;chtigen vor die Kontrolle &uuml;ber den Konsum zu haben</li>
<li>Negativsymptomatik ist vorhanden: K&ouml;rperliche und soziale Abh&auml;ngigkeitsfolgen sind bereits vorhanden</li>
<li>eine bestehende psychische Abh&auml;ngigkeit geht in eine k&ouml;rperliche Sucht &uuml;ber</li>
</ul>
<p><strong><strong><strong><strong><strong>Der Delta Trinker &#8211; Der Spiegeltrinker</strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li>wird auch Gewohnheitstrinker genannt muss st&auml;ndig sicherstellen einen gewissen Alkoholspiegel zu halten um Entzugserscheinungen zu vermeiden</li>
<li>Kontrolle &uuml;ber den Zeitpunkt des &quot;Trinkens&quot; ist nicht mehr vorhanden, jedoch neigt dieser Trinker-Typ nicht zum exzessiven Konsum</li>
<li>eine k&ouml;rperliche Abh&auml;ngigkeit besteht im jeden Fall, das akut Rauschgef&uuml;hl ist selten oder gar nicht notwendig f&uuml;r den S&uuml;chtigen</li>
</ul>
<p><strong><strong><strong><strong><strong>Der Epsilon Trinker &#8211; Der episodische Trinker</strong></strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li>wird auch Quartalstrinker genannt ; konsumiert wird in Perioden (gr&ouml;&szlig;eren Zeitabst&auml;nden Tage bis Monate) w&auml;hrend der Zeit dazwischen wird entweder im normalen Ausma&szlig; Alkohol konsumiert oder es besteht sogar eine zeitweilige Abstinenz</li>
<li>massive Alkoholexzesse stehen im Vordergrund</li>
<li>akute Rauschwirkung (Alkoholvergiftung) bis zum Koma werden erreicht</li>
<li>eine psyschiche Abh&auml;ngigkeit ist Ursache f&uuml;r die Abh&auml;ngigkeit</li>
</ul>
<h2 id="heading10"><span style="font-size: 12px;"><strong><strong><strong><strong><strong>5. Warum ist Alkoholismus eine Volkssucht ?</strong></strong></strong></strong></strong></span></h2>
<p>In Deutschland gibt es ca. 2,5 &#8211; 3 Millionen Menschen die abh&auml;ngig von Alkohol sind. Etwa die gleiche Menge an Menschen betreiben Alkoholmi&szlig;brauch. Was trinkt der Deutsche so im Jahr pro Person ?</p>
<ul>
<li>116 Liter Bier</li>
<li>20 Liter Wein</li>
<li>5,9 Liter Spirituosen</li>
<li>3,7 Liter Schaumwein (z. B. Sekt, Prosecco)</li>
<li>damit liegt Deutschland auf Platz 2 der Alkoholstatistik international</li>
</ul>
<p><strong><strong><strong><strong>Wieviel Menschen sterben an den Folgen von Alkohol und welchem Zusammenhang ?</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</strong></strong></strong></p>
<ul>
<li>in etwa gibt es 16.000 Alkoholtote, was rund 2 % aller Todesf&auml;lle in einem Jahr sind</li>
<li>Menschen starben dabei durch Suizid oder t&ouml;dliche Verkehrsunf&auml;lle unter Alkoholeinflu&szlig;</li>
<li>M&auml;nner sind wesentlich mehr betroffen als Frauen</li>
</ul>
<p><strong><strong><strong><strong>Weitere Fakten (stichwortartig) ?</strong></strong></strong></strong></p>
<ul>
<li>der Alkoholismus produziert mehr als 20 Milliarden Euro Ausgaben f&uuml;r z. B. auch f&uuml;r das Gesundheitssystem im Gegensatz dazu werden etwa 900 Millionen Euro f&uuml;r Werbung f&uuml;r Alkohol ausgegeben.</li>
<li>ca. 430000 Arbeitsunf&auml;lle entstehen durch den Verzehr von Alkohol auf der Arbeit</li>
<li>ca. 7 % aller Straftaten werden unter Alkoholeinflu&szlig; vollzogen</li>
<li>das Komasaufen (exzessive Trinken) verursacht beinahe j&auml;hrlich 25000 &#8211; 32000 Tote und ist damit die dritth&auml;ufigste Todesursache in Deutschland</li>
<li>etwa 2300 Neugeborene sind vorgesch&auml;digt durch den Konsum von Alkohol</li>
<li>&auml;ltere Menschen (ab 45 Jahre) sind mehr gef&auml;hrdet durch z. B. erh&ouml;hte Verletzungsgefahr</li>
<li>Alkoholismus hat nichts mit Dummheit zu tun, bedeutet ein h&ouml;herer IQ hilft nicht dabei abstinent zu bleiben</li>
<li>Die Abh&auml;ngigkeit zu Alkohol verursacht mehr h&auml;usliche Gewalt und /oder l&ouml;st auch mehr autoaggressives (Gewalt gegen sich selber) Verhalten aus</li>
</ul>
<p><strong><strong><strong><br />
	<strong>FAZIT: </strong><br />
	</strong></strong></strong>Achte bitte auf dich und dein Umfeld und sollte es wirklich klare Anzeichen f&uuml;r eine Abh&auml;ngigkeit geben, lass bitte nichts unversucht etwas dagegen zu unternehmen. Professionelle Anlaufstellen gibt es in jeder psychiatrischen Ambulanz in deiner N&auml;he oder z. B. bei den anonymen Alkoholikern. Warte nicht zu lange ab&#8230;<br />
