Rauchen aufhören – bist Du auch dem blauen Dunst verfallen ?
Aus eigener Erfahrung (fast 10 Jahre Raucher Dasein) kann ich sagen: Das Rauchen aufzugeben war einer der größten Kämpfe mit mir selbst, die ich jemals geführt habe. Im Internet gibt es zahllose Angebote und Hilfsseiten, die einem helfen wollen von der Abhängigkeit los zu kommen. Viele Hilfsangebote zur Rauchentwöhnung sind hierbei auch nützlich. Dennoch schaffen es viele nicht mit dem Rauchen aufzuhören. Ich möchte mit meinem hier angefertigten Artikel eine Übersicht anfertigen, die vielleicht auch Dir dabei hilft den blauen Dunst loszuwerden…

Manchmal kann eine Ursachenforschung gut sein, um den Anfang für ein Nichtraucher-Dasein zu starten:
Aus welchen Gründen rauchen Menschen ?
Um alle Gründe zu erfassen würde dies sicherlich den Rahmen meines Artikels sprengen, doch zähle ich hier mal stichwortartig auf, welche Gründe mir und anderen Bekannten / Freunden eingefallen sind:" Gewohnheit, Geschmack ( weil einem die Zigarette schmeckt z. B. in Verbindung mit Kaffee ? ), Pause machen ( Raucher haben mehr Pause als Nichtraucher ), Entspannung, Stressabbau, Laster ( ein Laster im Leben muss man haben ? ), Schlank bleiben ( wer aufhört nimmt zu !?! ), Geselligkeit ( in Gesellschaft gemeinsam rauchen ), Genussmittel, gegen Langeweile, Angstbekämpfung, Ritual, in Verbindung mit Alkohol raucht man gerne und viele Gründe mehr…
Nun zähle ich die wichtigsten Gründe auf, warum ich persönlich mit dem Rauchen aufgehört habe ?
Gesundheitlichen Gründen: z. B. Treppen steigen und Atemnot, Leistungsfähigkeit ; Beziehung zu meiner Frau ( sie war vor mir Nichtraucher geworden ) ; für meine damals noch nicht geborene Tochter ; Vorbildfunktion ; aus Kostengründen ; Reduzierung des Mundgeruchs ; morgendliche Mundfäule + Auswurf ; gelbe Finger + Nägel ; Belästigung anderer Menschen mit meinem Rauchen …
Eine solche pro / contra Aufstellung ob nun im Kopf oder schriftlich in einem Rauchertagebuch ist äußerst sinnvoll, um den unbedingten Wunsch der Rauchentwöhnung Nachdruck zu verleihen und einen ANFANG zu setzten.
Ich möchte nun im einzelnen nochmals auf einige meiner wichtigsten Gründe detailliert eingehen, um Dir zu verdeutlichen warum ich unbedingt mit dem Rauchen aufhören wollte. Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich ca. 10 Jahre lang geraucht. Ich habe Jahre lang gerne geraucht und auch mit Genuss. Es fiel mir also sehr schwer damit aufzuhören. In den 10 Jahren habe ich ca. 15000 € inhaliert und in die Luft gepustet. Weiterhin habe ich mindestens 1000 Mitmenschen mit dem "Passivraucherprinzip" geschädigt. Ich habe ca. 40 Liter eklige gelbe Spuke an allen Tagen in 10 Jahren in ein Waschbecken aus meinen Atemwegen befördert. Diese Zahlen und Fakten sind zwar schön und gut, doch wusste ich auch während meines Raucherdaseins, das diese verdammte Abhängigkeit nicht gut für mich ist. Dennoch raucht man weiter und weiter…
Wie verlief das Aufhören bei mir ?
Also es reicht nicht aus sich gute Vorsätze zu machen. Rauchen ist eine ritualisierte Tätigkeit. Zigaretten sind überall und 24 Stunden am Tag erhältlich. Selbst der Anblick einer Raucherlunge in einem Behältnis mit Formalin ( im Rahmen der Krankenpflegeausbildung ) hat mich damals nur kurzzeitig ( ca. 2 Wochen ) dazu bewegt mit dem Rauchen aufzuhören. Um es kurz zu machen, der Konsum von Nikotin macht süchtig. Es geht also um eine Sucht. Die Nikotinsucht ist laut Experten genauso abhängig machend bzw. vergleichbar wie die Sucht nach Heroin oder Alkohol.
Da wie wir nun wissen das es sich um eine Sucht handelt, solltest Du dir die Mechanismen klar machen, die dich persönlich süchtig machen.
