Borderline Syndrom – Das Spiel mit dem Feuer
Wenn in der Psychiatrie über ein Borderline-Syndrom gesprochen wird, kommen meist Menschen mit solchen Verletzungen zu einer Aufnahme… 
Erfahrene Mitarbeiter aus der Psychiatrie ob Pflegepersonal oder Ärzte würden die gezeigte Selbstverletzung bereits als "ordentlich" und ernst zu nehmende ansehen, wissen jedoch aber auch das ein Borderline-Syndrom noch viel schlimmere Selbstverletzungen durch Handlungen des Betroffenen möglich machen. Ja sie haben richtig gelesen, die Menschen fügen sich selber mit scharfen Gegenständen diese Schnittwunden zu…
Inhaltsverzeichnis
1. Symptome eines Borderline-Syndrom
2. Warum Spiel mit dem Feuer ?
3. Ursachen für ein Borderline-Syndrom
3.1. Umweltfaktoren für ein Borderline-Syndrom
3.2. Zahlen und Annahmen zu den Ursachen für ein Borderline-Syndrom
3.3. Geschichtliche Aspekte des Borderline Syndrom
3.4. Die fünf wichtigsten Faktoren im Zusammenhang mit Borderline
4. Welches sind derzeit gängisten Therapien ?
Doch beginnen wir mal das Borderline-Syndrom von vorne zu betrachten.
Was bedeutet eigentlich diese Bezeichnung ?
Borderline (englisch) heißt übersetzt Grenzlinie und ein Syndrom bezeichnet einige typische Symptome die für eine Erkrankung zu treffen müssen. Grenzlinie ? … Symptome ? Schauen wir uns die Symptome doch als erstes Mal an:
1. Symptome eines Borderline-Syndrom
- Selbst verletzende Handlungen / Selbstmorddrohungen / Selbstmordversuche
- ein gestörtes / verzerrtes oder instabiles Selbstbild
- selbst schädigendes Verhalten in Form von Fressanfällen, rücksichtsloses Auto fahren, Sexualität, Substanzmißbrauch (legale und illegale Drogen), hohe Verschuldung (Geld ausgeben), Ladendiebstahl etc.
- instabile ausgeprägte Stimmungsschwankungen von Euphorie, Ärger, Angst so wie auch Reizbarkeit
- häufige Wutausbrüche ( Unfähigkeit Wut zu kontrollieren) bis hin zu Prügeleien
- fortlaufendes Gefühl der Wertlosigkeit ("Leere")
- zwischenmenschliche Beziehungen werden als gut oder schlecht angesehen ein "zwischen drin" ist nicht mehr vorhanden man spricht auch von Überidealisierung und Abwertung
- ein fortlaufend bestehendes Gefühl nicht allein sein zu wollen bzw. fortlaufende "Verlassensängste" und der ständige Kampf mit allen Mitteln Aufmerksamkeit zu erlangen
- dissoziative Zustände ( Hypnose / Trance ähnlich Zustände die durch den Betroffenen durch Autostimulation erreicht werden) mit meist lebensgefährlichen selbst verletzenden Handeln
Bei selbst verstümmelnden Verletzungen jeglicher Art ist immer erst einmal von einer Gefahr einer Wiederholung auszugehen, was bedeutet das einmal eine Hemmschwelle (Borderline: Grenzlinie) überschritten wurden ist und die / der Betroffene unbedingt in psychiatrische Behandlung gehört. Über die Art der Behandlung ob ambulant oder stationär entscheidet die behandelnde Einrichtung. Die Erkrankung wird übergeordnet in der Psychiatrie als Persönlichkeitsstörung angesehen. Ein Borderline Syndrom ist somit das Spiel mit dem Feuer ?!
2. Warum Spiel mit dem Feuer ?
Zumeist werden bei Borderline Erkrankten am Anfang Schnitte an den Unterarmen zumeist an der Innenseite festgestellt. Diese sind häufig erst einmal oberflächlich. Je länger dieses selbst verstümmelnde Verhalten anhält, desto tiefer werden die Schnitte so wie auch die Schnittstellen. Dabei können selbstverständlich auch lebensgefährliche Verletzungen entstehen, wenn im Arm befindliche Gefässe durchtrennt werden oder "unsaubere" Gegenstände zum schneiden verwendet werden. Die Gefahr sehr viel Blut zu verlieren und / oder eine Sepsis (Blutvergiftung) zu erwerben ist erhöht und kann selbstverständlich auch tödlich enden.