	<span style="font-size: 9px;"><strong><span style="font-size: 14px;"><strong><strong><br />
	Lebensmotto sollte vor allen Dingen sein: Weniger ist mehr&#8230;!!!</p>
<p>	</strong></strong></span>Hier noch ein paar B&uuml;cherempfehlungen:</strong></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423342226?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423342226">Jetzt ist es genug!: Leben ohne Alkohol</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423342226" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Viktor Sommer</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3830433530?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3830433530">Damit Alkohol nicht zur Sucht wird &#8211; kontrolliert trinken: 10 Schritte f&uuml;r einen bewussteren Umgang mit Alkohol</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3830433530" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Joachim K&ouml;rkel</p>
<p><span style="font-size: 9px;"><strong>Weitere sinvolle Empfehlungen:<br />
	</strong></span></p>
<p><iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B003TJWOB2&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px;"></iframe></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B001O3O2GA&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><strong>Vielen Dank f&uuml;rs Lesen des Artikels<br />
	</strong></strong></p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/rauchen-aufhoren-bist-du-auch-dem-blauen-dunst-verfallen/" rel="bookmark" class="crp_title">Rauchen aufh&#246;ren &#8211; bist Du auch dem blauen Dunst verfallen ?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/10/schlafstorungen-die-mudigkeit-kennt-keine-grenzen/" rel="bookmark" class="crp_title">Schlafst&#246;rungen &#8211; die M&#252;digkeit kennt keine Grenzen</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/" rel="bookmark" class="crp_title">COPD &#8211; wenn die Lunge nicht mehr mitspielt !</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/" rel="bookmark" class="crp_title">Fu&#223;reflexzonenmassage &#8211; Die Fu&#223;sohlenmassage und ihre Wirkungsweise</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/06/07/depression-die-unbekannte-volkskrankheit/" rel="bookmark" class="crp_title">Depression &#8211; die unbekannte Volkskrankheit</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/23/alkoholismus-die-volkssucht-bist-du-auch-ein-alkoholiker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Pflegenotstand &#8211; immer mehr Schwachsinn im Krankenhaus</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/19/der-pflegenotstand-immer-mehr-schwachsinn-im-krankenhaus/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/19/der-pflegenotstand-immer-mehr-schwachsinn-im-krankenhaus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 19:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Notstand]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegenotstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=430</guid>
		<description><![CDATA[Bei allen Pflegenden ist der Pflegenotstand seit Jahren in aller Munde. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen bekommen Zeitvertr&#228;ge, Verantwortliche der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung sprechen von knappen Budgets, viele kleine Krankenh&#228;user spezialisieren auf Fachrichtungen um weiterhin auf dem Gesundheitsmarkt bestehen zu k&#246;nnen. Fest steht das Deutschland vom Vorbild f&#252;r staatliche Gesundheitssysteme aller f&#252;hrenden Weltstaaten zum absoluten Mittelma&#223; in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei allen Pflegenden ist der <strong>Pflegenotstand </strong>seit Jahren in aller Munde. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen bekommen Zeitvertr&auml;ge, Verantwortliche der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung sprechen von knappen Budgets, viele kleine Krankenh&auml;user spezialisieren auf Fachrichtungen um weiterhin auf dem Gesundheitsmarkt bestehen zu k&ouml;nnen. Fest steht das Deutschland vom Vorbild f&uuml;r staatliche Gesundheitssysteme aller f&uuml;hrenden Weltstaaten zum absoluten Mittelma&szlig; in Europa abgest&uuml;rzt ist. Gespart wurde aus meiner Sicht wie immer an der falschen Front. W&auml;hrend die verantwortlichen Politiker sei es damals Fr. Ulla Schmidt oder der amtierende Hr. Philip R&ouml;sler immer wieder Di&auml;tenerh&ouml;hungen erfahren f&uuml;r ihre hervorragende &quot;Versagensleistung&quot; das System zu reformieren, haut sich das medizinische Personal in allen m&ouml;glichen Einrichtungen die&nbsp; &Uuml;berstunden um die Ohren. Wie konnte das nur mit dem <strong>Notstand </strong>passieren ?</p>
