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Alkoholismus – Die Volkssucht – Sind wir nicht alle Alkoholiker ?

Die Sucht nach Alkohol ist mit einer der am meist verharmlosten Abhängigkeitserkrankungen auf der ganzen Welt. Wer trinkt nicht schon Mal gern ein Glas Bier oder Wein ?! Nach dem Essen darf es auch mal ein Absacker meist irgendein Schnaps sein. Ach ja und die leckeren "mon cheri" essen wir ja alle gern. Ja so ein "mon cheri" (eine Praline mit Alkohol und Kirsche wer sie nicht kennt…) bedeutet für Betroffene, also einen Alkoholiker, tatsächlich eine Rückfallgefahr. Nun verbleibt die entscheidene Frage: Wann beginnt der Genuss von Alkohol zur Sucht zu werden ? 

Dies ist ein typisches Foto von einem Menschen der mit Sicherheit Alkoholiker ist und dringend eine Therapie benötigen würde.

Wenn es so weit gekommen ist, das dein Alltag nicht mehr ohne den Konsum von Alkohol stattfindet, solltest Du dir ernsthaft Gedanken machen ob du nicht einen Entzug in Betracht ziehen solltest. Auch die notwendigen Änderungen deines Alltagslebens solltest Du dann unbedingt in Angriff nehmen. Doch nun trinkt beinahe jeder ( allein in Deutschland dem Land des Bier und Schnaps ) immer wieder Alkohol in unterschiedlichster Form und Menge.  Wenn es zu spät ist, erfahren Alkoholiker eigentlich immer einen sozialen Abstieg und eine Isolation aus der Gesellschaft.

Inhaltsverzeichnis

1. Doch wann ist der Konsum wirklich bedenklich ? Wann solltest Du merken das es ernst wird ?

1.1. Alkoholismus – Der Anfang vom Ende deines bisherigen Lebens

1.2. Die kritische Phase deines Alkoholiker Daseins

1.3. Oh je ! Jetzt bist Du bereits chronischer Alkoholiker

2. Die genetische Disposition (Vererbung)

2.1. Der Alkohol verändert den Stoffwechsel des Gehirn´s

3. Psychische Ursachen für den Mißbrauch von Alkohol

4. Die 5 Typen Alkoholiker nach Elvin Morton Jellinek

5. Warum ist Alkoholismus eine Volkssucht ?

 

1. Doch wann ist der Konsum wirklich bedenklich ? Wann solltest Du merken das es ernst wird ?

Um zu erkennen wann Menschen ein Alkoholproblem haben, wird die Sucht in Phasen eingeteilt. Am besten erkennst Du dein Problem so früh wie möglich selbst oder reagierst auf Hinweise von Angehörigen, Freunden oder Bekannten die sich Sorgen um dich und dein Wohlergehen machen. Der Konsum von Alkohol im übrigen ist jederzeit bedenklich und sollte sich nicht an gesellschaftlich anerkannten Maßstäben richten. Vielmehr bist Du selber gefragt ob und wieviel Alkohol in deinem Leben notwendig sind ?!
Ein Alkoholproblem an Mengen und Maßeinheiten festzumachen ist wirklich schwierig jedoch habe ich versucht exemplarisch mal ein paar Angaben gemacht zur Orientierung für "Mengenfreaks". Vielleicht helfen Dir auch nun folgenden Phasenumschreibungen weiter um dein Alkoholproblem zu erkennen:
 