Auf alle Symptome eingehen zu wollen ist utopisch und stellt im Alltag in der Psychiatrie gewisse Erfahrungswerte im Umgang mit Erkrankten voraus. Oft wird von Kolleginnen und Kollegen das "Spalten" beschrieben z. B. die Aufteilung der Mitarbeiter eines Pflegeteams in gut und böse. Dabei werden bestimmte Personen bevorzugt als Ansprechpartner gewählt (zumeist die Personen die besonders einfühlsam und viel Zeit in den Betroffenen investieren) und Mitarbeiter die mit Unverständnis auf z. B. das selbst verletzende Verhalten reagieren werden vermehrt ignoriert oder sogar als schlecht / böse abgestempelt. Hier auch ein guter Bericht über Borderline (Teil 1) auf youtube:
Der Videobeitrag geht über 10 Teile und stammt aus einer Fernsehreportage, die ich persönlich als ganz gut empfunden habe. Die restlichen Teile findet ihr dann bei youtube…
3. Ursachen für ein Borderline-Syndrom
Wie bereits beschrieben gehen wir bei einem Borderline-Syndrom von einer Persönlichkeitsstörung aus. Bei jeder Störung gibt es jedoch aber auch einige gesunde Anteile der Persönlichkeit, die einen Betroffenen genauso wie seine kranken Anteile ausmachen. Die Entwicklung der persönlichen Merkmale und deren Störung eines Menschen beginnen nach neuesten wissenschaftlichen Studien bereits im Mutterleib.
Dabei spielen bei einer Entwicklung eines Menschen sowohl genetische als auch erfahrungsbedingte Faktoren eine Rolle. Im Rahmen von Erfahrungen und deren Aufnahme und Verwertung im Gesamtleben verbleibt die Verarbeitung jener Informationen als wichtigster Bestandteil jedes Individuum.
Bei einem Borderline-Syndrom geht die aktuelle Forschung davon aus, das belastende Ereignisse z. B. traumatische Erfahrungen wie sexueller Mißbrauch, Gewalt, etc. maßgeblich zu dieser psychiatrischen Erkrankung führen. Weiterhin leidet die / der Betroffene sein Leben lang an dieser Gefühlserfahrung. Dabei empfindet sie / er seine Umwelt und sich selber als fortlaufende Belastung.
Dennoch muss hier erwähnt werden, das die Wissenschaft bezogen auf das Borderline-Syndrom noch am Anfang steht, insbesondere die Wechselwirkung zwischen Genetik und Erfahrung bereitet hierbei das größte Problem Betroffenen adäquat helfen zu können.
Die Faktoren nochmal im Überblick
Umweltfaktoren - z. B. Traumata
Genetische Faktoren - der Antrieb bzw. auch als Temperament bezeichnet
Wechselwirkung zwischen beiden genannten Faktoren
Zusammenfassend, bevor ich zu Einzelheiten der Faktoren komme, kann also folgendes festgestellt werden: Wenn ein Mensch in seinem Leben ein oder mehrere Traumata erfahren musste und er genetische Faktoren so wie auch ein entsprechendes Temperament besitzt, welches eine Borderline-Erkrankung begünstigt, ist es möglich das er eine solche Persönlichkeitsstörung erwerben kann. Die Betonung liegt auf möglich.
3.1. Umweltfaktoren für ein Borderline-Syndrom
Es gibt 3 Typen von Umweltfaktoren:
Typ 1
Traumatische Kindheitserfahrungen – Trennung und Scheidung der Eltern wobei die Erwachsenen ihrem Kind keine Einfühlsamkeit entgegnen können bezogen auf seine empfundene / einwirkene Trennungsbelastung.
Typ 2
Verbale und emotianale Mißhandlungen – Die / der Betroffene wurden fortlaufend vernachlässigt. Auch ständige und fortlaufende Beschimpfung und Entwertung (Runtermachen) so wie auch eine psychiatrische Erkrankung der Eltern sind mögliche Ursache.
Typ 3
Physiologische Mißhandlung – hierzu gehört der sexuelle Mißbrauch oder Gewalt in der Kindheit. Jedoch auch die fortlaufende psychiatrische Erkrankung der Eltern oder Drogenprobleme können traumatischen Eindruck auf die / den Betroffenen haben. Es herrscht völliges Desinteresse / Gleichgültigkeit bezogen auf den Betroffenen und seiner Opferrolle.