<p><span id="more-430"></span></p>
<p>Immer wieder wird der demographische Faktor in Betracht gezogen wird &uuml;ber das Gesundheitssystem gesprochen. Dies bedeutet um Grunde einfach nur die Bev&ouml;lkerung wird immer &auml;lter (und stirbt somit sp&auml;ter) und es kommen zu wenig junge Menschen nach die einen finanziellen Ausgleich der sozialen Sicherungssysteme bewerkstelligen k&ouml;nnen. Nun sollen wir uns alle zus&auml;tzlich versichern, um nicht in unserem Rentendasein in Armut leben zu m&uuml;ssen. Nur wer kann das wirklich bewerkstelligen im Alltag als normaler Angestellter. Hier &uuml;brigens eine interessante Untersuchung &uuml;ber den demographischen Wandel&nbsp; <a href="http://www.demographie-transfer.iao.fraunhofer.de/literatur/Zukunft-dt.pdf">http://www.demographie-transfer.iao.fraunhofer.de/literatur/Zukunft-dt.pdf</a>.&nbsp;</p>
<p>Aus meiner Sicht ist die eben umschriebene Entwicklung bereits seit gut 40 Jahren bekannt und dennoch hat es bisher keine Regierung geschafft der Bev&ouml;lkerung zu erkl&auml;ren, das unsere Krankenversicherung keine Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbeteiligung f&uuml;r Menschen ist.</p>
<p><strong>Aber was hat das alles mit dem Pflegenotstand zu tun ?<br />
	</strong></p>
<p>Im Grunde ist es ganz einfach: &quot;Das die Bev&ouml;lkerung immer &auml;lter wird haben wir ja gerade eben festgestellt. Das die Menschen auch immer kr&auml;nker und mehr Zeit haben krank zu sein sollte auch klar sein. Insbesondere der geronto-psychiatrische Pflegebereich verzeichnet fortlaufend Anstiege der Patienten- und Bewohnerzahlen. Es gibt nicht gen&uuml;gend Einrichtungen und Pflegekr&auml;fte, die diese Menschen in Zukunft versorgen sollen. Die Frage ist hierbei auch ob es unbedingt immer Pflegefachkr&auml;fte (examiniertes Personal) in allen Bereichen sein m&uuml;ssen, um eine Versorgung zu gew&auml;hrleisten.&quot;</p>
<p>Doch der Schwachsinn liegt auch im Detail. Alle Einrichtungen sollen sich jetzt zertifizieren. Alle Einrichtungen stellen ihre Dokumentation um. Alle Einrichtungen sparen Geld z. B. damit sogenannte &quot;Cateringfirmen&quot; zu engagieren, um ihre bewerten K&uuml;cheneinrichtungen aus Kostengr&uuml;nden zu schliessen ( also wird das Essen qualitativ meist noch schlechter)&#8230; Einrichtungen lassen ihre gut laufenden Abteilungen um- und ausbauen, so dass gro&szlig;e Krankenhaustr&auml;ger pl&ouml;tzlich Einzugsgebiete von mehreren 100 km Umkreis haben. Damit steigt die Belastung f&uuml;r das medizinische Personal durch die ansteigende Patientenzahl. Pflegekr&auml;fte m&uuml;ssen so ziemlich jeden Furz den ein Patient, Klient, Kunde oder Bewohner (gibt bestimmt noch mehr sinnvolle Bezeichnung f&uuml;r Menschen die Hilfe ben&ouml;tigen) macht manchmal immer noch doppelt in einem Computersystem oder auf Dokumentenblatt A3 S.4 mit ihrem Handzeichen best&auml;tigen oder sogar Sonderberichte anfertigen, damit die Krankenkasse blo&szlig; auch alles bezahlt. Diesen Vortrag k&ouml;nnte ich noch aus 10 Sichtweisen belichten und jede beteiligte Berufsgruppe so z. B. zust&auml;ndige &Auml;rzte oder die Putzfrau die auf der Station wirbelt miteinbeziehen und mit Sicherheit h&auml;tten jene zum Notstand auch noch etwas beizutragen.</p>
<p><u><strong>Fazit:</strong></u> Alle Einrichtungen die mit Pflege zu tun haben, haben bald ein Zertifikat welches f&uuml;r Qualit&auml;t stehen soll. Die fehlenden Pflegekr&auml;fte gibt es bereits jetzt und die Anspr&uuml;che der Erkrankten steigen im Versicherungsparadies Deutschland. Die Einrichtung der Pflegeversicherung scheint auch nicht die n&ouml;tige Abhilfe unserer Probleme erbracht zu haben.</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