1.1. Alkoholismus – Der Anfang vom Ende deines bisherigen Lebens

Bevor Du selber merkst das Du ein Problem mit deinem Konsum hast, merken eigentlich alle anderen das dein eigener Konsum zu viel für dich ist. Dennoch wird es dir zunächst keiner sagen, da Alkohol im Grunde häufig in der Gesellschaft verzerrt dargestellt ist und mit dem "Trinken" an sich eigentlich Spaß und gute Laune verbunden wird ( "die Werbung für Alkohol zeigt diese Gegebenheit jeden Tag aufs neue !!!"). Vielmehr ist gerade die enthemmende Wirkung von Alkohol sehr wünschenswert, da Du dadurch oftmals Entspannung und Freude empfindest. Eine Gefahrenlage für eine Abhängigkeit bleibt dabei meist unerkannt, da es Dir immer wieder gelingt auch Verwandten und sogar besten Freunden zu erklären das Du alles im Griff hast und jeder Zeit auf den Alkohol verzichten kannst. Da sie dich nicht verletzten wollen und auch gerne Mal einen mit Dir trinken wird keiner auf Idee kommen dir dein Problem zu offenbaren. Aber gerade in dieser Phase sind die Erfolgsaussichten am größten für dich eben kein Alkoholiker zu werden.
( um eine Maßeinheit zu nennen reden wir in dieser Phase von mindestens 2 – 3 Mal die Woche z. B. mehrere Gläser Bier + kleinere Schnäpse )
 

1.2. Die kritische Phase deines Alkoholiker Daseins

Die Anfangsphase hält schon seit mehreren Monaten an. Der Mensch ist ein "Gewohnheitstier" leider…  was bedeutet das Du und dein Körper sich an den ständigen Verzehr von Alkohol adaptiert hast und deinen Alltag bereits auf diese schlechte "Gewohnheit" umgestellt hast. Eigentlich kommst Du ganz gut zurecht und Probleme werden häufig mit Alkohol betäubt und dann nicht ganz nüchtern besprochen. Mittlerweile trauen sich Mitmenschen (Angehörige, Freunde, Bekannte) Dir zu sagen das Ihnen dein übertriebener Konsum aufgefallen ist, was Du jedoch geschickt weisst zu verharmlosen. Du machst ja schließlich Trinkpausen, was Dir selber weiterhin die Illusion vermittelt alles im Griff zu haben. Dein Konsum hat bei Gelegenheiten z.B. beim Besuch einer Disco schon häufiger dazu geführt das Du eine Alkoholvergiftung hattest. So eine Vergiftung bedeutet das Du dich übergeben musstest und auch schon sogenannte Black out – Situationen hattest ( Phasen von denen Du selber keine Kenntnis mehr hast ), was jedoch nicht dazu bewegt hat am nächsten Tag nicht wieder feiern zu gehen und die "Tassen" hoch zu heben. Die Erfolgsaussichten mit dem falschen Lebenswandel aufzuhören sind immer noch gut, also unternehme endlich was.
( um auch hier eine Maßeinheit angeben zu wollen, reden wir hier von beinahe täglichen Konsum und das Trinken von mehr als z. B. 10 Flaschen Bier und / oder 1 Flasche Schnaps bereitet Dir keine Probleme )
 

1.3. Oh je ! Jetzt bist Du bereits chronischer Alkoholiker

Du trinkst täglich Alkohol. Bereits zum Frühstück gibt es einen Schnaps. Gesundheitliche Probleme haben sich eingestellt. Du spürst z. B. wenn Du keinen Alkohol trinkst eine innere Unruhe. Wenn du auf deine Arme schaust gelingt es Dir nicht sie ruhig zu halten. Du hast schon mehrfach deine Unterwäsche nass und schmutzig gemacht und weisst gar nicht mehr wann das passiert ist. Bei Trinkgelagen bist Du schon mehrfach aggressiv aufgefallen und / oder Du bist bereits von der Polizei vom Platz verwiesen wurden. Igitt schon wieder Kotze auf dem T-Shirt !?! Freunde, was für Freunde die Spielverderber haben sich von Dir abgewendet… Es ist das aufgetreten was ich bereits zu Anfang des Artikels erwähnte. Du bist isoliert… Du stehst kurz davor obdachlos zu werden oder in eine andere Einrichtung eingewiesen zu werden z. B. in die Ausnüchterungszelle oder in die Psychiatrie (geschlossene Station) auf Grund deiner nicht mehr vorhandenen Gesellschaftstauglichkeit. Dennoch ist es immer noch nicht zu spät. Eine Therapie kann jetzt immer noch dein Leben retten.     