Insgesamt ist festzustellen, das Borderline Erkrankte eine "schwere Kindheit" in ihrem Leben erfahren mussten und meist Opfer von Mißhandlung oder Mißbrauch geworden sind. Weiterhin ist es auch die schlüssigste Erklärung für eine solch tiefgreifende Störung der psychischen Befindlichkeit eines Menschen, die einen bleibenden Schaden bzw. Wunden in ihm hinterlassen.
3.2. Zahlen und Annahmen zu den Ursachen für ein Borderline-Syndrom
- ca. 85 % aller Borderline-Erkrankten berichten von einer emotionalen Vernachlässigung in ihrer Kindheit
- nahe zu 75 % geben an sexuell mißbraucht wurden zu sein
- etwa 50 % geben an körperliche Gewalt erfahren zu haben
- bei 50 % aller sexuell Mißbrauchten wurde das Trauma durch ein Mitglied der Familie vollzogen über Monate / Jahre
- Frauen gaben an ihre traumatischen Erfahrungen meist vor dem 12. Lebensjahr gemacht zu haben
3.3 Geschichtliche Aspekte des Borderline Syndrom
Borderline wurde erstmalig von einem englischen Arzt (Thomas Sydenham) bereits im 17. Jahrhundert umschrieben. Dabei erwähnte er bereits den hohen Leidensdruck unter denen die Betroffenen leiden müssen vor allen Dingen die gesteigerten Wutattacken so wie auch die empfundene Angst. Die Begrifflichkeit "borderline" an sich stammt von Adolph Stern, einem amerikanischen Psychoanalytiker der die Störung als Wechselzustand zwischen Psychose und Neurose umschreibt. Durch die Vielfältigkeit der auftretenden Symptome ist es bis heute recht schwierig eine Diagnose eines Borderline Syndroms mit Gewissheit zu stellen. Aufgrund dieser Tatsache zählt das Borderline-Syndrom heute zu den Persönlichkeitsstörungen so wie auch Manie, Depression als psychiatrische Erkrankungsbilder z. B. dazu zählen.
3.4 Die fünf wichtigsten Faktoren im Zusammenhang mit Borderline
3.4.1. Früh bereits in der Kindheit erworbene Störungen
Störungen dieser Art sind grundlegend Ursache für ein Borderline Syndrom. Folgende Störungen sind gemeint:
- Unterdrückte Gefühle und Gedanken – z. B. bei Jungen "Du darfst nicht weinen…"
- Bindungsstörungen – z. B. Eltern die ihre Kinder nicht in den Arm nehmen können (somit nicht körperlich ihre Liebe und Zuneigung ausdrücken können)
- Gestörte Individualität – das Kind muss Vorstellungen seiner Eltern erfüllen so z.B. Modell werden oder Klavier spielen etc.
- Invalidierende Umgebung – Kinder bekommen fortlaufend das Gefühl von ihren Eltern vermittelt das sie Ihnen gleichgültig sind. Sie werden weder ernst genommen noch wird das Kind einfühlsam behandelt. Vielmehr werden jene Kinder ausgelacht und bekommen oft das Gefühl vermittelt unerwünscht oder falsch zu sein. Als Folge müssen Kinder immer extremere Reaktionen zeigen um aus sich aufmerksam zu machen (z.B. sich in die Arme ritzen).
3.4.2. Die genetische Veranlagung zum Borderline-Syndrom
Hierbei geht es um die Vererbung einer Veranlagung der Eltern auf ihre Kinder. Dabei geht man davon aus das es ein sogenanntes Borderline-Gen gibt welches jedoch bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Jedoch können z. B. bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie die emotionale Instabilität oder die Impulsivität die maßgeblich Symptome einer Borderline-Erkrankung sein können vererbt werden. Auch eine Vererbung einer Suchterkrankung wird als sogenannte genetische Disposition vermutet.
Da die Vererbung an sich eine Veranlagung nicht ausreichend belegt, gehen die Erfahrungswerte dahingehend weiter das zumindest ein Temperament genetisch vererbt wird. Folgende Grundtypen wurden bisher festgelegt:
- hyperthym – besonders lebhaft, überschwenglich
- depressiv – im Antrieb stark vermindert
- reizbar – explosiv (erklärt denke ich von selbst)
- zyklothym – launisch, explosiv, reizbar Gefühle werden auf extreme Art ausgedrückt
Der häufigste Typ im Rahmen eines Borderline-Syndroms scheint zyklothym zu sein.