<p>Vielen Dank f&uuml;rs Lesen&#8230;</p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/06/07/gehaltervergleich-uber-geld-spricht-man-bekanntlich-ja-nicht-wir-versuchen-es-trotzdem-mal/" rel="bookmark" class="crp_title">Geh&#228;ltervergleich &#8211; &#252;ber Geld spricht man bekanntlich ja nicht, wir versuchen es trotzdem mal&#8230;</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/06/obesitas-schwerwiegende-probleme-meist-ohne-ein-zuruck/" rel="bookmark" class="crp_title">Obesitas &#8211; schwerwiegende Probleme meist ohne ein &#8220;Zur&#252;ck&#8221;</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/12/primary-nursing-pflege-mit-system/" rel="bookmark" class="crp_title">Primary Nursing &#8211;  Pflege mit System</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/05/der-pflegemindestlohn-vor-4-tagen-war-es-so-weit/" rel="bookmark" class="crp_title">Der Pflegemindestlohn &#8211; vor 4 Tagen w&#228;re es so weit gewesen !!!</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/06/07/heimbeatmung-auserklinische-beatmung-was-ist-das-den/" rel="bookmark" class="crp_title">Heimbeatmung / au&#223;erklinische Beatmung &#8211; Noch nie geh&#246;rt ?</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/19/der-pflegenotstand-immer-mehr-schwachsinn-im-krankenhaus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fu&#223;reflexzonenmassage &#8211; Die Fu&#223;sohlenmassage und ihre Wirkungsweise</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 21:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Akkupressur]]></category>
		<category><![CDATA[Fußreflexzonenmassage]]></category>
		<category><![CDATA[Fußsohlenmassage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=416</guid>
		<description><![CDATA[Die Fu&#223;reflexzonenmassage ist einer der interessantesten Behandlungsmethoden f&#252;r Beschwerden aller Art. Dabei wird eine Druckmassage &#228;hnlich der Akkupressur in Kleinbereichen oder punktuell an bestimmten Bereichen unter der Fu&#223;sohle durchgef&#252;hrt. Wie auch andere Alternativheilmethoden stammt die Fu&#223;reflexzonenmassage aus dem asiatischen Raum und wird &#252;berwiegend in China und Indien praktiziert. In Europa gewinnt die Massageform stetig an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fu&szlig;reflexzonenmassage ist einer der interessantesten Behandlungsmethoden f&uuml;r Beschwerden aller Art. Dabei wird eine Druckmassage &auml;hnlich der Akkupressur in Kleinbereichen oder punktuell an bestimmten Bereichen unter der Fu&szlig;sohle durchgef&uuml;hrt. Wie auch andere Alternativheilmethoden stammt die Fu&szlig;reflexzonenmassage aus dem asiatischen Raum und wird &uuml;berwiegend in China und Indien praktiziert. In Europa gewinnt die Massageform stetig an Beliebtheit und f&ouml;rdert nachweislich die Gesundheit und kann sie sogar wiederherstellen. Durch die Stimulation werden die Nervenbahnen angesprochen und es k&ouml;nnen wie bei Akkupunktur und Akkupressur Beschwerden gelindert werden. Die nun folgende Zeichnung (selbst erstellt) soll einen &Uuml;berblick verschaffen welche Punkte durch eine Stimulation / Massage angesprochen werden:</p>
<p><img alt="" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/relex(1).gif" style="width: 519px; height: 601px;" /></p>
<p><span id="more-416"></span></p>
<p>Besonders chronische Magen- / Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und R&uuml;ckenschmerzen lassen sich durch eine Fu&szlig;reflexzonenmassage lindern bzw. erfolgreich behandeln. Im Rahmen von alternativer Heilkunst solltest Du jedoch immer auch eine &auml;rztliche Meinung im vorhinein einholen, da z. B. R&uuml;ckenschmerzen auch schwerwiegendere Ursachen haben k&ouml;nnen, so da&szlig; durch solch eine Fu&szlig;sohlenmassage kein Bandscheibenvorfall geheilt werden kann.</p>
<p>Durch die Erfindung des Schuh&acute;s gehen Menschen immer weniger Barfu&szlig;, wobei diese heutige Gegebenheit es umso schwieriger macht nat&uuml;rliche Untergr&uuml;nde unter der Fu&szlig;sohle zu erfahren. Dieser Umstand l&auml;sst die damalig nat&uuml;rlich stattfindende Fu&szlig;reflexzonenstimulation eben heutzutage vermissen, was durch entsprechende Massageangebote ausgeglichen werden kann. Die Massage f&ouml;rdert die Durchblutung und spricht dementsprechende Mediane an. Diesen Effekt kannst z. B. ausprobieren indem Du die mittlere Zehe eine zeitlang massierst. Nach einiger wirst Du feststellen, das dein Mittelfinger warm geworden ist&nbsp; und die Finger besser durchblutet sind.</p>