Alkoholsucht – Ursachenforschung

2. Die genetische Disposition (Vererbung)

Es gibt mehrere Forschungen die belegen das es regelrechte Alkoholikerfamilien gibt. Dabei ist
aufgefallen das insbesondere Endorphinspiegel, Serotoninhaushalt und auch der zum Abbau von Alkohol in der Leber befindliche Stoff Salsolinol wichtige Komponenten für eine Suchtentstehung darstellen können. So z.B. ist der Salsonlinolspiegel bei vielen asiatisch und jüdisch stämmigen Menschen geringer vorhanden, was zur Folge hat das jene nicht sehr viel Alkohol vertragen ohne Vergiftungserscheinungen vom Konsum zu erleiden.
Insbesondere wenn Eltern ihren Kindern bereits vorleben, das der Konsum von Alkohol zum Alltag dazu gehört, vererben sie praktisch die Affinität zum Suchtstoff.
Die Amygdala (der Kern des emotionalen Zentrum des Gehirns) ist bei Jugendlichen mit alkoholabhängigen Eltern weniger aktiv, was zur Folge hat das diese Personengruppe ein erhöhtes Risiko zum exzessiven Trinken vorweist.
 

2.1. Der Alkohol verändert den Stoffwechsel des Gehirn´s

Hierbei gibt es zwei grundlegende Theorien:

Der Konsum von Alkohol soll die Stresshormone senken

Der Alkoholspiegel sinkt die Unruhe steigt. Was passiert in deinem Körper ?
Dein Noradrenalinspiegel und ACTH (Adrenokortikotropes Hormon)-Spiegel sind erhöht. Das verursacht den Stress / die Unruhe.
Weiter geht es mit dem Glutamatspiegel der deine Nervenzellen im gesamten Körper überreizt bedeutet noch mehr Unruhe und Stress. Nun reagiert eigentlich dein Körper eigentlich damit Gamma-Aminonbuttersäure (kurz: GABA) zu produzieren als Puffer für die bereits genannten Hormone, was jedoch durch den dauerhaften Konsum von Alkohol nicht mehr so ganz funktioniert. Schlecht der GABA-Spiegel ist praktisch dein natürliches Beruhigungsmittel, was nun nicht mehr für ausreichende Ergebnisse sorgen kann. Dadurch bedingt wird dann eine Entzugsbehandlung mit Medikamentenunterstützung (z.B. die Gabe von Diazepam und Distraneurin) unabdingbar, da die Rückfallgefahr steigt aufgrund des Bedürfnis nach Beruhigung bedeutet Du musst zwangsläufig Alkohol trinken, um ruhig zu werden.

Durch den Alkohol willst Du positive Gefühle herstellen

Funktioniert auch tatsächlich kurzfristig immer wieder, den durch das Trinken von Alkohol werden Serotonin, Dopamin und Opoidpeptide gesteigert produziert. Bei langfristigem Alkoholkonsum sinkt die Gesamtmenge der Produktion jedoch und irrtümlich denkt der Abhängige das er durch den weiteren Konsum wieder angenehme Erfahrungen mit dem Trinken bewirken kann.

3. Psychische Ursachen für den Mißbrauch von Alkohol

Menschen die eine genetische Disposition für eine Alkoholsucht haben, werden im Grunde deswegen nicht abhängig. Die vorherrschenden Gründe für eine Suchterkrankung liegen in psychischen Faktoren. Insbesondere sind Bewältigungsstrategien von Problemen von jeglichen Lebensphasen für eine Suchterkrankung insbesondere für den Alkoholismus entscheidend. Vor allen Dingen sind Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, affekt gestörte Menschen oder auch impulsive Persönlichkeiten besonders gefährdet abhängig zu werden.
Alkohol wird hierbei auch als Selbstmedikation eingesetzt so wie auch andere Drogen, bevor eine Therapie in Betracht gezogen wird.
Auch Betroffene mit niedrigen Selbstwertgefühlen z. B. Menschen mit sozialen Ängsten und Hemmungen nutzen die enthemmende Wirkung des Alkohol´s, um sich freier bewegen zu können. Der Alkohol löst diese Blockaden und stärkt das Ego des Konsumenten.
Eine geringe Frustationtoleranz (bedeutet die Fähigkeit zu haben Enttäuschungen ohne Aggressionen oder Depressionen zu verarbeiten) kann Ursache für ein erhöhtes Suchtpotential darstellen.
Menschen die unter fortlaufenden und schnellen Stimmungswechsel leiden (Affektstörung) werden häufig von ihren Gefühlen bestimmt, was häufig dazu führt auch zum Alkohol als Hilfsmittel zu greifen. Schlussendlich sind Alkoholiker auch immer  selbstentwertend und selbstzerstörerisch in ihren Äußerungen was sich auch auf ihr aktuelles Dasein wiederspiegelt. Rückfälle sind dadurch immer wieder vorprogrammiert.