3.4.3. Das gestörte Verhältnis zu den Eltern
Beinahe jeder Betroffene berichtet davon zu einem Elternteil oder sogar zu beiden ein gestörtes Verhältnis zu haben. Oft wird angegeben das es ständig Streit, Kritik und Chaos gab in der Kindheit und das eine schlechte Erziehung in der Kindheit erfahren wurde. Insbesondere ist das Verhältnis meist zur Mutter gestört und es besteht eine große Distanz zu ihr. Auch der Erziehungsstil der meist in irgendeiner Weise zu extrem ausfällt so z. B. das Kind jeden Tag verhätschelt wird oder im Gegensatz dazu gar keine Hilfe erfährt, ist maßgeblich als Ursache festgestellt wurden.
3.4.4. Scheidung oder Trennung – Verlust einer elterlichen Bezugsperson
60 % aller Borderline Erkrankten geben an ein Elternteil verloren zu haben (z.B. plötzlicher Tod, abgehauen, etc.) oder eine Scheidung beider Parteien miterlebt zu haben. Meist geschah dies in den ersten Jahren ihrer Kindheit. Der dauerhafte Zustand einer Trennung / Scheidung unterscheidet nach statitsischen Erhebungen die Ursache eines Erwerbs des Borderline Syndrom von anderen psychiatrischen Erkrankungen so z.B. einer Psychose.
Ein Bericht über Psychose findest du auch hier im Blog: Psychose – Mann, ist das irre…
3.4.5. Der körperliche, seelische oder sexuelle Mißbrauch
Mit Mißbrauch ist die Handlung eines Überlegenden gegenüber seinem Opfer gemeint die dem Betroffenen mit seiner Handlung einen dauerhaften seelischen Schaden zufügen. Z. B. ein Mann einer Frau, eine Mutter oder ihrem / seinem Kind,usw. .
- Der körperliche Mißbauch – es geht um Gewalt in Form von Faustschlägen, Tritten , Bissen, mit Messern oder anderen Gegenständen etc.
- Der sexuelle Mißbrauch - der Zwang sexuelle Handlungen gegen den Willen des Bertroffenen durchführen zu müssen. Z. B. der erzwungene Geschlechtsverkehr ( Vergewaltigung), das Einführen von Gegenstädnen, Berührungen, Küssen, Folter, etc.
- Der seelische Mißbrauch – es geht um den bewussten Entzug von Liebe, häufiges alleine lassen, ständiges Verspotten, Einsperren, Gleichgültigkeit etc.
SOLLTEN SIE OPFER EINES MISSBRAUCH in eben gelesener Form sein, wenden Sie sich bitte an eine Vetrauensperson oder gehen sie direkt zur Polizei, Jugendamt oder zu einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.
Hier noch ein paar links zur Hilfe:
http://www.polizei-beratung.de/rat_hilfe/opferinfo/opferhilfe/
http://www.weisser-ring.de/internet/index.html
Und vergessen Sie niemals, SIE TRAGEN KEINE SCHULD FÜR DAS WAS SIE ERLEBT HABEN, egal was ihnen angetan wurden ist.
4. Welches sind derzeit gängisten Therapien ?
4.1. Die Dialektisch Behaviorale Therapie (kurz:DBT)
Die von M. Linehan entwickelte Therapie (in den 90er Jahren) war damals speziell für immer wieder suizid gefährdete Borderline-Erkrankte entwickelt wurden. Sie leitete sich von der kognitiven Verhaltenstherapie ab und verblieb im Verlauf der Behandlung immer wieder anpassbar und somit flexibel.
Dabei liegt das Hauptaugenemerk der dialektisch behavioralen Therapie im Erkennen der Problematik, der Recherche von Auslösern der Krankheit und der direkten Konfrontation mit dem Schwarz-Weiss Denken des Betroffenen. Dies geschieht sowohl in Einzel- als auch in Gruppensitzungen bzw. Geprächen. Das DBT Programm ist in folgende sogenannte Module (Themenschwerpunkte) unterteilt:
Achtsamtkeit, Bewusster Umgang mit Gefühlen, Selbstwert, Stresstoleranz, Zwischenmenschliche Fertigkeiten
Hierzu auch folgender link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dialektisch-Behaviorale_Therapie
4.2. Die Psychotherapie in verschiedener Form
4.3. Die handlungsorientierten Verfahren
Im Rahmen der Behaviorismustheorie (also wie verhält der Mensch sich bei bestimmten Reizen) werden auslösende Faktoren erkannt und weiterführend mit Verhaltenstherapie bearbeitet. Es geht um das Erkennen von bestimmten Abläufen die zu einer Borderline-Attacke (z.B. selbstverletzendem Verhalten) führen können. Es werden Handlungabläufe immer wieder besprochen und reflektiert.