<p><u><strong>Hier eine kurze Anleitung wie ein Massage funktioniert:<br />
	</strong></u></p>
<p>Die Fu&szlig;reflexzonenmassagen wird von Therapeuten in Kursen angeboten, wer sich eben intensiver mit der Materie besch&auml;ftigen m&ouml;chte. Wie bei allen alternativen Heilk&uuml;nsten sind die Druckpunkte so wie auch die Massagetechnik nicht in ein paar Tagen zu erwerben. Auch hierbei gilt &Uuml;bung macht den Meister und von den Erfahrungen der Therapeuten die diese Spezialmassage anbieten kannst Du nur profitieren. Nun folgt hier die versprochene Kurzanleitung.</p>
<p>Bei Beginn einer Massage sollten Punkte bezogen auf die Ausscheidung zuerst &quot;akkupressiert&quot; werden, danach alle anderen. Weiterhin solltest Du beachten das z. B. alle Punkte die den Kopfbereich betreffen spiegelverkehrt angelegt sind bedeutet z. B. rechter Druckpunkt f&uuml;r das Auge wird massiert das li. Auge am Kopf wird stimuliert.</p>
<p>Viel Freude bei der Massage&#8230;</p>
<p><strong><span style="font-size: 9px;">Hier noch ein paar B&uuml;cherempfehlungen:</span></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833814438?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3833814438">Reflexzonen-Massage</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833814438" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Franz Wagner</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3830453280?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3830453280">Praktisches Lehrbuch der Reflexzonentherapie am Fu&szlig;</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3830453280" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Hanne Marquardt</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3939081000?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3939081000">Reflexzonen Set. Medizinische Taschen-Karte: Fussreflexzonen Therapie Fusssohle, Fussr&uuml;cken + Aussenseiten /Handreflexzonen Therapie</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3939081000" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> die &uuml;bersichtliche Taschenkarte</p>
<p><span style="font-size: 9px;">Hier auch noch eine DVD &#8211; Empfehlung:<br />
	</span></p>
<p><iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3932235851&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px;"></iframe></p>
<p>Vielen Dank f&uuml;rs Lesen <img src='http://www.der-pflege-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8230; </p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/rauchen-aufhoren-bist-du-auch-dem-blauen-dunst-verfallen/" rel="bookmark" class="crp_title">Rauchen aufh&#246;ren &#8211; bist Du auch dem blauen Dunst verfallen ?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/" rel="bookmark" class="crp_title">COPD &#8211; wenn die Lunge nicht mehr mitspielt !</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/10/schlafstorungen-die-mudigkeit-kennt-keine-grenzen/" rel="bookmark" class="crp_title">Schlafst&#246;rungen &#8211; die M&#252;digkeit kennt keine Grenzen</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/04/burnout-syndrom-wenn-es-einfach-nicht-mehr-weitergeht/" rel="bookmark" class="crp_title">Burnout Syndrom &#8211; wenn es einfach nicht mehr weitergeht !?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/04/wachkoma-ein-andere-form-des-bewusstsein/" rel="bookmark" class="crp_title">Wachkoma &#8211; eine andere Form des Bewusstsein</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rauchen aufh&#246;ren &#8211; bist Du auch dem blauen Dunst verfallen ?</title>
		<link>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/rauchen-aufhoren-bist-du-auch-dem-blauen-dunst-verfallen/</link>
		<comments>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/rauchen-aufhoren-bist-du-auch-dem-blauen-dunst-verfallen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 12:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufswissen]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotinsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchentwöhnung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-pflege-blog.de/?p=399</guid>