4. Die 5 Typen Alkoholiker nach Elvin Morton Jellinek

Der aus New York stammende E. Jellinek (Biologe und Physiologe), der an der Stanford University in den U.S.A. eine Erkrankungsmodell nach Typen auf Basis von Statistiken erarbeitete, erfand ein Alkoholismusmodell, welches heute noch in der "Suchtarbeit" für Grundlagen für das Verständnis der Suchterkrankung von Behandlern sorgt. Hier sein Modell stichwortartig dargestellt.
    
Der Alpha Trinker – Der Konflikttrinker

  • es wird Alkohol getrunken um Stress, Frustration, Langeweile, Spannungen und Depressionen abzubauen
  • eine physische Abhängigkeit ist nur geringfügig ausgeprägt
  • Kontrolle über das "Trinken" an sich besteht noch ausreichend
  • ein Mißbrauch von Alkohol besteht bereits


Der Beta Trinker – Der Gelegenheitstrinker

  • es wird getrunken wenn bestimmte Umstände z. B. Geburtstage gefeiert werden, Party am Wochenende stattfindet, Firmenfeste stattfinden
  • der Verzehr ist exzessiv und findet in bestimmten Kreisen statt z. B. Schützenfest, Kegeln etc.
  • es liegen keine Abhängigkeitsmerkmale vor und auch kein Kontrollverlust

Der Gamma Trinker – Der süchtige Trinker

  • kompletter Kontrollverlust über den Konsum liegt vor
  • es wird getrunken bis kein Alkohol mehr vorhanden ist oder bis der Betroffene betrunken ist
  • zeitweiliges Einhalten von Abstinenzphasen täuscht dem Süchtigen vor die Kontrolle über den Konsum zu haben
  • Negativsymptomatik ist vorhanden: Körperliche und soziale Abhängigkeitsfolgen sind bereits vorhanden
  • eine bestehende psychische Abhängigkeit geht in eine körperliche Sucht über

Der Delta Trinker – Der Spiegeltrinker

  • wird auch Gewohnheitstrinker genannt muss ständig sicherstellen einen gewissen Alkoholspiegel zu halten um Entzugserscheinungen zu vermeiden
  • Kontrolle über den Zeitpunkt des "Trinkens" ist nicht mehr vorhanden, jedoch neigt dieser Trinker-Typ nicht zum exzessiven Konsum
  • eine körperliche Abhängigkeit besteht im jeden Fall, das akut Rauschgefühl ist selten oder gar nicht notwendig für den Süchtigen

Der Epsilon Trinker – Der episodische Trinker

  • wird auch Quartalstrinker genannt ; konsumiert wird in Perioden (größeren Zeitabständen Tage bis Monate) während der Zeit dazwischen wird entweder im normalen Ausmaß Alkohol konsumiert oder es besteht sogar eine zeitweilige Abstinenz
  • massive Alkoholexzesse stehen im Vordergrund
  • akute Rauschwirkung (Alkoholvergiftung) bis zum Koma werden erreicht
  • eine psyschiche Abhängigkeit ist Ursache für die Abhängigkeit

5. Warum ist Alkoholismus eine Volkssucht ?

In Deutschland gibt es ca. 2,5 – 3 Millionen Menschen die abhängig von Alkohol sind. Etwa die gleiche Menge an Menschen betreiben Alkoholmißbrauch. Was trinkt der Deutsche so im Jahr pro Person ?