Ich habe damals begonnen, wie viele andere die mit Rauchen aufhören wollten, meinen Konsum bewusst zu reduzieren. Konkret bedeutete dies den täglichen Konsum von 20 Zigaretten auf 5 Stück zu reduzieren. Dies gelang mir innerhalb von mehreren Monaten ( ca. 4 Monaten ). Rückfälle in der täglichen Menge vollzog ich immer wieder und fand für mich persönlich immer wieder tausend Gründe dafür so z. B. das Rauchen in Gesellschaft anderer Raucher ( insbesondere beim Angebot einer Zigarette) um mehr Zigaretten pro Tag in die Luft "buffen" zu dürfen. Anfangs streubte ich mich dagegen das Rauchen einer Zigarette als Schwäche anzusehen, doch später kam die Selbsterkenntnis. Ich empfand das nicht Aufhören können immer wieder als persönliche mentale Schwäche und Niederlage… nicht nein sagen zu können… sich immer wieder selber zu "verarschen"… ( ach morgen rauch ich weniger). Diesen inneren Dialog kennt glaub ich jeder Mensch der eine Sucht loswerden möchte.
Nun gibt es viele Möglichkeiten die verdammten Zigaretten in die Tonne kloppen zu können. So z. B. gibt es viele Hilfsmittel und Behandlungen so z. B. Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis, Schnupftabak anstatt Zigarette, Akupunktur, Hypnose, Rauchertagebuch führen, Kräuterzigaretten ( aus der Apotheke ) und vieles mehr. Ich habe hierbei erfolgreich anstatt normaler Zigaretten die Kräuterzigaretten eine ganze Zeit lang geraucht ( die schmeckten übrigens recht komisch und verbreiteten einen Geruch als ob man "Cannabis" rauchen würde). Irgendwann konnte ich die Dinger nicht mehr sehen und dann begann meine rauchfreie Zeit. Ich für meinen Teil muss zugeben, das ich immer wieder vereinzelte Rückfälle hatte, bedeutet das ich gelegentlich ( alle paar Monate ) vereinzelt 1 – 3 Zigaretten bei Gelegenheit wie Vatertag oder Pokerabende mit meinen Freunden geraucht habe. Doch nun kann ich bilanzieren das ich seit einem 1 Jahr keine Zigarette mehr geraucht habe und auch nichts vermisse.
Ich denke das der Hauptbestandteil mit dem Rauchen aufhören zu können darin besteht sich selber davon immer wieder zu überzeugen, das es sinnvoll ist für einen persönlich. Insbesondere am Anfang das ritualisierte Rauchen zu reduzieren so z.B. nach dem Essen oder beim Kaffee trinken war für mich sehr hilfreich. Weiterhin sollte man gerade auf die Momente gefasst sein, die ein Rückfallgefahr für einen selber bedeuten. Mental schwach zu sein ist in Ordnung, doch sein ganzes Leben lang immer wieder gegen sich selber zu verlieren solltest auch Du nicht zulassen. Vielleicht bist Du auch gerne Raucher ( war ich übrigens auch ) und willst gar nicht aufhören. Dann solltest Du aufgeben und dich selber nicht länger quälen und weiterhin gerne rauchen. Um eine Rauchentwöhnung zu vollziehen ist es übrigens zu keinem Zeitpunkt im Leben zu spät bedeutet: Es lohnt sich auch nach Jahrzehnten mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Der einzige schwerwiegende Nachteil aufzuhören war bisher das ich ca. 20 kg zugenommen habe. Das macht mir aber wirklich nichts aus, mir geht es gesundheitlich gesehen deutlich besser… und viele andere Alltagsdinge haben sich auch positiv verbessert.
Fazit:
Was wird benötigt um mit dem Rauchen aufhören zu können ?
- der unbedingte Wille !!! Denk daran Du "verarschst dich nur selber mit dem Rauchen"
- Rituale abstellen / Rauchutensilien entfernen / in Kauf nehmen das Du an Gewicht zu legen wirst
- Gefahrenlagen abschätzen wenn Rückfallgefahr besteht !!!
- Reduzieren dann Hilfsmittel einsetzten / manche Menschen können sogar sofort aufhören ( bewundere ich!!! Meine Hochachtung !!!)
- bei manchen Hilfsmittel ist die Beratung mit einem Hausarzt notwendig
- Hypnose und Akupunktur sind erfolgreiche Alternativen für manche Menschen
- das Rauchen hat keine Vorteile für dein Leben:" Du bist süchtig !!!"
- auch das Studieren von Büchern und DVD´s hat so manchen auf dem Weg zum Nichtraucher geholfen (findest du am Ende meines Artikels)
Vielen Dank fürs Lesen meines Artikels… und viel Erfolg beim Aufhören.
Wenn Du noch eine Extramotivation zum Aufhören benötigst lege ich dir meinen Artikel COPD – wenn die Lunge nicht mitspielt ans Herz.