		<description><![CDATA[Aus eigener Erfahrung (fast 10 Jahre Raucher Dasein) kann ich sagen: Das Rauchen aufzugeben war einer der gr&#246;&#223;ten K&#228;mpfe mit mir selbst, die ich jemals gef&#252;hrt habe. Im Internet gibt es zahllose Angebote und Hilfsseiten, die einem helfen wollen von der Abh&#228;ngigkeit los zu kommen. Viele Hilfsangebote zur Rauchentw&#246;hnung sind hierbei auch n&#252;tzlich. Dennoch schaffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus eigener Erfahrung (fast 10 Jahre Raucher Dasein) kann ich sagen: Das Rauchen aufzugeben war einer der gr&ouml;&szlig;ten K&auml;mpfe mit mir selbst, die ich jemals gef&uuml;hrt habe. Im Internet gibt es zahllose Angebote und Hilfsseiten, die einem helfen wollen von der Abh&auml;ngigkeit los zu kommen. Viele Hilfsangebote zur <strong>Rauchentw&ouml;hnung </strong>sind hierbei auch n&uuml;tzlich. Dennoch schaffen es viele nicht mit dem <strong>Rauchen aufzuh&ouml;ren</strong>. Ich m&ouml;chte mit meinem hier angefertigten Artikel eine &Uuml;bersicht anfertigen, die vielleicht auch Dir dabei hilft den blauen Dunst loszuwerden&#8230;</p>
<p><img alt="" src="http://www.der-pflege-blog.de/wp-content/uploads/raucherin.jpg" style="width: 525px; height: 790px;" /></p>
<p><span id="more-399"></span></p>
<p><span style="font-size: 12px;"><u><strong>Manchmal kann eine Ursachenforschung gut sein, um den Anfang f&uuml;r ein Nichtraucher-Dasein zu starten: <br />
	</strong></u></span></p>
<p><strong><span style="font-size: 12px;">Aus welchen Gr&uuml;nden rauchen Menschen ?<br />
	</span></strong></p>
<p><span style="font-size: 12px;">Um alle Gr&uuml;nde zu erfassen w&uuml;rde dies sicherlich den Rahmen meines Artikels sprengen, doch z&auml;hle ich hier mal stichwortartig auf, welche Gr&uuml;nde mir und anderen Bekannten / Freunden eingefallen sind:&quot; Gewohnheit, Geschmack ( weil einem die Zigarette schmeckt z. B. in Verbindung mit Kaffee ? ), Pause machen ( Raucher haben mehr Pause als Nichtraucher ), Entspannung, Stressabbau, Laster ( ein Laster im Leben muss man haben ? ), Schlank bleiben ( wer aufh&ouml;rt nimmt zu !?! ), Geselligkeit ( in Gesellschaft gemeinsam rauchen ), Genussmittel, gegen Langeweile, Angstbek&auml;mpfung, Ritual, in Verbindung mit Alkohol raucht man gerne und viele Gr&uuml;nde mehr&#8230;</span></p>
<p><strong><span style="font-size: 12px;">Nun z&auml;hle ich die wichtigsten Gr&uuml;nde auf, warum ich pers&ouml;nlich mit dem Rauchen aufgeh&ouml;rt habe ? </span><br />
	</strong></p>
<p><span style="font-size: 12px;">Gesundheitlichen Gr&uuml;nden: z. B. Treppen steigen und Atemnot, Leistungsf&auml;higkeit ; Beziehung zu meiner Frau ( sie war vor mir Nichtraucher geworden ) ; f&uuml;r meine damals noch nicht geborene Tochter ; Vorbildfunktion ; aus Kostengr&uuml;nden ; Reduzierung des Mundgeruchs ; morgendliche Mundf&auml;ule + Auswurf ; gelbe Finger + N&auml;gel ; Bel&auml;stigung anderer Menschen mit meinem Rauchen &#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: 12px;">Eine solche pro / contra Aufstellung ob nun im Kopf oder schriftlich in einem Rauchertagebuch ist &auml;u&szlig;erst sinnvoll, um den unbedingten Wunsch der Rauchentw&ouml;hnung Nachdruck zu verleihen und einen ANFANG zu setzten.<br />
	</span></p>
<p><span style="font-size: 12px;">Ich m&ouml;chte nun im einzelnen nochmals auf einige meiner wichtigsten Gr&uuml;nde detailliert eingehen, um Dir zu verdeutlichen warum ich unbedingt mit dem <strong>Rauchen aufh&ouml;ren</strong> wollte. Wie ich bereits erw&auml;hnt habe, habe ich ca. 10 Jahre lang geraucht. Ich habe Jahre lang gerne geraucht und auch mit Genuss. Es fiel mir also sehr schwer damit aufzuh&ouml;ren. In den 10 Jahren habe ich ca. 15000 &euro; inhaliert und in die Luft gepustet. Weiterhin habe ich mindestens 1000 Mitmenschen mit dem &quot;Passivraucherprinzip&quot; gesch&auml;digt. Ich habe ca. 40 Liter eklige gelbe Spuke an allen Tagen in 10 Jahren in ein Waschbecken aus meinen Atemwegen bef&ouml;rdert. Diese Zahlen und Fakten sind zwar sch&ouml;n und gut, doch wusste ich auch w&auml;hrend meines Raucherdaseins, das diese verdammte Abh&auml;ngigkeit nicht gut f&uuml;r mich ist. Dennoch raucht man weiter und weiter&#8230;</span></p>