4.4. Die Verhaltenstherapie
In der Verhaltenstherapie geht es darum, heraus zu bekommen welche Auslöser für das Fehlverhalten eines Borderline Erkrankten bestehen. Weiterhin soll in Einzel- und Gruppensitzungen falsches Verhalten vor Augen geführt werden und durch richtiges (meist (wieder) neu erlerntes im Rahmen der Therapie) Verhalten ersetzt werden. Dies geschieht z. B. mit Rollenspielen, Einstudieren von Lösungen, Konfrontation mit Ängsten oder auch durch eine Desensibilisierung.
4.5. Für Krisenzeiten: Der Notfallplan bei zu großem Druck
Im Rahmen einer Borderline Erkrankung kommt es häufig dazu das der Betroffene einen Druck verspürt sich selber schädigen zu wollen. Hierbei sollte ein(e) Betroffene(r) immer wieder ein Notfallkonzept anwenden welches im Rahmen einer Therapie für sich erarbeitet hat.
Zum Druckabbau und mehr Körpergefühl wiederherzustellen:
Sauere od. scharfe Bonbons, Pfefferminzöl (ein paar Tropfen auf Handrücken z. B. Vorsicht nicht in den Augen vereiben),Chilli(Vorsicht Augen !), eine harte Bürste, Kieselsteine (bei Bedarf in Schuh legen), Kaugummis, Knetball, Brause -tabltetten/ -pulver, Gummi für das Handgelenk, Coolpack (Erfrierungsgefahr ! lokale Hautpartien), extra scharfer Senf
Hier noch ein paar Ablenkungsideen:
Mp3-Player mit Lieblings- oder Entspannungsmusik, Telefonnummern von Freunden, Stofftier, Parfüm, Schokolade(in Maßen), Duschen, Eincremen, Fotos, Rätsel, TV, etc.
Die Borderline Referenz schlecht hin im Netz findet ihr unter folgendem link:
http://www.borderline-borderliner.de/
Vielen Dank fürs Lesen…
Büchermepfehlungen:
Ich hasse dich – verlass mich nicht: Die schwarzweiße Welt der Borderline-Persönlichkeit von Dr. Jerold J.Kreisman
Zerrissen zwischen Extremen: Leben mit einer Borderline-Störung – Hilfe für Betroffene und Angehörige von Dr. Jerold J. Kreisman
DVD Empfehlungen:














[...] http://www.der-pflege-blog.de/2010/08/01/borderline-syndrom-das-spiel-mit-dem-feuer/ Borderline (englisch) heißt übersetzt Grenzlinie und ein Syndrom bezeichnet einige typische Symptome die für eine Erkrankung zu treffen müssen. Grenzlinie ? … Symptome ? Schauen wir uns die Symptome doch als erstes Mal an: … [...]
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Hallo. Ich wollte an dieser Stelle mal mein Lob für den/die Betreiber der Seite aussprechen. Sehr gut gemacht und tolle Texte. Weiter so!
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das ist wohl das letzte, man klickt nach einer Suche bei Google einen Link über Borderline an und ohne in irgendeiner Weise vorgewarnt zu sein, wird man mit einem Foto von solchen Schnittverletzungen konfrontiert! Mal davon abgesehen, dass sowas vielleicht nicht jeder sehen will, schon mal davon gehört, dass bei einigen an Borderline erkrankten sowas auch als “Trigger” wirken könnte ?!?!????
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ersteinmal vielen dank für den ausführlichen beitrag!
ich finde ihn sehr informativ!
@anna
wer sich triggern will, der findet immer etwas!
ich denke, dass es deutlich schlimmere bilder im internet frei verfügbar gibt.
allen recht machen kann man es eh nicht.
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Einfach nur erschreckend, was Menschen mit sich machen. Guter Artikel. Danke!
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großes lob an die seite. ich hab selber borderline und finde es sehr informativ und es stimmt, es gibt heftigere bilder
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