Hier auch noch Buchempfehlungen:
Endlich Nichtraucher!: Der einfachste Weg, mit dem Rauchen Schluß zu machen von Allen Carr
Das große Allen-Carr-Nichtraucher-Buch: Zwei Bücher in einem Band – Endlich Nichtraucher! – Für immer Nichtraucher! von Allen Carr
Hier auch noch ein paar DVD Empfehlungen:














Hi,
Danke für den ausführlichen Bericht. Ich habe schon so oft mit rauchen aufgehört… es wird schon zu einer Gewohnheit aufzuhören und wieder anzufangen… jedenfalls, was ich sagen wollte: den ratschlag “Reduzieren dann Hilfsmittel einsetzten” find ich sehr wichtig. man muss schliesslich bei sich selbst anfangen und wer denkt, dass ein pflaster oder was anderes den job für einen erledigt hört man nicht wirklich damit auf.
Gruss
Martin
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Vielen Dank für deinen Kommentar Martin. Zu deiner Aussage das kein Hilfsmittel für einen die Aufgabe de Rauchen bewerkstelligen kann, kann ich nur sagen: Völlig richtig ! Ich hoffe das Du es dauerhaft aufgeben kannst das Rauchen. Ich persönlich bin heute sehr froh diese verdammte Raucherei losgeworden zu sein. Danke nochmal übrigens interessanter Link den Du mir hast zu kommen lassen:-) ….
Gruß Dennis
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[...] Wenn Ihnen bis jetzt die Lust am Rauchen noch nicht vergangen ist, habe ich hier noch einen weiteren Artikel auf meinem Blog zu Thema Rauchen aufhören verfasst. Vielleicht kann der Ihnen hoffentlich weiterhelfen… siehe auch hier: Rauchen aufhören – sind sie auch abhängig vom blauen Dunst ? [...]
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Bei allem Verständnis für die Ernsthaftigkeit des Anliegens: Das Mädchen auf dem Foto sieht nicht so aus, als würde sie auch nur ansatzweise unter ihrer Nikotinabhängigkeit leiden!
Gruss Eva
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Hallo Eva !
Erst einmal danke für deinen Kommentar !!!
Um auf das Mädchen zu kommen, eben das soll die Tücke darstellen die bei Nikotinsucht vorherrscht. Wie sieht den das Mädchen aus beim Rauchen ?! Sie raucht mit Genuß, ohne zu Überlegen (also ritualisiert) während sie auch noch nebenbei telefoniert. Ihr ist nicht bewusst was Sie sich antut oder ? Genau das soll das Foto darstellen…
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Hallo Dennis,
ja, bei mir ist das Rauchen aufhören ganz ähnlich verlaufen.
Unheimlich viel drüber gelesen, auch selbst geschrieben und
reichlich Utensilien von Paipu bis Voodoo getestet und natürlich auch Nichtraucher-Medizin ausprobiert.
Alles mit bescheidenem Erfolg, leider.
Naja, und dann irgendwann habe ich irgendwie eine längere
Nichtraucher-Phase erlebt, die mir gesundheitlich auch sehr gut getan hat.
Das Verblüffende daran war, dass mir Zigaretten danach gar nicht
mehr schmeckten und auch keinen Genuss-wie damals- mehr auslösten.
Von daher dachte ich mir, “Martin, wenn Dir die Zigarette gar nicht mehr schmecken, und keinen Genuss mehr auslösen, dann kannste sie auch für immer weglassen”.
Wäre ja auch bescheuter dann noch weiterrauchen, wenn man keinen Grund mehr hat.
So ist das bei mir verlaufen mit rauchen abgewöhnen und naja, -was soll ich sagen- heute bin ich halt glücklicher Nichtraucher- geil, oder?
vg
Martin O. Hamann
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Kennt ihr Knaster? Das ist eine Mischung aus getrockneten und zerkleinerten Pflanzenbestandteilen, die man auch rauchen kann. Hat zwar keine Wirkung, aber der Zwischen-den-Fingern-Effekt ist der selbe. Hat mir damals ziemlich geholfen! Jetzt denk ich nur noch an Zigaretten, wenn ich den unangenehmen Geruch in der Nase habe
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Ich rauche auch schon ewiglich. Konnte aber dank der elektrischen Zigarette mein Tabakkonsum drastisch reduzieren. Hier genügt es 2-5 Züge zu inhalieren und schon hab ich mein Pensum einer Zigarette erreicht.
Natürlcih ersetzt die E-Zigarette nur die normale Zigarette und führt nicht automatisch zum Entzug selbiger. Aber ich finde, das man seinem Körper mit 32000 Schadstoffen weniger schon entgegenkommt.
Hinzu kommt das PG (Flüssigkeit, in der Aromen und Nikotin enthalten sind) Keimtötend sind (z.B bei Bronchitis). Allerdings ist und bleibt Nikotin ein Nervengift und das Suchtmittel ohnehin. Der Wille zum aufhören muss also schon dasein, ansonsten besiegt man die Sucht nicht.
Leider bietet mein Shop unter http://www.e-zmoke.de keine E-Zigarette an, aber dafür die Besten, Qualitativ Hochwertigen E-Liquids.
Wer mehr über E-Rauchen erfahren möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Einfach unser Kontaktformular ausfüllen – Fertig.
Gruss
M.Leinemann
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