<p><strong><span style="font-size: 12px;">Wie verlief das Aufh&ouml;ren bei mir ?</span><br />
	</strong></p>
<p><span style="font-size: 12px;">Also es reicht nicht aus sich gute Vors&auml;tze zu machen. Rauchen ist eine ritualisierte T&auml;tigkeit. Zigaretten sind &uuml;berall und 24 Stunden am Tag erh&auml;ltlich. Selbst der Anblick einer Raucherlunge in einem Beh&auml;ltnis mit Formalin ( im Rahmen der Krankenpflegeausbildung ) hat mich damals nur kurzzeitig ( ca. 2 Wochen ) dazu bewegt mit dem Rauchen aufzuh&ouml;ren. Um es kurz zu machen, der Konsum von Nikotin macht s&uuml;chtig. Es geht also um eine Sucht. Die Nikotinsucht ist laut Experten genauso abh&auml;ngig machend bzw. vergleichbar wie die Sucht nach Heroin oder Alkohol. <br />
	Da wie wir nun wissen das es sich um eine Sucht handelt, solltest Du dir die Mechanismen klar machen, die dich pers&ouml;nlich s&uuml;chtig machen. </span></p>
<p><span style="font-size: 12px;">Ich habe damals begonnen, wie viele andere die mit Rauchen aufh&ouml;ren wollten, meinen Konsum bewusst zu reduzieren. Konkret bedeutete dies den t&auml;glichen Konsum von 20 Zigaretten auf 5 St&uuml;ck zu reduzieren. Dies gelang mir innerhalb von mehreren Monaten ( ca. 4 Monaten ). R&uuml;ckf&auml;lle in der t&auml;glichen Menge vollzog ich immer wieder und fand f&uuml;r mich pers&ouml;nlich immer wieder tausend Gr&uuml;nde daf&uuml;r so z. B. das Rauchen in Gesellschaft anderer Raucher ( insbesondere beim Angebot einer Zigarette) um mehr Zigaretten pro Tag in die Luft &quot;buffen&quot; zu d&uuml;rfen.&nbsp; Anfangs streubte ich mich dagegen das Rauchen einer Zigarette als Schw&auml;che anzusehen, doch sp&auml;ter kam die Selbsterkenntnis. Ich empfand das nicht Aufh&ouml;ren k&ouml;nnen immer wieder als pers&ouml;nliche mentale Schw&auml;che und Niederlage&#8230; nicht nein sagen zu k&ouml;nnen&#8230; sich immer wieder selber zu &quot;verarschen&quot;&#8230; ( ach morgen rauch ich weniger). Diesen inneren Dialog kennt glaub ich jeder Mensch der eine Sucht loswerden m&ouml;chte. &nbsp; <br />
	</span></p>
<p><span style="font-size: 12px;">Nun gibt es viele M&ouml;glichkeiten die verdammten Zigaretten in die Tonne kloppen zu k&ouml;nnen. So z. B. gibt es viele Hilfsmittel und Behandlungen so z. B.&nbsp; Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis, Schnupftabak anstatt Zigarette, Akupunktur, Hypnose, </span>Rauchertagebuch f&uuml;hren, Kr&auml;uterzigaretten ( aus der Apotheke ) und vieles mehr. Ich habe hierbei erfolgreich anstatt normaler Zigaretten die Kr&auml;uterzigaretten eine ganze Zeit lang geraucht ( die schmeckten &uuml;brigens recht komisch und verbreiteten einen Geruch als ob man &quot;Cannabis&quot; rauchen w&uuml;rde). Irgendwann konnte ich die Dinger nicht mehr sehen und dann begann meine rauchfreie Zeit. Ich f&uuml;r meinen Teil muss zugeben, das ich immer wieder vereinzelte R&uuml;ckf&auml;lle hatte, bedeutet das ich gelegentlich ( alle paar Monate ) vereinzelt&nbsp;&nbsp; 1 &#8211; 3 Zigaretten bei Gelegenheit wie Vatertag oder Pokerabende mit meinen Freunden geraucht habe. Doch nun kann ich bilanzieren das ich seit einem 1 Jahr keine Zigarette mehr geraucht habe und auch nichts vermisse.</p>
<p>Ich denke das der Hauptbestandteil mit dem Rauchen aufh&ouml;ren zu k&ouml;nnen darin besteht sich selber davon immer wieder zu &uuml;berzeugen, das es sinnvoll ist f&uuml;r einen pers&ouml;nlich. Insbesondere am Anfang das ritualisierte Rauchen zu reduzieren so z.B. nach dem Essen oder beim Kaffee trinken war f&uuml;r mich sehr hilfreich. Weiterhin sollte man gerade auf die Momente gefasst sein, die ein R&uuml;ckfallgefahr f&uuml;r einen selber bedeuten. Mental schwach zu sein ist in Ordnung, doch sein ganzes Leben lang immer wieder gegen sich selber zu verlieren solltest auch Du nicht zulassen. Vielleicht bist Du auch gerne Raucher ( war ich &uuml;brigens auch ) und willst gar nicht aufh&ouml;ren. Dann solltest Du aufgeben und dich selber nicht l&auml;nger qu&auml;len und weiterhin gerne rauchen. Um eine Rauchentw&ouml;hnung zu vollziehen ist es &uuml;brigens zu keinem Zeitpunkt im Leben zu sp&auml;t bedeutet: Es lohnt sich auch nach Jahrzehnten mit dem Rauchen aufh&ouml;ren zu wollen. Der einzige schwerwiegende Nachteil aufzuh&ouml;ren war bisher das ich ca. 20 kg zugenommen habe. Das macht mir aber wirklich nichts aus, mir geht es gesundheitlich gesehen deutlich besser&#8230; und viele andere Alltagsdinge haben sich auch positiv verbessert.&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit:<br />