  • 116 Liter Bier
  • 20 Liter Wein
  • 5,9 Liter Spirituosen
  • 3,7 Liter Schaumwein (z. B. Sekt, Prosecco)
  • damit liegt Deutschland auf Platz 2 der Alkoholstatistik international

Wieviel Menschen sterben an den Folgen von Alkohol und welchem Zusammenhang ?                                                                                                              

  • in etwa gibt es 16.000 Alkoholtote, was rund 2 % aller Todesfälle in einem Jahr sind
  • Menschen starben dabei durch Suizid oder tödliche Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluß
  • Männer sind wesentlich mehr betroffen als Frauen

Weitere Fakten (stichwortartig) ?

  • der Alkoholismus produziert mehr als 20 Milliarden Euro Ausgaben für z. B. auch für das Gesundheitssystem im Gegensatz dazu werden etwa 900 Millionen Euro für Werbung für Alkohol ausgegeben.
  • ca. 430000 Arbeitsunfälle entstehen durch den Verzehr von Alkohol auf der Arbeit
  • ca. 7 % aller Straftaten werden unter Alkoholeinfluß vollzogen
  • das Komasaufen (exzessive Trinken) verursacht beinahe jährlich 25000 – 32000 Tote und ist damit die dritthäufigste Todesursache in Deutschland
  • etwa 2300 Neugeborene sind vorgeschädigt durch den Konsum von Alkohol
  • ältere Menschen (ab 45 Jahre) sind mehr gefährdet durch z. B. erhöhte Verletzungsgefahr
  • Alkoholismus hat nichts mit Dummheit zu tun, bedeutet ein höherer IQ hilft nicht dabei abstinent zu bleiben
  • Die Abhängigkeit zu Alkohol verursacht mehr häusliche Gewalt und /oder löst auch mehr autoaggressives (Gewalt gegen sich selber) Verhalten aus


FAZIT:
Achte bitte auf dich und dein Umfeld und sollte es wirklich klare Anzeichen für eine Abhängigkeit geben, lass bitte nichts unversucht etwas dagegen zu unternehmen. Professionelle Anlaufstellen gibt es in jeder psychiatrischen Ambulanz in deiner Nähe oder z. B. bei den anonymen Alkoholikern. Warte nicht zu lange ab…

Lebensmotto sollte vor allen Dingen sein: Weniger ist mehr…!!!

Hier noch ein paar Bücherempfehlungen:

Jetzt ist es genug!: Leben ohne Alkohol von Viktor Sommer

Damit Alkohol nicht zur Sucht wird – kontrolliert trinken: 10 Schritte für einen bewussteren Umgang mit Alkohol von Joachim Körkel

Weitere sinvolle Empfehlungen:

 

 

Vielen Dank fürs Lesen des Artikels

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3 Kommentare zu „Alkoholismus – Die Volkssucht – Sind wir nicht alle Alkoholiker ?“

  • ich bin ein Alkoholiker, aber ich trinke nicht mehr.
    Da ich ein leben lang ein Alkoholiker bleibe, geht es nun darum, diese Alkoholfreiheit zu erhalten.
    Heute kann ich sagen, dass ich keinen Alkohol mehr brauche.

  • Hallo Karsten,

    vielen Dank erst einmal für deinen Kommentar und deine Offenheit. Alkoholiker zu sein und sich seiner Sucht bewusst zu werden ist das eine. Viele andere Abhängige sind sich leider nicht darüber im “Klaren” das sie Alkohol mißbrauchen. Ich hoffe das Du dein Alkoholproblem ein leben lang in Griff behalten wirst und weiterhin keinen Alkohol mehr brauchst um deine ganz persönlichen Probleme ertragen bzw. lösen zu können. Die wiedergewonnene Freiheit ist das wichtigste was zählt.
    Gruß Dennis

  • Hallo Admin! Erst mal Danke für den tollen Artikel. Und was du da oben in deinem Kommentar geschrieben hast ist sicher mit der wichtigste Punkt überhaupt. Man wächst ja mit Alkohol förmlich auf. Und dann kann das Trinkverhalten sich eben in gewissen Phasen des Lebens verändern ohne dass es einem wirklich auffällt. Und fällt es einem auf, lügt man sich sicher (erst einmal) auch selbst in die Tasche. Prophylaxe ist hier also extrem wichtig… sich selbst beobachten und reagieren BEVOR es zu spät ist (wobe es wohl nie zu spät ist. man muss einfach anfangen weniger zu trinken!)

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