	</strong></p>
<p><strong>Was wird ben&ouml;tigt um mit dem Rauchen aufh&ouml;ren zu k&ouml;nnen ?<br />
	</strong></p>
<p>- der unbedingte Wille !!!&nbsp;&nbsp; Denk daran Du &quot;verarschst dich nur selber mit dem Rauchen&quot;</p>
<p>- Rituale abstellen / Rauchutensilien entfernen / in Kauf nehmen das Du an Gewicht zu legen wirst</p>
<p>- Gefahrenlagen absch&auml;tzen wenn R&uuml;ckfallgefahr besteht !!!</p>
<p>- Reduzieren dann Hilfsmittel einsetzten / manche Menschen k&ouml;nnen sogar sofort aufh&ouml;ren ( bewundere ich!!! Meine Hochachtung !!!)</p>
<p>- bei manchen Hilfsmittel ist die Beratung mit einem Hausarzt notwendig</p>
<p>- Hypnose und Akupunktur sind erfolgreiche Alternativen f&uuml;r manche Menschen</p>
<p>- das Rauchen hat keine Vorteile f&uuml;r dein Leben:&quot; Du bist s&uuml;chtig&nbsp; !!!&quot;</p>
<p>- auch&nbsp; das Studieren von B&uuml;chern und DVD&acute;s hat so manchen auf dem Weg zum Nichtraucher geholfen (findest du am Ende meines Artikels)</p>
<p>Vielen Dank f&uuml;rs Lesen meines Artikels&#8230; und viel Erfolg beim Aufh&ouml;ren.</p>
<p>Wenn Du noch eine Extramotivation zum Aufh&ouml;ren ben&ouml;tigst lege ich dir meinen Artikel <a href="http://www.der-pflege-blog.de/?p=725">COPD &#8211; wenn die Lunge nicht mitspielt </a>ans Herz.</p>
<p><span style="font-size: 9px;">Hier auch noch Buchempfehlungen:</span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442136644?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442136644">Endlich Nichtraucher!: Der einfachste Weg, mit dem Rauchen Schlu&szlig; zu machen</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3442136644" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Allen Carr</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442170125?ie=UTF8&amp;tag=derpflegeblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442170125">Das gro&szlig;e Allen-Carr-Nichtraucher-Buch: Zwei B&uuml;cher in einem Band &#8211; Endlich Nichtraucher! &#8211; F&uuml;r immer Nichtraucher!</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derpflegeblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3442170125" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /> von Allen Carr</p>
<p><span style="font-size: 9px;">Hier auch noch ein paar DVD Empfehlungen:</span></p>
<p><iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B000LC46P2&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px;"></iframe> <iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derpflegeblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B000H5U57Q&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width: 120px; height: 240px;"></iframe></p>
<div id="crp_related"><h3>&#196;hnliche Beitr&#228;ge:</h3><ul><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/06/725/" rel="bookmark" class="crp_title">COPD &#8211; wenn die Lunge nicht mehr mitspielt !</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/fusreflexzonenmassage-die-fussohlenmassage-und-ihre-wirkungsweise/" rel="bookmark" class="crp_title">Fu&#223;reflexzonenmassage &#8211; Die Fu&#223;sohlenmassage und ihre Wirkungsweise</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/23/alkoholismus-die-volkssucht-bist-du-auch-ein-alkoholiker/" rel="bookmark" class="crp_title">Alkoholismus &#8211; Die Volkssucht &#8211; Sind wir nicht alle Alkoholiker ?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/09/04/burnout-syndrom-wenn-es-einfach-nicht-mehr-weitergeht/" rel="bookmark" class="crp_title">Burnout Syndrom &#8211; wenn es einfach nicht mehr weitergeht !?</a></li><li><a href="http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/10/schlafstorungen-die-mudigkeit-kennt-keine-grenzen/" rel="bookmark" class="crp_title">Schlafst&#246;rungen &#8211; die M&#252;digkeit kennt keine Grenzen</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-pflege-blog.de/2010/07/18/rauchen-aufhoren-bist-du-auch-dem-blauen-dunst-verfallen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

